{Homemade Christmas} GIVE AWAY! -beendet-

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... jetzt hat die Weihnachtszeit wirklich offiziell begonnen. Überall haben inzwischen die Weihnachtsmärkte geöffnet, die Läden und Straßen sind festlich geschmückt, und auch zu Hause wurde die Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Auch die Geschenksuche läuft auf Hochtouren. Wir hoffen, dass euch unsere selbstgemachten Geschenke bisher gut gefallen haben und ihr vielleicht auch schon die eine oder andere Inspiration gefunden habt. Natürlich wird es bis Weihnachten noch weitere Homemade Christmas-Ideen von uns geben, um euch bei der Auswahl eurer Weihnachtsgeschenke zu unterstützen. Hier haben wir noch mal alle bisherigen Beiträge zu Homemade Christmas für euch zusammen gefasst:


Doch heute haben wir erst einmal ein Geschenk für EUCH! Wenn ihr unsere Beiträge aufmerksam gelesen habt, dann wisst ihr sicher noch, dass wir zu Beginn der Homemade Christmas-Aktion für den ersten Advent eine Überraschung angekündigt hatten. Und hier ist sie: es ist GIVE AWAY-Time! Wir verlosen ein Paket mit selbstgemachten Köstlichkeiten, die wir euch hier im Rahmen von Homemade Christmas vorgestellt haben und noch vorstellen werden.

Zu gewinnen gibt es:

6 leckere Geschenke aus unserer Homemade Christmas-Reihe, alles natürlich selbstgemacht. Davon dürft ihr euch ein Geschenk aus den bisherigen Beiträgen der Reihe frei auswählen, das ihr auf jeden Fall dabei haben möchtet. Die 5 anderen Geschenke suchen wir für euch aus. Der Gewinner kann uns per E-Mail über Allergien oder Unverträglichkeiten informieren - dies werden wir dann selbstverständlich bei der Auswahl der 5 Überraschungs-Geschenke berücksichtigen.


Und so könnt ihr teilnehmen:

Hinterlasst bis Sonntag, 14.12.2014, 23:59 Uhr, ein Kommentar zu diesem Post. Schreibt in den Kommentar, welches Geschenk aus den bisherigen Homemade Christmas-Beiträgen unbedingt in eurem Päckchen enthalten sein soll. Der Gewinner wird zufällig ausgelost.
Teilnehmen darf jeder, der uns hier auf dem Blog oder auf unserer Facebook-Seite folgt.


Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und Achtung: Die Gewinne werden nur deutschlandweit verschickt. Der Rechtsweg sowie eine Barauszahlung sind ausgeschlossen. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht zulässig. Bitte meldet euch bis spätestens 14 Tage nach der Verlosung bei uns per Mail (kuechenpoesie@gmail.com), sonst müssen wir den Gewinn leider weiterverlosen. Wenn ihr im Kommentar eine e-mail Adresse angegeben habt, werden wir euch auf jeden Fall auch kontaktieren! 


So könnt ihr Zusatzlose sammeln:

Um weitere Gewinnchancen zu bekommen, könnt ihr folgendes tun:
  • teilt das Gewinnspiel bei Facebook
  • teilt das Gewinnspiel auf eurem Blog
Bitte gebt in eurem Kommentar an, mit wie vielen Losen ihr in den Lostopf hüpft ;)

Wir wünschen euch viel Erfolg bei unserem Gewinnspiel!

{Homemade Christmas} Süße Zimtnüsse

Nach den leckeren Zimt-Schneeflocken kommt heute gleich das nächste zimtige Rezept :) Aber meiner Meinung nach kann es davon gar nicht genug geben, denn Zimt gehört zu meinen Lieblingsgewürzen - das ganze Jahr über, nicht nur in der Weihnachtszeit. Dieses Mal gibt es etwas für alle Knabber-Fans unter euch: eine leckere Mischung gerösteter, mit Zimt und Zucker verfeinerter Nüsse.


Im Gegensatz zu gebrannten Mandeln, Haselnüssen usw. sind diese Nüsse nicht mit einer Zuckerkruste überzogen, sondern nur ganz leicht gesüßt und mit Zimt aromatisiert. Der Eigengeschmack der einzelnen Nusssorten steht im Vordergrund und wird durch das Rösten im Ofen noch intensiviert. Ich mag diese pure Version sehr, aber falls ihr gerne mal klassische gebrannte Mandeln machen möchtet, haben wir auch dafür ein Rezept :)

Natürlich könnt ihr für die Nussmischung alle möglichen Nusssorten verwenden. Ich habe mir drei meiner Lieblingssorten ausgesucht - Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln.

Für 600 g Nussmischung:

200 g Walnusskerne
200 g Haselnusskerne
200 g ganze Mandeln
  30 g Butter
2-3 TL Zimt
50 g Puderzucker
1 Prise Salz

Die Butter in einem Topf auf dem Herd oder in einer Schüssel in der Mikrowelle schmelzen. Den Zimt in die geschmolzene Butter rühren, dann die Nüsse, den Puderzucker und das Salz hinzufügen. Alles gut verrühren, bis die Nüsse mit der Butter-Zimtzucker-Mischung überzogen sind. Die Nüsse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im vorgeheizten Backofen bei 150°C ca 30 Minuten rösten. Zwischendurch 2-3 Mal umrühren. Die Nüsse sind fertig, wenn sie leicht geröstet schmecken. Nicht zu lange im Ofen lassen, sonst werden sie bitter. Herausnehmen und auskühlen lassen. Am besten luftdicht verpacken und dunkel lagern. 


Falls ihr auf der Suche nach einem leckeren, selbstgemachten Geschenk seid, das ihr mit wenig Aufwand herstellen könnt, dann ist die Nussmischung genau das Richtige! Vorausgesetzt, ihr schafft es, die Nüsse nicht alle selbst zu knabbern... ;)

Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Zimt-Schneeflocken

Da am Wochenende schon der erste Advent ist und sicher viele von euch die hauseigene Plätzchenbäckerei eröffnen möchten, falls ihr das nicht sogar schon gemacht habt ;), habe ich heute noch ein Plätzchenrezept für euch! 

Ich hatte letztes Wochenende ein paar Testesser für diese leckeren Schneeflöckchen und alle waren begeistert, vor allem, als es dann um das Rezept ging, das wirklich super einfach ist! Denn sie bestehen nur aus Mürbeteig sowie Zimt und etwas Puderzucker! Also super simpel und doch echt lecker. Am besten schmecken sie zu einem leckeren Kakao mit Marshmallows on top ;) Hab ich im Selbsttest am Wochenende rausgefunden :D

Zutaten:
100g Zucker
15g Vanillezucker
200g Butter
350g Mehl
3g Backpulver
2 Eier
1 Prise Salz
1 Prise Tonkabohne
+ ca. 1/2 Päckchen Puderzucker und ein paar Esslöffel Zimt

Den Zucker zusammen mit dem Vanillezucker und der Butter schaumig rühren, dann nacheinander die Eier dazu geben. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und der Prise geriebener Tonkabohne vermischen und in die restliche Masse rühren. Der Teig muss jetzt in Klarsichtfolie ca. 1-2 Stunden in der Kühlschrank. Wenn der Teig gut durch gekühlt ist, formt ihr Kügelchen von je ca. 10g. Die kommen dann auf ein Backblech, mit etwas Abstand, denn sie laufen noch etwas auseinander und für 10-12min bei 180°C in den Backofen. 
In der Zwischenzeit könnt ihr in einer Schüssel eine Puderzucker/Zimt Mischung anrühren. Die Plätzchen kommen dann direkt aus dem Ofen in diese Schüssel und werden etwas durchgeschüttelt, damit jedes Plätzchen was von der Zucker/Zimt Mischung abbekommt. Dann nur noch abkühlen lassen, oder wenn ihr nicht warten könnt einfach ein warmes naschen ;) 

Habt Spaß in der Weihnachtsbäckerei! 
Liebe Grüße, Coco

{Homemade Christmas} Bratapfel-Marmelade

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!  Hach, ich liebe Bratäpfel einfach. Am besten mit einer Kugel Vanilleeis dazu... mmmh. Ein perfektes Winter-Dessert! Nun, wie wäre es, wenn man diesen fantastischen Bratapfelgenuss nicht nur hin und wieder mal zum Dessert, sondern quasi jederzeit auf dem Brötchen haben könnte?


Diese Marmelade ist wirklich genau das: ein Bratapfel für's Brot. Superlecker! Ich habe dafür Boskop-Äpfel verwendet, eine andere säuerliche Sorte ist aber genauso gut. Dazu gesellen sich ein paar Mandelstifte und Cranberries (wahlweise auch Rosinen) und typisch weihnachtliche Gewürze. Das Ganze kommt natürlich erstmal alles in den Ofen (sonst wären es ja keine Bratäpfel) und im Anschluss wird daraus Marmelade gemacht. Eigentlich ganz einfach, oder?

Zutaten für ca. 6 Gläser á 200 ml:

1,5 kg säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
1,5 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Vanilleschote 
50 g Mandelstifte
100 g Cranberries, grob gehackt
Saft von 2 Zitronen
500 - 600 g Gelierzucker 2:1


Die Äpfel waschen und trocken reiben. Das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und die Äpfel halbieren, die Schale dran lassen. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein tiefes Blech (Fettpfanne) legen. Das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen, mit Zimt und Nelken mischen und über die Äpfel streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten braten. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Mandelstifte und Cranberries mit aufs Blech geben. Die Äpfel aus dem Ofen nehmen und ca. 20 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Die Schale der Äpfel vorsichtig abziehen bzw. das Fruchtfleisch mit einem Löffel aushöhlen. Zusammen mit den Mandeln, Cranberries und dem entstandenen Saft abwiegen - ich habe 1100 g herausbekommen und daher 550 g Gelierzucker gebraucht. In einen Topf geben, den Zitronensaft und die entsprechende Menge Gelierzucker hinzufügen und unter Rühren zum Kochen bringen. Entsprechend der Packungsanleitung noch 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen. In sterile Gläser füllen, sofort verschließen und umgedreht auskühlen lassen.


Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} gefüllte Halbmonde

Diese Plätzchen habe ich vor ein paar Jahren das erste Mal probiert und fand sie sofort himmlisch! Da passt das Mond im Name ja schon super ;) Gefunden habe ich die süßen Weihnachtsleckereien in einer Backzeitschrift, die ich aber leider irgendwie verlegt habe... Und das ausgerechnet dieses Jahr, als ich das Rezept auch mit euch teilen wollte. Aber wie ihr sehen könnt, habe ich sie trotzdem gebacken bekommen (super Wortspiel, oder :D). Ich habe, nachdem ich den Verlust bemerkt habe, ein wenig in Internet gesucht und tadaa, bin fündig geworden. Und zwar auf der Seite von Cynthia Barcomi. Das Original Rezept findet ihr hier. Das Rezept für den Teig habe ich fast genau so übernommen, nur noch etwas Vanillezucker dazu gegeben und auch die Füllung etwas abgeändert. Auf der Seite findet ihr noch weitere tolle Ideen für die Füllungen!
Das besondere an diesen Plätzchen ist meiner Meinung nach die Füllung. Die Kombi aus Schokolade, Pistazien und Marmelade, hmmm, herrlich. Und sie sind wirklich einfach zu machen!
Übrigens, die Plätzchen die ihr hinten auf dem Bild seht gibt es auch bald noch auf dem Blog ;)

Zutaten für ca. 40 Stück:
360g Mehl
30g Zucker
1 El Vanillezucker
1 Prise Salz
250g kalte Butter, klein gewürfelt
2 Eigelbe
4 El Eiswasser

für die Füllung: 
100g Raspelschokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
25g gehackte Pistazien
ein kleines Glas Himbeergelee


Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel geben und mischen. Die gewürfelte Butter dazu geben und verkneten. Das Eiswasser wird mit den Eigelben geschlagen und unter den Teig geknetet. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und möglichst flach in den Kühlschrank legen, dort sollte er mindestens eine Stunde bleiben, mit zwei Stunden seid ihr auf der sicheren Seite ;)
Für die Füllung rührt ihr einfach die Schokolade mit den Pistazien und dem Himbeergelee zusammen. 
Wenn der Teig durchgekühlt ist, dann rollt ihr ihn dünn aus. Ich habe ihn etwas dünner als 5mm gerollt und dann mit einem Glas (ca.6-8cm Durchmesser) Kreise ausgestochen. Diese Kreise werden jeweils mit einem Teelöffel der Füllung gefüllt und dann zusammen geklappt. Zum Schluss drückt man den Rand noch gut mit einer Gabel fest, das sieht dann auch gleich noch hübsch aus ;) 
Gebacken werden die Halbmonde bei 190°C im vorgeheizten Ofen für ca. 15 min. Es kann sein, dass ein paar der Halbmonde "auslaufen", dann solltet ihr sie nicht mehr allzu lang im Ofen lassen, damit noch was von der Füllung übrig bleibt ;)

Ich rate euch, diese Plätzchen unbedingt zu backen! Sie lassen sich eindeutig zu meinen Lieblingsplätzchen zählen. Und verschenken kann man sie auch super, das heißt, falls davon noch was übrig bleibt ;D

Genießt euren Sonntag!
Liebste Grüße, Coco

{Homemade Christmas} Baileys Likör - ganz leicht selbstgemacht

Wer kennt ihn nicht, den sahnig-süßen Baileys? Aber wusstet ihr auch, dass man den leckeren Likör im Handumdrehen selber machen kann? Alles, was ihr dafür braucht, sind eine Handvoll Zutaten und einen Standmixer, mehr nicht - innerhalb von 5 Minuten könnt ihr euren selbstgemachten Baileys in Flaschen füllen. Also, los geht's!


Das Rezept habe ich (mal wieder) in Yvette van Boven's "Winter. Homemade" entdeckt. Diese Frau ist einfach meine Heldin! So viele tolle Rezepte... ich glaub, früher oder später brauch ich auch noch ihre beiden anderen Homemade-Bücher... Jaaa, ich weiß, ich bin kochbuchsüchtig - aber immerhin bin ich da nicht die Einzige hier ;)

Wie die Autorin selbst schreibt, ist der Likör recht stark, wenn er genau nach diesem Rezept zubereitet wird. Wenn ihr es also lieber ein bisschen milder mögt, dann nehmt erstmal weniger Whisky (200 ml würde ich vorschlagen), mixt alles zusammen und probiert mal. Dann könnt ihr immer noch einen Schuss zugeben, wenn es doch noch etwas stärker werden soll. Bedenkt auch, dass Baileys normalerweise auf Eis getrunken und somit noch verdünnt wird. Übrigens könnt ihr jeden Whisky verwenden, es muss keine besondere Sorte sein. Klar ist es mit irischem Whisky am authentischsten, aber schottischer oder amerikanischer tut es genauso ;)

Hier nun also meine Version des Rezeptes, abgewandelt von Yvette van Boven:

Für ca. 1 Liter Baileys:

1 Becher Schlagsahne (200 g)
450 ml gesüßte Kondensmilch
300 ml Whisky (oder weniger, s.o.)
1 EL lösliches Kaffeepulver
1,5 EL Schokoladensirup
(z.B. von Monin, ein ähnlicher Sirup ist genauso gut - ich habe Cookie Choco Sirup genommen, yummy)

Alle Zutaten in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben (zur Not tut es sicher auch ein Pürierstab) und kurz mixen, sodass alles gut vermischt ist. Ein Schlückchen probieren - falls ihr den Likör zu stark findet, könnt ihr noch einen Schuss (ca. 50 ml) normale Kondensmilch oder Schlagsahne dazugeben, um ihn abzumildern. Dann in saubere Flaschen abfüllen und gut verschließen. Im Kühlschrank lagern - dort soll sich der Likör mindestens 2 Monate halten (da ich meinen erst letzte Woche gemacht habe, kann ich das noch nicht bestätigen). Zum Verschenken schön etikettieren, zum Selbertrinken auf Eis servieren ;)


Superlecker schmeckt der Baileys übrigens auch mit ein bisschen Vanilleeis - unbedingt ausprobieren!

So ihr Lieben, ich wünsche euch viel Spaß beim Mixen, falls ihr dieses absolut gelingsichere Rezept selbst ausprobiert. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen - meine Tester waren auch sehr angetan. Und ich wette, auch eure Freunde und Familienmitglieder freuen sich über ein Flasche selbstgemachten Baileys zu Weihnachten!

Genießt euer Wochenende
 Liebste Grüße, Isy


{Homemade Christmas} Nougat-Marzipan Creme für´s Brot

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, mögen wir Brotaufstriche :D Egal ob leckere Quitten-Marmelade, was herzhaftes wie Oliventapenade oder eine Mischung aus Nougat und Marzipan für den Weihnachtshefezopf, wir haben die Rezepte für euch! Und ich kann euch versprechen, es waren nicht die letzten, die wir bis Weihnachten posten werden. Aufstriche im Glas lassen sich aber auch super verschenken, oder? ;)


Zutaten für 1 Glas:
250g Butter
100g Nougat
100g Marzipan
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Vanillepaste
1/2 Tl Kardamom
1 Prise Tonkabohne
50g Puderzucker

Die Butter zusammen mit dem Nougat und den Marzipan in der Mikrowelle etwas weich werden lassen und mit den restliche Zutaten vermengen und in sterile Gläser füllen! Und, et voilá: fertig ist der super leckere, weihnachtliche Brotaufstrich! 

Und vergesst nicht, wenn ihr diese Leckerei für eure Freunde macht, auch gleich ein Glas für euch selbst zu machen! 

Liebste Grüße, 
Coco



{Homemade Christmas} Biscotti mit Rumrosinen und Walnüssen

Für die klassischen Weihnachtsplätzchen finde ich es noch ein bisschen zu früh. Spätestens in zwei Wochen hab ich meine Meinung dazu garantiert geändert, aber für den Moment steht mir noch nicht so der Sinn nach Lebkuchen, Vanillekipferl und Co. Diese Biscotti fallen allerdings nicht in die Kategorie der klassischen Weihnachtsplätzchen, daher spricht nichts dagegen, sie schon jetzt zu backen und zu naschen - im Gegenteil, ich kann sie euch nur wärmstens empfehlen! Sehr lecker und dabei nur einen Tick weihnachtlich ;-) Perfekt also zur Einstimmung auf die Plätzchenzeit.


 Zutaten für ca. 30 Biscotti:

130 g Rosinen/Sultaninen
6 EL brauner Rum
250 g Mehl
150 g Zucker
1,5 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/2 TL Anis, gemahlen (optional)
60 g Butter, zerlassen
2 Eier
1 EL abgeriebene Zitronenschale
100 g Walnüsse, gehackt

Am Vorabend die Rosinen in eine Schüssel geben und mit dem Rum vermischen. Mehrere Stunden, am besten über Nacht, durchziehen lassen. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Anis in einer Schüssel miteinander mischen. Die abgekühlte Butter mit den Eiern und der Zitronenschale verrühren. Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung geben, gut unterrühren und schließlich die Rosinen und die Walnüsse hinzufügen.

Den Teig halbieren. Ein Backblech mit Backpapier belegen und eine Teighälfte direkt auf dem Blech zu einem ca. 22 cm langen und ca. 6 cm breiten Laib formen. Mit der anderen Hälfte genauso vorgehen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Das Blech herausnehmen und alles 20 Minuten abkühlen lassen. Dann die Laibe auf ein Schneidebrett legen und mit einem Sägemesser diagonal in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf das Blech legen und bei 170°C weitere 7 Minuten backen. Die Biscotti wenden und von der anderen Seite ebenfalls 7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen und in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren.


Seid ihr schon im Plätzchenfieber oder geht's euch so wie mir?

Ich wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebste Grüße, Isy 

{Homemade Christmas} Oliventapenade

Hallo ihr Lieben,
heute hab ich was super leckeres für euch! Oliventapenade! Sie schmeckt super zu Crostini (dünnes gebackenes oder gebratenes Brot) oder zum Dippen. Gerade in Verbindung mit den Crostini ist sie ideal zum snacken für den gemütlichen Fernsehabend, als Vorspeise für die Dinnerparty oder einfach als Fingerfood für euere nächste Feier. Und natürlich ist sie perfekt zum Verschenken. In, ja man kann eigentlich fast von Sekunden sprechen, ist sie selbst gemacht und schmeckt herrlich mediterran.

Zutaten für ein 350ml Glas
200g schwarze Oliven
3 Sardellenfilets (abgespült)
1 Knoblauchzehe
1 El Senf
1 El Karpern
100-150ml Olivenöl

Zuerst lasst ihr die Oliven etwas abtropfen und gebt sie dann in euren Mixer, dann gebt ihr die Sardellenfilet dazu, die wegen des vielen Salzes abgespült werden sollten. Ebenfalls eine Knoblauchzehe in den Mixer pressen und den Senf und die Kapern dazu geben. Alles etwas klein mixen, aber nicht bis es Püree ist, sonder schon noch etwas stückig ;), nach und nach das Olivenöl zu geben, bis eine schöne Masse entstanden ist. Jetzt noch ab damit in die sterilen Gläser und fertig!

Ging schnell, oder? 

Liebste Grüße, Coco

{Homemade Christmas} Quittenmarmelade mit Anis & Kardamom

Bis Weihnachten ist es zwar noch ein Weilchen hin, aber mit der alljährlichen Geschenk-Problematik kann man sich gar nicht früh genug auseinandersetzen. Am schönsten sind ja immer persönliche Geschenke, finden wir - und haben uns deshalb "Homemade Christmas" ausgedacht. Dabei dreht sich alles um liebevoll selbstgemachte Geschenkideen zum Weihnachtsfest. Marmelade ist da natürlich ein absoluter Klassiker, der in unserem Präsentkorb auf keinen Fall fehlen darf. Das Tolle am Marmelademachen ist, dass man unglaublich kreativ sein kann - sowohl bei der Wahl der Obstsorten als auch beim Ausprobieren neuer Geschmackskombinationen.


Bei dieser Marmelade habe ich mich für Quitten entschieden und sie mit weihnachtlichen Gewürzen kombiniert. Inspiriert dazu hat mich ein ähnliches Rezept aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch"Winter. Homemade" von Yvette van Boven, dort wird die Marmelade allerdings ein wenig anders zubereitet. Hier nun also meine Version. Quitten haben momentan Saison, daher findet ihr sie auf dem Wochenmarkt, im Bioladen oder sogar in manchen großen Supermärkten, könnte ich mir vorstellen. Oder ihr habt eine Großmutter, die einen Quittenbaum im Garten hat ;)

Für etwa 9 Gläser á 250 ml:

~ 2 kg Quitten
3 EL Zitronensaft
1,5 EL Kardamom, gemahlen
0,5 EL Anis, gemahlen
350 ml Wasser
ca. 800 g Gelierzucker 2:1

Die Quitten schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Seid dabei vorsichtig und verwendet ein scharfes Messer, denn Quitten sind sehr hart. Ich hatte etwas weniger als 2 kg Quitten und habe daraus 1400 g Quittenwürfel bekommen. Diese werden in einem großen Topf mit dem Zitronensaft und den Gewürzen vermischt und mit dem Wasser zum Kochen gebracht. Solange kochen, bis die Würfel weich sind, dann alles gut pürieren. Das Püree abwiegen (ich hatte 1600 g), mit halb so viel Gelierzucker verrühren und nach Packungsanleitung kochen. Anschließend sofort in sterile Gläser füllen und verschließen. 


Die Marmelade schmeckt fruchtig und würzig zugleich, die Säure und das Aroma der Quitten passen toll zum Geschmack von Anis und Kardamom. Falls ihr diese Gewürze nicht mögt und lieber andere ausprobieren wollt, nur zu! Ein wenig Zimt oder das Mark einer Vanilleschote kann ich mir auch sehr gut in dieser Marmelade vorstellen.

Die Gläser habe ich dann noch ein wenig verpackt mit Krepppapier und Geschenkband. Die Etiketten sind aus Tonpapier, aus dem ich einfach verschieden große Kreise ausgeschnitten habe. Aber auch hier könnt ihr wieder kreativ sein und euch eine originelle Verpackungsidee überlegen ;)


Die nächste Geschenkidee wartet schon am Samstag auf euch - also nicht verpassen!

Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Zitronen- und Parmesanöl selbstgemacht

Dieses Jahr haben wir uns etwas ganz besonderes für euch ausgedacht, um euch das schönste Fest des Jahres zu versüßen! Vielleicht könnt ihr es ja schon am Namen erraten? Es geht um Selbstgemachtes! Wir haben bis Weihnachten jeden zweiten Tag eine Idee, was ihr euren Lieben, Freunden, Bekannten zu Weihnachten schenken könnt. Am 1. Advent haben wir auch noch eine ganz besondere Überraschung für euch! Ach, wir sind schon ganz gespannt :) Und wir freuen uns natürlich, euch in den nächsten Wochen hier die vielen tollen Ideen zu zeigen.


Heute habe ich gleich die erste Geschenk-Idee für euch. Auch wenn ihr jetzt denkt, bis Weihnachten ist es ja noch ein Stückchen, das Öl solltet ihr auf jeden Fall jetzt schon ansetzen! Es muss mindestens noch mal vier Wochen ziehen.




Zitronenöl
300ml Olivenöl
Schale von 1 unbehandelten Zitrone
evtl. etwas Zitronenverbene

Die Schale von der Zitrone mit einem Schäler entfernen, möglichst ohne das Weiße der Zitrone, in eine Flasche geben und das Öl dazu füllen. Ich hab fürs Auge noch etwas Zitronenverbene dazu gegeben. Dunkel lagern und 4 Wochen ziehen lassen, damit das Öl den Geschmack annimmt.




Parmesanöl
300ml Olivenöl
1 TL rosa Pfeffer
40g Parmesan 

Den Pfeffer, Parmesan und das Öl in eine sterile Flasche füllen und gut verschließen. Dunkel lagern und noch ca. vier Wochen ziehen lassen, bis das Öl den Geschmack annimmt.

Wollt ihr dieses Jahr auch selbstgemachte Sachen verschenken? 
Viel Spaß beim Selbermachen und denkt dran, übermorgen gibts schon die nächste Idee ;)

Liebste Grüße, Coco


Schokokuchen mit Cidre und Gewürzen

Heute hab ich einen superleckeren, ultraschokoladigen Kuchen für euch! Verfeinert mit herbstlichen Gewürzen wie Zimt, Vanille und Nelken, die schon mal ein wenig Vorfreude auf die Adventszeit machen. Schließlich ist die ja gar nicht mehr so weit entfernt... Außerdem bekommt der Kuchen noch einen guten Schuss Cidre verpasst, der macht den Teig schön luftig-locker und verleiht dem Kuchen und der Glasur ein tolles Aroma. Alles in allem eine sehr runde Sache!


Als ich letztes Wochenende diesen Kuchen gebacken habe, war das Wetter so traumhaft schön, dass ich einfach nochmal die Gelegenheit nutzen musste und die Fotos draußen gemacht habe. Wie oft klappt das schon im November? Dabei hat sich unsere alte, kaputte Nähmaschine als erstaunlich fotogen erwiesen, finde ich. 


Das Rezept stammt aus der letzten Ausgabe des Jamie Magazins und ist eine Kreation des renommierten Konditors Will Torrent (dessen Buch "Patisserie at Home" übrigens ganz weit oben auf meiner Weihnachts-Wunschliste steht). Der Kuchen ist wirklich klasse - absolut unkompliziert und schnell gemacht und sooo lecker! Da schmelzen nicht nur Schokoladen-Junkies dahin. Das Einzige, worauf ihr achten müsst, ist eine gut gefettete Backform. Bei meinem ersten Versuch ist leider ein Teil des Kuchens in der Form geblieben (obwohl sie eingefettet war). Dann habe ich es noch einmal mit der supersafe-Variante probiert: Form einfetten, mit Backpapier auslegen, Backpapier einfetten. Und siehe da - alles schick! Also dann: worauf wartet ihr noch?


Zutaten für eine Rehrücken-Form (alternativ eine kleine Guglhupf-Form oder eine Springform mit 20 cm Durchmesser):

125 g gesalzene Butter
125 g Mehl
40 g Kakaopulver
250 g Zucker
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Muskat
125 ml Cidre
75 ml Vollmilch
1 Ei, verquirlt
1 TL Vanilleextrakt

für die Glasur: 50 ml Cidre + 100 g Zartbitterschokolade
weiße Schokolade zum Dekorieren

Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Backform sorgfältig einfetten (wie oben beschrieben). Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben. Die Butter mit dem Cidre in einen Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen. Vom Herd nehmen und Milch, Ei und Vanilleextrakt unterrühren. Diese Mischung vorsichtig unter die trockenen Zutaten heben. Den Teig in die Form füllen und 50 Min. backen. Die Stäbchenprobe machen, dann umgedreht in der Form auskühlen lassen, damit sich der Boden nicht wölbt. Für die Glasur die Schokolade grob hacken und den Cidre in einem Topf erhitzen. Den heißen Cidre über die Schokolade gießen und rühren, bis sich diese komplett aufgelöst hat und eine dickflüssige Glasur entstanden ist. Über den Kuchen geben und mit weißer Schokolade dekorieren (schöne Schoko-Locken kann man mit dem Küchenschäler machen).

Schnappt euch am besten schnell ein Stück, bevor es jemand anderes tut! Ich hatte einen sehr neugierigen Zuschauer beim Fotografieren auf der Terasse, der ziemlich interessiert an dem Kuchen schien:


Ungefähr 2 Sekunden, nachdem dieses Foto entstanden ist, saß die Katze auf der Nähmaschine und hat neugierig den Kuchen beschnuppert. So ein freches Ding! Obwohl sie ja Geschmack zu haben scheint ;)

Herbstliche Grüße,
Isy

gefüllter Hokkaido Kürbis – Soulfood pur...

Und schwups ist November... Die Tage werden kürzer, draußen wird's kälter und nasser und der erste Advent ist auch nicht mehr weit! Aber keine Angst, heut gibts noch kein Plätzchenrezept. Aber ich kann euch versprechen, wir haben uns wieder jede Menge Gedanken gemacht und was tolles für euch gezaubert ;) Aber dazu ein andermal, denn heute wollen wir noch ein bisschen den Herbst genießen und zwar mit leckerem Kürbis. Kürbis ist für uns absolutes Soulfood! Er wärmt von innen, macht fröhlich und hat irgendwie etwas gemütliches an sich... Und Couscous finde ich auch super. Da er so neutral ist, kann man ihn in so vielen Varianten zubereiten. Zum Beispiel zu Fisch, Fleisch, orientalisch und und und. Wir machen ihn heute orientalisch, passt zum Kürbis wunderbar. Ich hab dazu ein leckeres Rinderfilet gebraten, schön medium-rare... hmm... Pute passt übrigens auch super dazu und sogar Fisch!
Beim Hokkaido habt ihr einen unschlagbaren Vorteil, aber das wisst ihr bestimmt schon, denn man kann die Schale mit essen! Ihr könnt also den kompletten Kürbis verputzen!

Zutaten für einen Kürbis
1 Hokkaido Kürbis
150g Couscous
400ml Gemüsebrühe
3 Frühlingszwiebeln
1/2 rote Zwiebel
1/2 Bund Koriander
1-2 Tl Ras el Hanout
Salz & Pfeffer
etwas Olivenöl
einen Becher Cremé fraiche

Zuerst schneidet ihr vom Kürbis den oberen Teil ab, so dass ihr ihn gut füllen könnt, entfernt die Fäden und die Kerne. Dann legt ihr ihn mit der Öffnung nach unten auf ein Backblech und lasst ihn für 20-30 Minuten bei 180°C weich werden. Schaut nach 20 min mal rein, damit er nicht zu weich wird, denn dann lässt er sich nicht mehr füllen! 
Bringt die Gemüsebrühe zum Kochen, gebt den Couscous in eine Schüssel und gießt dann 300ml der  kochenden Brühe darüber. Der Couscous muss jetzt ein paar Minuten quellen, bei Bedarf gebt ihr die restlichen 100ml Brühe noch dazu. 
Die Zwiebel und Gemüsezwiebeln fein hacken und in Olivenöl andünsten, bis sie glasig sind, dann zum Couscous geben, sowie auch Salz, Pfeffer und das Ras el Hanout. Schaut einfach, wie viel ihr von dem Gewürz drin haben möchtet, und würzt notfalls lieber nach, als zu viel drin zu haben ;)
Den Koriander ebenfalls fein hacken und etwas für die Deko zur Seite legen, den Rest auch zum Couscous geben. 
Dreht euren Kürbis im Ofen um und füllt ihn mit dem Couscous. Dann gehts nochmal ab in den Ofen für 10-15 Minuten. Der Kürbis sollte weich sein, sodass man ihn gut essen kann, aber noch nicht auseinander fallen ;) 
Zum Schluss einfach den restlichen Koriander drüber streuen und wenn ihr habt, noch ein paar Kapuzinerkresse-Blüten (bei uns blüht die grade wie verrückt!). Auf dem Teller kann dann jeder nach Geschmack noch saure Sahne dazu geben.

Und schon habt ihr ein wunderbares Soulfood, das sogar noch ein super Eyecatcher ist.

Viel Spaß beim Kochen!
Liebste Grüße

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