Sushi auf die süsse Art: Kokosmilchreis-Häppchen mit Obst

Wie bitte?! Süßes Sushi?? Hääh?

Ja, süßes Sushi. Das gibt's. Und es schmeckt. Und zwar richtig gut!


Diese leckeren Nigiris bestehen einfach nur aus Kokos-Milchreis und sind mit Obstscheiben belegt. Natürlich wird bei süßem Sushi auf den Reisessig, das Wasabi und die Nori-Blätter verzichtet. Ich möchte mir auch gar nicht vorstellen, wie es sonst schmecken würde... Und anstelle von Sojasauce dippt man die süßen Häppchen eben in Fruchtsaucen.

Oder, besonders dekadent: in flüssige Schokolade..... mmmhh. Wie ein Schoko-Fondue, nur eben nicht mit Obst pur, sondern in Kombi mit dem cremigen Kokosreis. Ein Traum! Schade, dass ich diese Idee nicht schon früher hatte, als ich diese Fotos gemacht habe. Andererseits, solche Bilder würden eindeutig in die Kategorie "Food Porn" fallen, oder?


Bei der Auswahl der Obstsorten könnt ihr euch ganz nach euren Vorlieben richten - ich habe mich größtenteils für exotische Früchte entschieden, die toll zum Kokosreis gepasst haben. Außerdem macht sich eine bunte Mischung ganz hübsch fürs Auge. Mit meiner Wahl war ich jedenfalls voll zufrieden: auf die Häppchen kamen Mango, Kaktusfeige, Kiwi, Pflaume, Feige und Banane. Leeecker!

Zutaten für ca. 30 Stück:

500 ml Milch
500 ml Kokosmilch
150 g Milchreis
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
Obst eurer Wahl
Kokosraspeln und rosa Pfeffer, nach Belieben 

Die Milch, Kokosmilch, den Puderzucker und das Salz in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Den Reis einrühren, die Hitze reduzieren und offen köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig absorbiert wurde (ca. 30-35 Minuten). Dabei häufig umrühren. Den Reis auf einem Blech verteilen und abkühlen lassen. Das Obst ggf. schälen, waschen und in Scheiben oder Spalten schneiden. Bananen am besten mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Aus dem abgekühlten Milchreis mit feuchten Händen kleine Häppchen formen. Mit den Obstscheiben belegen und z.B. mit Kokosraspeln und zerstoßenem rosa Pfeffer dekorieren.


Übrigens, wir haben euch auch noch was Tolles zu erzählen: wir wurden gerade zum Blog des Monats September gekürt - und zwar von "Koch doch mal!". Wenn ihr euch jetzt fragt, wer oder was das ist: "Koch doch mal!" ist eine Gruppe für Foodies, Hobbyköche und Foodblogger. Sie bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, sich auszutauschen und ihre Rezepte vorzustellen. In einem späteren Post werden wir euch noch ausführlicher über diese Plattform berichten. Ihr findet die Gruppe bei Facebook unter folgendem Link: https://www.facebook.com/groups/590576667707853/?fref=ts. Schaut doch einfach mal vorbei, wenn ihr mögt - es gibt viele tolle Koch- und Backkreationen zu entdecken.

Ich wünsche euch ein wunderbares, erholsames Wochenende!
Eure Isy

Zucchini-Gugl mit Schokostückchen

Oh je, schon das zweite Zucchinikuchen-Rezept in diesem Monat... Ich hoffe, ihr findet das nicht zu eintönig. Aber ich kann euch versprechen, dass diese Rührkuchen-Version wirklich komplett verschieden ist von den Zucchini-Brownies, die ich neulich gemacht habe. Ich musste einfach die Gelegenheit nutzen und noch ein paar weitere Zucchini-Rezepte testen, bevor die Saison zuende geht. Und diesen köstlichen Gugl wollte ich euch einfach nicht vorenthalten. Also, Vorhang auf für Zucchinikuchen Nr.2!


Neben den Schokostückchen enthält der Kuchen auch ein wenig Zimt - passend zu dem herbstlichen Wetter und vor allem superlecker! Ich mag Zimt sehr gern und verwende ihn eigentlich das ganze Jahr über, auch wenn viele ihn ja eher als Gewürz für Herbst und Winter und besonders für die Weihnachtszeit schätzen.



Der Rührkuchen wird durch die Zucchini schön saftig, sodass man ihn eigentlich einfach pur genießen kann. Natürlich könnte man ihn aber auch mit Puderzucker bestäuben oder mit dunker oder weißer Kuvertüre überziehen. Aber eigentlich ist er so, wie er ist, schon richtig lecker und braucht kein Fein-Tuning mehr ;-)














Nun zum Rezept: das habe ich auf edible perspective entdeckt, einem meiner absoluten Lieblings-Blogs. Die Autorin, Ashley McLaughlin, ist eine genial gute Fotografin und ihre Rezepte sind einfach der Wahnsinn! Das Rezept für diesen Kuchen habe ich ein wenig verändert und die angegebenen Zutatenmengen in europäische Maßeinheiten umgerechnet. Das Originalrezept findet ihr hier, ebenso wie ein ein passendes Frosting für den Kuchen. Der ist übrigens glutenfrei*, so wie alle Rezepte von Ashley.

Zutaten für 1 Guglhupf-Form:

200 g grob geriebene Zucchini
250 g Haferflockenmehl (fein gemahlene Haferflocken*)
100 g gemahlene Mandeln, hell
140 g brauner Zucker
2 TL Backpulver 
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
120 ml Milch
4 Eier
60 g griechischer Sahnejoghurt
3 TL Honig
4 TL Vanilleextrakt
80 ml Pflanzenöl
110 g Schoko-Tröpfchen

* falls ihr euch glutenfrei ernährt, solltet ihr unbedingt zertifiziert glutenfreie Haferflocken verwenden - normale Haferflocken sind häufig durch glutenhaltige Getreide verunreinigt.
 

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die geriebene Zucchini auf 2 Lagen Küchenpapier ausbreiten und mit weiteren 2 Lagen bedecken. Leicht andrücken und bedeckt lassen, während ihr alles andere vorbereitet.

Eine Guglhupf-Form gründlich einfetten und mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl entfernen, indem ihr die Form auf den Kopf dreht. In einer großen Schüssel die gemahlenen Haferflocken, Mandeln, Zucker, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. In einer anderen Schüssel die Eier verquirlen und Milch, Joghurt, Honig und Vanilleextrakt unterrühren. Zum Schluss das Öl hinzufügen und gründlich verrühren. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur solange rühren, bis sich alles gerade verbunden hat. Die geriebene Zucchini und die Schoko-Tröpfchen hinzufügen und rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Den Teig in die Form füllen und 45 bis 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen (der Kuchen sollte noch ein kleines bisschen feucht sein). Herausnehmen und in der Form 20 bis 30 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig mit einem Messer den Rand und den Innenring umfahren und den Gugl auf einen Kuchenrost stürzen. Vollständig auskühlen lassen. Genießen!



Habt einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche

Liebe Grüße, Isy

Ziegenkäsecreme-Tartes mit Birne und Honig

Hallo ihr Lieben, 
während ich das hier gerade schreibe, stürmt es draußen als wäre schon Herbst. Und vorhin habe ich im Garten einen schönen Strauß gepflückt und hab mich wirklich auch wie Herbst gefühlt... Also: Zeit für herbstliches Essen! Tartes sind für mich typisch Herbst, mit Ziegenkäse und Birnen, lecker! 
Aber der Sommer kann von mir aus auch noch ein paar Tage bleiben, nur 30°C + brauch ich nicht mehr ;) 

Mit diesem leckeren Tarte Rezept nehmen ich am Blog-Event von der lieben Jasmin von "Du findest mich in der Küche" teil. Wenn ihr auch ein leckeres Rezept habt, dass zu ihrem Event passen könnte, dann klickt doch mal auf das untenstehende Event-Banner, das leitet euch direkt weiter! 

Wer sich nicht sicher ist, ob Buchweizenmehl schmeckt, kann das auch austauschen gegen ganz normales Mehl. Ich persönlich mag es sehr gerne, aber es trifft eben nicht jeden Geschmack.
Eine kleine Anmerkung zur Teigmenge: eigentlich braucht ihr für 6 Tartes nur die Hälfte des Teiges, da dieser sich aber, durch das eine Ei, nur schwer noch mal teilen lässt, hab ich einfach den Ganzen gemacht und den Rest eingefroren. Der Teig hält sich im Tiefkühler locker 3 Monate und im Kühlschrank 1 Woche! Oder ihr verdoppelt einfach die Zutaten für die Füllung.

Zutaten für 6 kleine Tartes:
125g Buchweizenmehl
125g Dinkelmehl
(oder eben anderes Mehl oder 250g Dinkelmehl oder 250g 550er Mehl)
250g Butter, Zimmertemperatur
1 Ei
2 Tl Rosmarinsalz, oder normales
1 Prise Zucker

2 Schalotten
1/2 Birne
1 Tl Honig
etwas Öl
100g Ziegenfrischkäse
80g Creme fraiche 
1 Ei
Salz & Pfeffer nach Belieben 
10 kleine rote und gelbe Cocktailtomaten
2 Händevoll Rucola 
etwas Parmesan



Außerdem: 6 kleine Tarteformen, ca 10cm Durchmesser

Für den Teig den Ofen auf 180° C vorheizen. Das Mehl in eine Schüssel geben und in eine Mulde die Butter, das Ei, das Salz und die Prise Zucker geben. Alles gut durchkneten und in einer Folie in den Kühlschrank legen, solange ihr die Füllung zubereitet.
Dafür die Schalotten und die Birne in ganz kleine Stücke schneiden und in etwas Öl anschwitzen, bis sie goldbraun sind. Dann den Honig drüber geben und etwas karamellisieren lassen. Den Ziegenfrischkäse, die Creme fraiche und das Ei in einer Schüssel gut verrühren und die Schalotten und Birne dazu geben. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn ausrollen, die Tarteförmchen damit auskleiden und den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Für 5 min in den Ofen stellen. Danach die Füllung auf den Teig geben, ihr könnt es ruhig bis zum Rand auffüllen. Dann noch mal für 15 min in den Ofen stellen, bis sie goldbraun geworden sind. In der Zeit könnt ihr schon den Rucola und die Tomaten vorbereiten. Die Tomaten werden einfach geviertelt und der Rucola nochmal in der Hälfte durchgeschnitten, damit er besser auf die Tartes passt. Wenn die dann aus dem Ofen kommen, nur noch den Rucola und die Tomaten darauf verteilen, etwas Parmesan darüber reiben und Fertig!


Ihr müsst übrigens nicht warten, bis der Herbst da ist, um diese leckeren Tartes zu backen, im Sommer schmecken sie mindestens genauso gut! 

Liebste Grüße, Coco




Let´s Grill: Homemade BBQ Sauce

Hallo ihr Lieben,
heute gibts wieder ein Rezept aus unserer Let´s Grill Reihe! Ich hab mich für euch an den Herd gestellt und eine super leckere Grillsauce gezaubert. Ich habe mir gaaaanz viele Rezepte angeschaut und dann mit verschiedenen Zutaten rumexperimentiert. BBQ Sauce gehört für mich zum Grillen einfach dazu, sie schmeckt zu jedem Fleisch und auch zu Gemüse.

Schreckt bitte nicht vor der ewig langen Zutaten Liste zurück, die Sauce geht wirklich relativ schnell und ist den kleinen Aufwand ganz bestimmt wert!

Zutaten für 500ml Sauce

1 Schalotte
1/2 Peperoni
1 Zehe Knoblauch
etwas Öl
2 El brauner Zucker
2 El Ahornsirup
300ml Orangensaft
500g passierte Tomaten
100ml Wasser
1/2 Tl zerstoßene Fenchelsamen
1/4 Tl Kreuzkümmel
1/2 Tl Paprikapulver mild
1 Tl Salz
3 El Essig
3 El Whisky 
ein paar Spritzer Worcestersauce 

Zuerst die Schalotte ganz klein schneiden, wie auch die Peperoni und den Knoblauch und in etwas Öl in einem größeren Topf anschwitzen. Dann den Zucker und den Ahornsirup dazugeben und karamellisieren lassen. Mit dem Orangensaft ablöschen und auch die Tomaten sowie das Wasser dazugeben. Jetzt könnt ihr auch die Gewürze sowie den Essig und den Whisky dazu geben. Die Sauce muss jetzt noch eine Weile einkochen, so ca. eine halbe Stunde, dann könnt ihr sie noch mit ein paar Spritzen Worcestersauce abschmecken und heiß in ein steriles Glas abfüllen. So hält sich die Sauce einige Zeit im Kühlschrank, mindestens aber bis die Grillsaison vorbei ist ;) 

Welche Grillsaucen sind denn eure Favoriten?

Liebste Grüße, Coco






Zucchini-Brownies mit Nutella-Creme

Unser Gemüsebeet zählt in diesem Jahr ganze vier Zucchini-Pflanzen. Dank des feuchtwarmen Wetters der letzten Wochen gedeihen sie wie Unkraut und produzieren eine enorme Menge an Früchten, sodass uns nun eine wahre Zucchini-Schwemme ereilt hat. Versteht mich nicht falsch: ich liebe Zucchini. Aber die Teile wachsen quasi über Nacht und es können fast täglich mehrere Früchte geerntet werden. Was soll man nun mit diesem Überfluss anstellen?


Das Tolle an Zucchinis ist ja ihre Vielseitigkeit - ich habe sie schon zu Aufläufen, Suppen und Salaten verarbeitet, auf verschiedene Arten gefüllt, mit Knoblauch gebraten und für Pfannengerichte verwendet. Doch manchmal wird es den Lieben dann trotz aller Vielseitigkeit zu viel. "Och nö, schon wieder was mit Zucchini?" Um solche genervten Reaktionen zu vermeiden, habe ich die Zucchini diesmal kurzerhand in Brownies "versteckt". Hat gar niemand gemerkt, hehe. Man schmeckt sie wirklich nicht, aber die Zucchini macht die Brownies schön saftig.


Den schokoladigen Teig habe ich noch mit Walnüssen und Haselnüssen verfeinert - hier kann man ganz nach Belieben auch Mandeln oder andere Nusssorten verwenden oder die Nüsse ganz weglassen. Die fertigen Brownies bekamen schließlich noch eine köstliche Creme mit Frischkäse und Nutella verpasst. Die rundet das Ganze perfekt ab und macht die Brownies einfach unwiderstehlich lecker!

             Zutaten für 1 Blech:

300 g Zucchini
125 g Walnüsse
75 g Haselnüsse 
100 g Edelbitter-Schokolade
150 g Butter
150 g Mehl
200 g brauner Zucker (oder mehr, wer es süßer mag)
25 g Kakaopulver
2,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
4 Eier
2 TL Vanilleextrakt

Für die Nutella-Creme:
120 g Butter
120 g Frischkäse
120 g Nutella 

Das Backblech fetten und mit Mehl bestäuben und den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Zucchini waschen und fein raspeln. Die Nüsse grob hacken. Die Butter mit der Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Eier mit dem Vanilleextrakt in einer großen Schüssel mit dem Handmixer cremig schlagen. Die abgekühlte Schokobutter unterrühren. Die Mehlmischung dazugeben und nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Zucchini und Nüsse unterheben und den Teig auf dem Blech verteilen. 25-30 Min. backen - bei der Stäbchenprobe darf der Teig noch ein wenig feucht sein, denn die Brownies sollen ja schön saftig sein. Vollständig abkühlen lassen. Für die Nutella-Creme alle Zutaten mit dem Handmixer verrühren. Die Brownies damit bestreichen, in Stücke schneiden und genießen! 


 Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende!

Liebe Grüße, Isy 

Roastbeef mit Kräuterkruste

Heute stellte ich mich einer großen Herausforderung: dem Sonntagsbraten. Uff! Nichts leichter als das, haha. Ich gebe zu, meine Erfahrung auf diesem Gebiet ist doch eher beschränkt. Das liegt erstens daran, dass es in meiner Familie nicht an jedem Sonntag unbedingt einen Braten geben muss. Im Grunde ist das sogar eher selten der Fall - es wird zwar immer etwas leckeres, besonderes gekocht, aber eben nicht gerade ein Braten. Zweitens verbringe ich bei weitem nicht alle Sonntage zu Hause, sondern meistens in meiner Studenten-WG und begnüge mich mit einem einfachen, schnellen Essen. Und drittens habe ich einen ziemlichen Respekt vor der Zubereitung eines Bratens. Ist ja schließlich keine Kleinigkeit - und wer möchte schon dafür verantwortlich sein, dass der Sonntagsbraten nichts geworden ist? Eben.


Doch andererseits ist es auch schön, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Besonders, wenn am Ende etwas Tolles dabei herauskommt. So war das heute mit dem Roastbeef, das ich gemacht habe - es hat allen geschmeckt und ich war total zufrieden mit dem Ergebnis. Eindeutig gelungen, juhuu!

Und was soll ich sagen: so schwer war es gar nicht. Eigentlich war die Vorbereitung ganz schnell erledigt. Ein bisschen Gemüse schnippeln, die Kräutermischung für die Kruste vorbereiten, dann das Fleisch anbraten. Die Kräuterpaste auftragen und ab in den Ofen! Etwas heikel ist es allerdings, den richtigen Moment abzupassen, um den Braten aus dem Ofen zu nehmen. Aber auch das hat geklappt. Puuh! Blutig mag es zum Glück keiner, der mitgegessen hat, denn das ist so gar nicht mein Fall. Lieber hab ich es "durch". Innen war das Fleisch noch leicht rosa und schön saftig. Mmmh... ich könnte mir vorstellen, das öfter mal zu machen :-)



Ihr braucht:

ein ca. 1,5 kg Stück Roastbeef (ohne Knochen, ohne Fettrand)
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 Stangen Sellerie
3 Möhren
etwas Olivenöl
je einige Zweige Thymian + Rosmarin
3 EL Sonnenblumenöl
Meersalz + Pfeffer aus der Mühle
ca. 150-200 ml Rotwein

Für die Kräuterkruste:
6 EL Semmelbrösel
6 EL Olivenöl
je 1 Bund Petersilie, Thymian und Majoran
2 Knoblauchzehen
2 TL Senf
1 EL Zitronensaft

Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Min. bei Raumtemperatur aufbewahren, ehe es in den Ofen kommt. In dieser Zeit kann man alles andere vorbereiten. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Zwiebeln schälen und achteln, den Knoblauch schälen und in Stücke schneiden. Den Sellerie und die Möhren gründlich waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Das Gemüse in einem Bräter verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Thymian und Rosmarin darüber streuen. Nun die Kräuterkruste vorbereiten: die Kräuter waschen, von den Stielen abzupfen und fein hacken. Mit den Semmelbröseln und dem Olivenöl zu einer Paste verrühren. Den Knoblauch schälen, durch die Presse drücken und zur Paste geben. Senf und Zitronensaft unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nun das Fleisch auf beiden Seiten mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben. Das Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne stark erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten, ca. 10 Min. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann mit der Kräutermischung bestreichen und auf das Gemüsebett legen. Den Rotwein über das Gemüse gießen. Den Bräter auf die mittlere Schiene des Ofens stellen. Je nach Größe des Fleischstückes und euren Vorlieben (blutig, medium oder durch) variiert die Garzeit – nach 45 Min. war unser Fleisch saftig und noch ein wenig rosa in der Mitte, aber eher durch als medium. Herausnehmen, in Alufolie wickeln (Vorsicht, heiß!) und ca. 15 Min. bei Raumtemperatur ruhen lassen, ehe ihr es in dünne Scheiben schneidet. Das Gemüse und die gesamte Flüssigkeit im Bräter pürieren und das Püree durch ein feines Sieb streichen – schon habt ihr eine köstliche Soße. Dazu schmecken Rosmarinkartoffeln und z.B. Erbsen, Möhren oder grüne Bohnen als Gemüsebeilage. Bon appetit!



Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche!

Liebe Grüße, Isy


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