Süß & Sauer - Johannisbeerkuchen mit Baiser

Süß und Sauer, Sauer und Scharf, Scharf und Süß, Süß und Salzig... Ich liebe diese Kombis, denn ich finde, sie machen ein Essen zu was richtig Gutem! Was passt da im Sommer besser, als Johannisbeeren mit Baiser? Genau. Nix. Okay, wahrscheinlich gibts noch tausend Alternativen. Aber im Moment will ich nur Johannisbeerkuchen mit Baiser. Und während ich das schreibe, verputze ich grade ein Stück davon und bin glücklich :D

Clara von tastesheriff macht jeden Monat eine #ichbacksmir Aktion. Thema im Juli ist: Sommerkuchen! Da passen Johannisbeeren natürlich super :D Da mach ich natürlich gleich mit!


für ein Blech braucht ihr:
500g Johannisbeeren
200g Butter
7 Eier
2 El Vanillezucker
150g Zucker + 200g Zucker für Baiser
350g Mehl
1 Pk. Backpulver
150 ml Milch 


Den Ofen auf 180° C aufheizen. 4 der Eier trennen und das Eiweiß erstmal zur Seite stellen, am Besten in den Kühlschrank.Die Butter etwas schmelzen und mit den 150g Zucker und dem Vanillezucker mit der Küchenmaschine schaumig schlagen, das kann schonmal 5 min dauern  ;) Jetzt die restlichen 3 Eier und die Eigelbe einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in den Teig einrühren. Den Teig auf dem Backblech verteilen und ca. 200g der Johannisbeeren darauf verteilen, natürlich ohne Rispen ;)
Für 20 min im Ofen backen.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal den Eischnee vorbereiten. Dazu das Eiweiß steif schlagen und und die restlichen 200g Zucker einriegeln lassen. Dann nochmal 15 min im Ofen backen lassen und fertig :) 
Jetzt heißt es nur noch genießen!

Liebste Grüße, 
Coco






Mini-Lavendel-Vanille-Cupcakes


Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin eines Mini-Muffinblechs. Und frage mich seitdem: warum in aller Welt habe ich mir das erst jetzt zugelegt? Wirklich, ich bin absolut begeistert von diesem kleinen Ding. Und erst recht begeistert bin ich von den süßen Mini-Muffins und Cupcakes, die man damit zaubern kann! Herzallerliebst sehen die kleinen Teilchen aus. Und sie sind so praktisch - zum Beispiel, um verschiedene Sorten zu probieren, für den kleinen Süßhunger zwischendurch, für Kindergeburtstage, als Mitbringsel, und und und.... Eine geniale Erfindung! Meiner Meinung nach ist das Verhältnis von Frosting zu Teig bei der Mini-Version viel besser als bei normalgroßen Cupcakes. Denn statt eines riesigen Frosting-Berges reicht hier ganz wenig davon aus, um bei jedem Mini-Bissen ein bisschen Creme dabei zu haben. Das ist dann nicht so mega-süß und bombig, sondern genau richtig. Einfach super!


Diese leckeren Lavendel-Vanille-Cupcakes habe ich neulich bei meiner Freundin Franzi probieren dürfen - und war sofort hin und weg. Davor wäre ich nie auf die Idee gekommen, mit Lavendel zu backen. Aber die Cupcakes schmecken so außergewöhnlich und oberlecker, dass ich nicht locker gelassen habe, bis sie mir das Rezept für diese kleinen Köstlichkeiten verraten hatte. Vielen Dank, liebe Franzi!

Die getrockneten Lavendelblüten habe ich bei Amazon bestellt, gerüchteweise soll man sie aber auch in Bioläden bekommen. Die Blüten werden am Abend vorher in Milch eingelegt, und man verwendet später nur die aromatisierte Milch für den Teig und das Frosting, nicht die Blüten selbst. Ich war überrascht, wie gut das funktioniert hat - die Milch hat den Geschmack super angenommen.

Zutaten für ca. 28 Mini-Cupcakes:

 

Für den Teig:

  • 120 ml Vollmilch
  • 4 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 120 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 40 g Butter
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt

 

Für das Frosting:

  • 2 EL Vollmilch
  • 2 TL Lavendelblüten
  •  60 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • evtl. lila Lebensmittelfarbe (oder rote und blaue gemischt)


Am Tag zuvor die Lavendelmilch vorbereiten: einmal für den Teig, einmal für das Frosting. Dafür jeweils die angegebene Menge Milch mit den Lavendelblüten verrühren und in kleine, gut verschließbare Gefäße (z.B. Schraubgläser) füllen. Die beiden Gefäße über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Mini-Muffinblech mit den passenden Papierförmchen auslegen. Für den Teig das Mehl, den Zucker und das Backpulver in einer Schüssel vermischen. Die Butter mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis alles feinkrümelig ist. Die Lavendelmilch für den Teig durch ein feines Sieb mit in die Schüssel gießen, dabei die Lavendelblüten mit einem Löffel gut ausdrücken und dann verwerfen. Die Milch mit dem Schneebesen unterrühren, zum Schluss die Eier und den Vanilleextrakt hinzufügen. Nur solange rühren, bis alles gerade gut vermischt ist. Den Teig in die Förmchen füllen und auf mittlerer Schiene 13-15 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Die Cupcakes sollten leicht gebräunt sein. Einige Minuten im Blech ruhen lassen, dann herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting den Puderzucker in eine Schüssel sieben, die Butter dazu geben und mit dem Handmixer verrühren. Die Lavendelmilch für das Frosting ebenfalls durch ein Sieb dazu gießen und die Blüten gut ausdrücken. Mit dem Schneebesen alles gut verrühren. Wer möchte, kann das Frosting noch mit lila Lebensmittelfarbe (oder einer Mischung aus rot und blau) ein wenig anfärben. Mit einem Messer auf die Mini-Cupcakes auftragen und nach Belieben verzieren, z.B. mit Borretschblüten.




Mit diesem Rezept nehme ich beim Blogevent von Liv von thank you for eating teil. Coco hat hat ja schon ihre leckeren New York Cheesecake Muffins eingereicht, aber zum Glück sind mehrere Beiträge pro Teilnehmer erlaubt - denn für das Thema Handgemacht von Herzen sind die Mini-Cupcakes ja wie gemacht, finde ich ;-) Hier kommt also der zweite Beitrag von Küchenpoesie und auch von mir nochmal herzlichen Glückwunsch zu 1000 Likes bei Facebook, liebe Liv!
Liebste Grüße, Isy



New York Cheesecake Muffins

Heute gibts Cheesecake! ...und alle so: yeah!! So würde das zumindest aussehen, wenn ich das meinen Freunden sagen würde. Da ist irgendwie jeder vollkommen Cheesecake verrückt. Aber mal ehrlich, wer könnte diesen süßen, putzigen kleinen Muffins schon widerstehen? Gerade bei diesem heißen Wetter, frisch aus dem Kühlschrank... himmmmmlisch!
Meiner Meinung nach ist das wichtigste am Cheesecake ja der Boden. Denn Keks ist nicht gleich Keks, zumindest wenn er Grundlage für einen New York Cheesecake sein soll ;) In den USA werden ja typischerweise Graham Cracker für den Boden verwendet, leider findet man die hier sehr selten bis gar nicht. Allerdings hab ich eine super Alternative entdeckt, die weitaus besser schmeckt (zumindest seh ich das so :D), als die normalen Vollkorn-Butterkekse. Es gibt Kekse, die nach kleinen Menschen mit Haaren auf den Füßen benannt sind. Nein, ich bin nicht komplett bekloppt geworden, es gibt tatsächlich von der Marke Brandt Kekse mit dem wunderbaren Namen Hobbits! Warum die so heißen? Keine Ahnung, aber für Cheesecake sind sie perfekt! Wer es doch mal mit den Graham Crackers probieren möchte, aber nirgendwo welche kaufen kann, ich hab gerade dieses tolle Rezept gefunden!
Anlass für die Mini Cheesecakes ist übrigens das Blogevent von Liv von thank you for eating für ihre 1000 Facebook-Däumchen! Herzlichen Glückwunsch! Wer mehr erfahren möchte, scrollt einfach mal ganz runter im Post ;)
Und jetzt bekommt ihr natürlich auch noch das Rezept für diese leckeren Cheesecake Muffins:

für 12 Stück:
120g Hobbits von Brandt oder eben Graham Cracker
50g Butter
1 El Zucker
1/2 Tl Zimt

250g Frischkäse, Doppelrahmstufe
200g Schmand
50g Zucker
1 El Vanillezucker
1 Tl Zimt
1 Ei 
ein Spritzer Limettensaft
eine Handvoll Blaubeeren

Den Ofen auf 150° C vorheizen
Für den Boden die Cracker in der Küchenmaschine zerkleinern, nicht zu sehr, da dürfen ruhig noch ein paar größere Stücke dazwischen sein. Die geschmolzene Butter, den Zucker und den Zimt hinzugeben und gut verrühren. Jeweils einen Esslöffel von dem Boden in eine Muffinform geben und gut andrücken. Der Boden wird jetzt für ca 5 min vorgebacken.
Für die Creme alle Zutaten bis auf die Blaubeeren miteinander vermischen und auf die vorgebackenen Böden geben. Ihr könnt die Förmchen ruhig voll machen, da geht ja nichts mehr auf ;) und auf jeden Cheesecake ein paar Blaubeeren legen, natürlich gehen auch Himbeeren, Erdbeeren, etc. Jetzt die Muffins nochmal für 20-25 in den Backofen. Dann auskühlen lassen und am besten schön gekühlt essen! Das erfrischt bei diesem Wetter unglaublich! 


Handgemacht von Herzen vom 01.07.-31.07.2014
Mit diesem Rezept nehme ich übrigens am Blogevent von Liv von "thank you for eating" teil. Thema ist "Handgemacht von Herzen", vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen von euch, Infos dazu gibts hier.

Lasst sie euch schmecken!




Liebste Grüße, Coco

Let's grill: scharfer Tex-Mex-Salat & Tsatsiki

Wieder steht uns ein wunderbares, sommerliches Wochenende mit fantastischem Wetter bevor. Da wird natürlich unsere Lust aufs Grillen sofort wieder geweckt! Vielleicht habt ihr ja auch geplant, morgen den Grill anzuschüren oder ihr habt heute schon die Gelegenheit dazu genutzt. Und auch, wenn es bei euch in den nächsten Tagen nicht klappen sollte, eins steht auf jeden Fall fest: die nächste Grillparty kommt bestimmt!

Und dafür habe ich euch heute zwei meiner absoluten Lieblingsrezepte mitgebracht. Das sind in meiner Familie die all-time-favourites unter den Grillbeilagen - solange ich mich erinnern kann, haben sie bei keinem Gartenfest gefehlt. Der Salat aus Paprika, Mais und Kidneybohnen passt einfach super zu gebratenem Fleisch, und Tsatsiki sowieso. Das Beste: für beide Rezepte braucht man nur wenige Zutaten, sie sind total easy und gelingsicher und im Handumdrehen gemacht, und sie lassen sich prima vorbereiten. Was will man mehr?


Für den Tex-Mex-Salat braucht ihr:

 

  • je 1 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • ca. 1/2 Flasche (oder etwas weniger) Tomaten-Chili-Sauce, z.B. "Texicana Salsa" von Maggi

Die Kidneybohnen in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser abspülen, dann abtropfen lassen. Den Mais ebenfalls in einem Sieb abtropfen lassen. Die Paprika waschen, halbieren, Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. In eine große Schüssel geben, den Mais und die Kidneybohnen hinzufügen und alles vermischen. Erstmal vorsichtig gerade so viel Sauce zugeben, um alles gut miteinander zu verbinden. Probiert den Salat und gebt noch ein bisschen mehr Sauce dazu, wenn ihr es schärfer mögt. Fertig! Bis zum Servieren mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.



Nach dem feurigen, mexikanisch inspirierten Salat geht es jetzt weiter mit einem Klassiker aus Griechenland:

 

Für das Tsatsiki braucht ihr:

 

  • 1 Stück Salatgurke mit Schale (ca. 150 g)
  • 250 g Quark (20 % Fett)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • evtl. etwas Schlagsahne



Die Gurke waschen und fein reiben. Die Knoblauchzehe schälen, pressen und das Mus zur Gurke geben. Den Quark hinzufügen und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, verfeinert das Tsatsiki noch mit einem kleinen Schlückchen Sahne. Nach Belieben dekorieren, z.B. mit dünnen Gurkenstiften und etwas Petersilie. Voilá!




So ihr Lieben, nun habe ich euch zwei meiner allerliebsten Rezepte für Grillfeste verraten und hoffe, sie gefallen euch genauso gut wie mir. Probiert sie doch bei Gelegenheit mal aus - ich freue mich wie immer über euer Feedback.

Also dann, ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! Genießt das tolle Wetter :)

Liebste Grüße, Isy

Let´s grill: Asiatische Hähnchenspieße mit Mango-Salat

Hallo ihr Lieben,
am Wochenende war das Wetter ja kaum zu übertreffen, es waren locker 30°, die Sonne hat sich auch die ganze Zeit sehen lassen und kein Regen! Was heißt das für uns? Es wird gegrillt! Und weil wir uns ja schon mittendrin in der Grillsaison befinden, gibts heute ein neues Rezept unserer "Let´s Grill - Reihe". Ich hab euch heute mal was asiatisches mitgebracht, davon kann man sowieso nie genug haben. Lecker marinierte Hähnchenspieße und einen fruchtigen Mangosalat mit Möhren, Gurken und Pak Choi, der bei diesem Wetter einfach super erfrischend schmeckt. Das Hähnchen sollte einige Stunden vorher mariniert werden, am besten sogar am Tag davor. Durch die Marinade wird das Fleisch schön zart und schmeckt super leicht! Wenn ihr also was besonderes und leichtes für heiße Tage und den Grill sucht, dürfte das genau das Richtige sein, vorausgesetzt ihr mögt asiatisches Essen, aber mal ehrlich... wer mag das schon nicht ;)

Für die Hähnchenspieße:

  • 2 dünne Hähnchenschnitzel á 150g
  • ein 2cm Stück Ingwer
  • 1/2-1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Tl braunen Zucker
  • 3 El Sesamöl
  • 3 El Teriyakisauce
  • Saft 1/2 Limette
  • einige Schaschlikspieße
So gehts:
Den Ingwer zusammen mit der Chili und dem Knoblauch ganz klein hacken und in eine Schüssel geben. Das Zitronengras mit dem Messerrücken klopfen, damit die Aromen zur Geltung kommen, in etwas 3cm große Stücke schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. Alle anderen Zutaten bis auf das Hähnchen ebenfalls in die Schüssel geben und gut verrühren. Die Hähnchenschnitzel werden längs in ca. 1cm Streifen geschnitten und ebenfalls in die Schüssel gelegt. Wenn alles in der Schüssel ist das Ganze gut vermischen, damit jedes Fleischstück etwas von der Marinade abbekommt und zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Ich würde sie mindestens 5 Stunden eingelegt lassen, besser noch ihr mariniert sie bereits am Vorabend. Nach dem Marinieren spießt ihr jedes Stück Fleisch auf einen Holzspieß auf. Wer etwas mehr Eindruck bei Gästen machen möchte, kann anstatt Holzspießen auch Zitronengras nehmen und das Fleisch dort aufspießen! Das Fleisch wie eine Ziehharmonika aufspießen. Jetzt kommt es nur noch auf den Grill und kann zwischendurch mit der übrigen Marinade eingepinselt werden. Und fertig ist ein superleckeres Grillgericht! Wer dazu noch die richtige Beilage benötigt, einfach weiter lesen ;)


Für den Mango-Salat:
  • 1/2 - 1 Mango (meine war riesig, deswegen hat eine halbe gut gereicht)
  • 2 Möhren
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleiner Pak Choi
  • 2 El Sesamöl
  • 1 El Sojasauce
  • 1/2 ausgepresste Limette
  • ein 2cm Stück Ingwer
  • 1/2 Chili
  • etwas Schnittlauch
  • 3 El Sesam
So gehts:

Die Mango in kleine Stück schneiden, sowie auch die Stängel des Pak Choi, die Blätter können größer geschnitten werden. Die Möhren schälen und mit dem Julienneschneider in kleine Streifen schneiden, mit der Gurke dasselbe machen. (Wer keinen Julienneschneider besitzt, kann auch einfach mit dem Gemüseschäler dünne Scheiben schneiden und mit dem Messer Streifen draus machen.) Den Ingwer und die Chili wieder klein hacken, zusammen mit dem Schnittlauch. Das Sesamöl, die Sojasauce und den Limettensaft zusammenrühren und Ingwer, Chili und Schnittlauch dazugeben. Das Dressing über das geschnittene Gemüse geben und zum Schluss alles mit dem Sesam bestreuen.
Fertig ist ein leichter, frischer und leckerer Salat für heiße Tage!

Genießt die Woche,
Liebste Grüße, Coco 
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...