[FeelGoodFood] Asia Glasnudelsuppe

Der Winter will uns immer noch nicht so recht von der Pelle rücken - nun ja, eigentlich ist ja auch erst in knapp einem Monat Frühlingsanfang. Puh! Das fühlt sich noch so endlos lange an... Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich hab die Nase voll vom trüben Grau vor meinem Fenster, von schweren Winterstiefeln an meinen Füßen, vom drinnen sein, von dicken Schals und von Erkältungswellen sowieso. Ich sehne mich nach Sonnenschein und ein bisschen Wärme, meinen Lieblingsturnschuhen und danach, wieder Fahrrad zu fahren ohne dabei eingepackt zu sein wie eine Mumie. Geht's euch auch so?

Nun ja, ich fürchte, wir müssen wohl noch eine Weile durchhalten... auch wenn man schon deutlich merkt, dass die Tage länger werden, von Frühling kann wirklich noch keine Rede sein. Um aber nicht völlig in der Winterdepression zu versinken, gibt's für mich nur einen Weg: was leckeres zu kochen, das von innen wärmt und einfach nur gut tut - echtes Comfort Food eben. Und mein ultimatives Comfort Food sind Suppen! Ehrlich, in der kalten Jahreszeit gibt's bei mir mindestens einmal pro Woche Suppe. Sie sind einfach zuzubereiten, man kann sie super einfrieren und es gibt so viele Zutatenkombinationen, dass es nie langweilig wird. Heute hab ich eine leckere Nudelsuppe für euch, ein bisschen angelehnt an den Ramen-Trend, allerdings habe ich Glasnudeln verwendet und auch keine klassische Ramen-Brühe. Trotzdem schmeckt sie aufgrund der Gewürze sehr asiatisch und ist auch schön scharf. Natürlich könnt ihr die Suppe aber auch "entschärfen", wenn das nicht so euer Ding ist ;) Mehr dazu findet ihr im Rezept.




Für ca. 4 Portionen:

Für die Brühe

1,5 Liter Gemüsebrühe
1 gehäufter TL rote Currypaste
2 TL Sojasauce
1 gehäufter TL Chilisauce
1 kleine rote Chilischote, fein gehackt
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben
je ca. 1/2 TL gemahlener Koriander, Ingwer und Zimt (optional)

Für die Einlagen

Gemüse nach Wahl, z.B.
2 kleine Handvoll Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
1 Möhre, geschält und in feine Streifen geschnitten
300 g Mini Pak Choi

100 g Glasnudeln

2 Eier, wachsweich gekocht und halbiert

Zunächst wird die Brühe zubereitet. Dazu gebt ihr die Gemüsebrühe in einen großen Topf und fügt alle anderen Zutaten hinzu. Aufgepasst, diese Brühe ist ziemlich scharf - wer das nicht so gern mag, spart einfach ein bisschen bei Chili und Ingwer ;)Bringt das Ganze zum Kochen und fügt dann das Gemüse hinzu. Je nachdem, was ihr verwendet, dauert es unterschiedlich lang, bis alles gar ist. Einfach mal probieren! Meist reichen schon ein paar Minuten, es darf ruhig noch knackig sein. Die Glasnudeln gebt ihr zum Schluss dazu, sie brauchen auch nur ca. 2 Minuten. Und das wars auch schon - füllt die Suppe in Schüsseln oder Teller und setzt jeweils ein halbes Ei darauf. Fertig!



Wer möchte, kann auch noch gegartes Hühnchen, Garnelen, Rindfleisch etc. hinzufügen. Ich war jedoch rundum zufrieden mit dieser vegetarischen Variante ;) Diese leckere asiatische Nudelsuppe ist wirklich schnell gemacht und super einfach. Und bei den Einlagen habt ihr freie Wahl und könnt alles nehmen, was euch beliebt. Also, probiert es doch einfach mal aus und lasst uns auch gern wissen, wie euch das Rezept gefällt!

Kommt gut in die neue Woche

Liebste Grüße,
Isy

Klassischer Gugelhupf im Mini-Format

Gerade hab ich festgestellt, dass wir euch in letzter Zeit ganz schön mit süßem Gebackenen versorgt haben. Und heute – Überraschung! – gibts auch wieder was Süßes! Heute mal in klassischer Form. Nämlich der gute alte Marmorkuchen in Gugelhupf-Form. Und zwar in Mini Gugelhupf-Form. Praktisch, oder? So trocknet der Kuchen nicht so schnell aus, vor allem, wenn man ihn mit Schokolade überzieht, sondern bleibt schön saftig und lecker!
Habt ihr eine spezielle Art euren Gugelhupf zu essen? Komische Frage? Also bei uns zu Hause nicht... denn manche Familienmitglieder ziehen es hier vor, den Gugelhupf "zu trinken". Ich erklär euch mal wie das geht: Man nehme ein großes Glas mit kalter Milch und rühre etwas Kakao ein. Der Gugelhupf wird daraufhin in das Glas gebröckelt und mit einem Löffel gut unter die Milch gerührt. Jetzt kann man wahlweise trinken oder löffeln. 

Auf den Bildern ist euch bestimmt die zweite Sorte Gugel schon aufgefallen, das sind Orangengugel. Das Rezept gibts auch bald für euch! 

Zutaten für 6 Mini-Marmor-Gugl

225g weiche Butter
200g Zucker
4 Eier
225g Mehl
5g Backpulver
Saft einer halben Zitrone
1/2 El Vanillepaste
4 El Kakao
2 El Milch
100g Schokolade nach Wahl

Die Butter wird mit dem Zucker schaumig gerührt und die Eier einzeln untergerührt. Am besten geht das mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine. Dazu kommt dann der Zitronensaft und die Vanillepaste. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Teig geben. Jetzt teilt ihr den Teig in zwei Hälften und zu der einen Hälfte gebt ihr den Kakao und die Milch und rührt das gut unter. Wenn ihr Förmchen aus Silikon habt, müsst ihr diese eigentlich vor dem Backen nicht einfetten, wenn ihr denen nicht traut, könnt ihr das natürlich trotzdem tun ;) Geht gut mit Backtrennspray. 
Jetzt füllt ihr erst den einen Teig zu Hälfte ein und dann den anderen, macht die Förmchen besser nicht zu voll, sonst wölbt sich der Teig zu sehr nach oben. Jetzt kommen die Gugelhupfe (komisches Wort) in den Ofen für 18 Minuten bei 180°C. Bevor ihr sie aus dem Ofen nehmt, macht ihr am besten eine Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Teig durch ist. 
Dann die Küchlein abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Dann wird die Schokolade geschmolzen, entweder über dem Wasserbad oder bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle. Dann gebt ihr jeweils 1-2 Esslöffel der Schokolade in die Gugelhupf-Förmchen und legt die Küchlein wieder hinein. Die Schokolade verteilt sich durch etwas Druck rund um den Gugelhupf. Jetzt die Schokolade noch hart werden lassen und Fertig! 

Lasst es euch schmecken. Ich bin übrigens schon dabei die nächste Süßigkeit für euch vorzubereiten, aber dieses Mal passt sie garantiert in die Kategorie "FEEL GOOD FOOD". Versprochen! 

Liebste Grüße, Coco 

Apfel-Zimt-Scones

Heute gibt es mal ein ganz schnelles Gebäck für den Nachmittagskaffee - Scones! Die sind wirklich im Handumdrehen gemacht und frisch aus dem Ofen schmecken sie einfach köstlich. Die Zutaten hat man meistens sowieso zu Hause, zumindest wenn man wie ich ab und zu mal was bäckt ;) Aber selbst wenn man erst noch schnell ein paar Sachen einkaufen muss, die Scones gehen so schnell, dass sie trotzdem rechtzeitig auf dem Kaffeetisch stehen.


Ich weiß, es sind nicht gerade Schönheiten, zumindest sehen sie im Vergleich zu liebevoll verzierten Cupcakes und Co. eher schlicht aus. Doch die Scones begeistern auf subtile Weise, schon allein durch den wunderbaren Duft, den sie beim Backen verströmen. Sie haben eine etwas krümelige Kruste, sind aber innen überhaupt nicht trocken, sondern wunderbar weich und fluffig. Ein bisschen so wie ein ganz luftig-lockerer Kuchen. Und dabei gar nicht so süß, was mir sehr gefällt. Sie gehören nicht in die Kategorie der süßen Sünden, sondern sind eher was für jeden Tag. Wirklich ein Genuss, den ihr euch ganz schnell zaubern könnt!


Zutaten für 12 Scones:

325 g Mehl
75 g Zucker
3/4 TL Salz
1 EL Backpulver
1 TL Zimt (oder mehr, wenn ihr mögt)
 115 g kalte Butter
250 g Äpfel, entkernt und grob gehackt
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt
80 g Apfelmus
etwas Milch
Zimtzucker zum Bestreuen

Das Mehl mit dem Zucker, Salz, Backpulver und Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und vorsichtig mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung einarbeiten, bis alles grob krümelig ist. Dabei aufpassen, dass die Butter nicht durch die Wärme der Hände schmilzt. In einer zweiten Schüssel die Eier, den Vanilleextrakt und das Apfelmus verrühren. Die Äpfel (ob ihr sie schält oder nicht bleibt ganz euch überlassen, ich hab die Schale dran gelassen)zusammen mit den flüssigen Zutaten zur Mehlmischung geben und rühren, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. 






















 

Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig halbieren und zu zwei ca. 3 cm dicken Scheiben formen. Jede Scheibe mit etwas Milch bepinseln und großzügig mit Zimtzucker bestreuen. Mit einem scharfen Messer in jeweils 6 Teile schneiden. Die Stücke ein wenig auseinander ziehen, sodass ein bisschen Platz dazwischen ist. Für eine optimale, weiche Textur das Blech mit den Scones für 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen. Dadurch gehen sie beim Backen besser auf und werden besonders fluffig. Wer es eilig hat, kann den Schritt aber auch weglassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Scones für 20-22 Minuten backen, bis sie goldbraun und durchgebacken sind. Etwas abkühlen lassen und warm servieren. 


Die Scones schmecken frisch am besten, ihr könnt sie aber auch in einem luftdicht verschlossenen Gefäß einige Tage lang aufbewahren. Um sie wieder aufzuwärmen, wickelt ihr sie einfach locker in Alufolie und packt sie für 10 Minuten in den warmen Ofen (175°C).

Liebe Grüße, Isy

[BookClubFriday] What Katie ate

Am Anfang des Jahres haben wir euch ja schon unsere neue Kategorie "Feel Good Food" vorgestellt. Und jetzt haben wir noch eine neue Rubrik für euch! Unseren Book Club Friday!  Hier möchten wir euch in Zukunft einige Koch- und Backbücher vorstellen und natürlich auch ein paar Rezepte daraus. Um ehrlich zu sein, haben wir den Book Club Friday eigentlich nur eingeführt, um unsere Back- und Kochbuchsucht zu rechtfertigen ;D. Zumindest in meinem Bücherschrank findet sich mittlerweile eigentlich kein freies Plätzchen mehr für neue Bücher... deswegen wird jetzt schon oben drauf gestapelt ;) Aber natürlich wollen wir euch diese Bücher nicht vorenthalten und einige mit euch teilen!

Das Buch, das ich heute für euch ausgesucht habe, ist im Moment eines meiner liebsten! Ich kann schon mal vorweg nehmen, dass ich wirklich begeistert bin davon! Das Buch, um das es sich handelt ist "What Katie ate" von Katie Quinn Davies. Der ein oder andere kennt vielleicht ihren Blog mit den tollen Fotos und leckeren Rezepten.

Auf der Rückseite stellt sich uns das Buch wie folgt vor: "Was isst eigentlich Katie? Das lang ersehnte Kochbuch der großartigen Food-Fotografin und leidenschaftlichen Hobbyköchin Katie Quinn Davies zeigt es in über 100 genialen Gerichten! Klassiker aus ihrem weltweit beliebten Blog gehören genauso dazu wie jede Menge neue leckere Rezepte. Mit Katie's unverwechselbaren Fotos und ihrer lockeren Art zu erzählen ist dieses Buch ein Fest für Auge,  und Gaumen." (Klappentext "What Katie ate")



Aufbau & Gestaltung

Am Anfang des Buches findet man ein paar Worte von Katie über ihren Werdegang und ein paar Seiten mit Tipps und Tricks. Die Rezepte werden in die drei Hauptmahlzeiten unterteilt, obwohl man Mittagessen und Abendessen bei einigen Rezepten problemlos austauschen könnte. Des Weiteren gibt es die Kapitel Salate, Canapés und Drinks, Beilagen und Soßen, sowie Desserts wobei hier auch einige Kuchen, etc. für das nachmittägliche Kaffeetrinken dabei sind. 
Katie hat einen ganz eigenen Stil, der sich durch das gesamte Buch zieht. Man merkt hier eindeutig, dass sie Grafikdesignerin ist. Die Bilder sind in einer schlichten Einfachheit gehalten, die aber deutlich Lust auf mehr machen! Nichts sieht künstlich gestylt aus, sondern als ob es gerade so aus der Küche kommt und bereit zum essen ist. 


Rezepte

Einige der Rezepte habe ich bereits nachgekocht und bin bis jetzt wirklich begeistert! Unter anderem den Chorizo-Kartoffelsalat mit Rucola und Manchego, dessen Rezept ihr weiter unten findet. Die Himbeer Friands, die auf dem Cover zu sehen sind, sind einfach der absolute Hammer, süß und sauer und auf der Oberfläche wunderbar karamellig! Genial! Auch das Brathähnchen mit Zitronen-Sahne-Soße fand ich wirklich gut. 
Katie Quinn Davies hat in diesem Buch wunderbare Aromen miteinander kombiniert. Es gibt kaum Rezepte, deren Zutaten man nicht im Supermarkt bekommt. Die Rezepte gehen von bodenständig, zum Beispiel der Shepherds Pie, bis hin zu etwas ausgefallenen Gerichten, wie dem Sashimi von der Gelbschwanzmakrele. Dazwischen findet man viel Fleisch, Pasta und vieles mehr. 
Für die Rezepte muss man kein gelernter Koch sein, auch Kochanfänger haben sicher Spaß an diesem vielseitigen Buch. 


Fazit

Falls ihr es bis jetzt noch nicht gemerkt habt, dann hier schwarz auf weiß: Ich bin absolut begeistert von diesem Buch! Es ist so vielfältig und durch die neuen Kombinationen von bekannten Zutaten wird's auch nicht langweilig. Die Rezepte lassen an einigen Stellen auch Raum für eigene Interpretationen und Abwandlungen. "What Katie ate" passt zu vielen Gelegenheiten, für das einfache Abendessen nach einem anstrengenden Tag, für das etwas üppiger ausfallende Sonntagsessen, oder auch das Essen für die nächste Geburtstagsparty. Wenn ihr auf der Suche nach einem Buch seid, das Rezepte querbeet enthält, solltet ihr mit diesem gut beraten sein! HIER könnt ihr auf der Seite vom Umschau-Verlag einen Blick ins Buch werfen. 


"What Katie ate" von Katie Quinn Davies | erschienen im Umschau-Verlag | 304 Seiten | Hardcover, 21,5 x 28 cm | ISBN: 978-3-86528-683-3 | Preis 24,95€

Jetzt möchte ich euch noch ein Rezept aus dem Buch vorstellen:


Chorizo Kartoffelsalat mit Rucola und spanischen Manchego-Käse

für 3 Personen als Hauptmahlzeit oder 4-6 als Beilage

Zutaten
500g festkochende Kartoffeln
1 Tl Salz
250g Chorizo, in Scheiben geschnitten und dann geviertelt, evtl. sogar noch kleiner
75g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft und klein geschnitten
1 Zitrone, Schale und Saft
1 rote Zwiebel, dünn und klein geschnitten
1 durchgedrückte Knoblauchzehe
2 El Olivenöl + etwas zum anbraten
1-2 große Handvoll Rucola
150g Manchego, gehobelt 
Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln werden ca. 20 min gerade so gar gekocht. Diese müssen abkühlen, dann kann man sie schälen und in Scheiben in eine Schüssel schneiden. Die Chorizo wird in etwas Öl knusprig angebraten und dann mit der Zitronenschale, den kleingeschnittenen Tomaten und der Zwiebel in die Schüssel zu den Kartoffeln gegeben. 
Für das Dressing 2 El Olivenöl mit dem Saft einer halben Zitrone cremig rühren, den Knoblauch dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den Rucola vorsichtig untermischen, das Dressing darüber geben und mit dem Käse garnieren. 

Liebste Grüße, Coco


Mini Snickerdoodle Konfetti Cupcakes

Hallo ihr Lieben!

Na, vermisst ihr uns schon? Ich weiß, in letzter Zeit war es ziemlich ruhig auf dem Blog. Das lag einerseits daran, dass Coco voll im Unistress war und andererseits an massiven Problemen mit meiner Internetverbindung... In meiner Wohnung fühl ich mich momentan wie in einer steinzeitlichen Höhle, ohne Festnetz und DSL. Eine Katastrophe biblischen Außmaßes, sag ich euch, und eine Zerreißprobe für meine Nerven. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser unerträgliche Zustand bald ein Ende hat. Bis dahin bleibt mir allerdings leider nichts anderes übrig, als meine Bloggeraktivitäten auf ein Minimum zu beschränken :(

Doch neben diesen deprimierenden Neuigkeiten habe ich heute auch ein wunderbares, leckeres und fröhliches Rezept für euch mitgebracht. Bald ist ja Fasching und ich sag euch, excitement levels are high over here. Ich liebe einfach das Verkleiden, das Albernsein, das Bunte und Übertriebene. Und was wäre eine Faschingsparty ohne etwas Süßes?


Kennt ihr schon die köstlichen amerikanischen Snickerdoodles? Das sind buttrige, vanillige Kekse mit einer knackigen Zimtzuckerkruste. Als riesiger Zimt-Fan bin ich natürlich Feuer und Flamme für diese Plätzchen. Auch wenn sie schon als Kekse einsame Spitze sind, habe ich diesmal eine Cupcake-Version von den Snickerdoodles gemacht, mit Vanille und Zimt im Teig und im Frosting. Mmmh.... einfach umwerfend!

Zutaten für ca. 35 Mini Cupcakes:

160 g Mehl
1,5 TL Backpulver
0,5 TL Zimt
1 Prise Salz
80 g weiche Butter
140 g Zucker
3 kleine Eier
2 TL Vanilleextrakt
150 ml Milch


Für das Zimt-Buttercreme-Frosting:

  115 g Butter
110 g Puderzucker
1 EL Vanilleextrakt
0,5 EL Zimt
0,5 EL Kondensmilch oder Sahne

bunte Zuckerstreusel zum Dekorieren

Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Mini-Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Die Butter in einer großen Schüssel mit dem elektrischen Mixer cremig rühren, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Die Eier einzeln hinzufügen und gut verrühren. Dann den Vanilleextrakt einrühren. Die Mehlmischung und die Milch hinzufügen und nur solange rühren, bis alles gerade so vermischt ist. Den Teig in die vorbereiteten Förmchen füllen, 15-17 Minuten backen und die Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Zimt-Buttercreme-Frosting zunächst die Butter weich und cremig rühren. Dann den Puderzucker, Vanilleextrakt, Zimt und die Kondensmilch oder Sahne hinzufügen. Alles zwei Minuten durchrühren und schließlich mit einem Messer auf die Cupcakes auftragen. Mit bunten Zuckerstreuseln dekorieren.



Noch ein paar kleine Anmerkungen zum Rezept:

Die Menge an Frosting hat bei mir genau gereicht, aber ich trage es auch eher sparsam auf. Wenn ihr also viel Frosting auf euren Cupcakes haben möchtet, würde ich euch empfehlen, das Frosting-Rezept zu verdoppeln.

Falls ihr Zimt nicht so gern mögt, könnt ihr ihn auch weglassen. Dann sind es aber keine Snickerdoodle-Cupcakes mehr, sondern einfache Vanille-Cupcakes mit Vanillefrosting. Trotzdem sehr lecker!


So, ich verabschiede mich nun schweren Herzens von euch und gehe zurück in meine internetlose Steinzeithöhle... Au revoir, Freunde! Auf ein baldiges Wiedersehen (hoffentlich...)

Liebste Grüße, Isy
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