Aus den Küchen dieser Welt: italienisches Beeren-Tiramisu im Glas

Als süßen Abschluss gibts heute eine etwas andere Variante des klassischen Tiramisus. Der eigentliche Grund dafür ist, dass bei uns zuhause der kalte Kaffee im Tiramisu nicht sehr beliebt ist, also hab ich den Kaffee mal eben durch Beeren ersetzt. Schmeckt zwar nicht klassisch aber lecker ;)
Und das Glas ist eigentlich auch nur eine Ersatz Idee, da ich keine durchsichtige Auflaufform hatte und euch aber natürlich auch zeigen wollte, wie das Tiramisu von der Seite aussieht ;)

das braucht ihr für 2 Gläser:

  • 6 Löffelbiskuits 
  • 100g gemischte TK Beeren
  • 1 El Amaretto und 2 El Portwein
  • 3 EL Vanillezucker
  • 75g Zucker
  • 100g Sahne
  • 100g Mascarpone
  • 100g Quark
  • geraspelte Schokolade oder Kakao
So gehts:
Die Löffelbiskuits zerbröseln und auf dem Boden der Gläser verteilen. Die Beeren zusammen mit dem Amaretto, dem Vanillezucker und dem Portwein aufkochen, die Masse sollte etwas flüssiger sein, da sie ja die Biskuits etwas aufweichen solle, also im Notfall noch etwas Wasser dazu geben. 
Jetzt die Sahne steif schlagen mit dem Zucker, dann die Mascarpone und den Quark dazu geben. Die Beeren über den Biskuit geben und dann die Creme darüber verteilen. Wer mag kann jetzt noch Schokolade drüber raspeln oder Kakao darauf verteilen. Und schon ist das etwas andere Tiramisu fertig! 
Lasst es euch schmecken

Liebe Grüße, Coco

Aus den Küchen dieser Welt: Risotto mit Birne und Walnüssen

Auch heute gibt es bei uns wieder echtes italienisches Comfort Food - genau das Richtige für kalte, graue Januartage!



Ich habe mich lange Zeit nicht an Risotto herangetraut, weil ich mir erstens nicht vorstellen konnte, was daran so toll sein soll, und zweitens dachte, das wäre total kompliziert. Doch dann habe ich in Jamie unterwegs seine Risotto-Rezepte entdeckt und war überzeugt, dass ich all die Zeit einem Denkfehler unterlegen hatte. Denn die sahen nicht nur super lecker aus und hatten sehr ansprechende Zutatenlisten, sondern es schien auch überhaupt nicht schwer zu sein, ein Risotto zu kochen, wenn man Jamie's Anleitung Glauben schenkte. Ich war jedenfalls inspiriert und habe beschlossen, dem Risotto eine Chance zu geben. Und das Ergebnis hat mich dann echt umgehauen, so lecker fand ich es! Inzwischen bin ich ein richtiger Risotto-Fan.

Und weil Jamie's Rezept mich erst zum Risotto brachte und ich auch seitdem kein besseres gefunden habe, basiert mein heutiges Rezept auf seinem Risotto bianco. Das ist ein tolles Grundrezept, zu dem man alles Mögliche hinzufügen kann, was einem in den Sinn kommt. In meinem Fall waren das eine Birne und Walnüsse - doch wie gesagt, ihr könnt nehmen, was ihr gerade möchtet und zu Hause habt.



Zutaten:

  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 Zwiebel, geschält und fein gehackt
  • 1 Stange Sellerie, fein gehackt
  • 300 g Risottoreis
  • 125 ml Weißwein
  • 1 Birne, geschält, entkernt und gewürfelt
  • 1 Handvoll Walnüsse, grob mit der Hand zerkrümelt
  • ca. 1/2 EL Butter
  • 1 große Handvoll frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer


Zubereitung:

 

Die Gemüsebrühe erhitzen und heiß halten. Das Olivenöl in einem großen Topf erwärmen, Zwiebel und Sellerie hinzugeben und etwa 10 Minuten bei geringer Hitze glasig dünsten, dabei gelegentlich umrühren. Den Reis und eine Prise Salz hinzufügen und 2 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren anbraten, bis der Reis komplett mit Öl überzogen ist und nussartig duftet :-) Den Wein dazugeben und rühren, bis die Flüssigkeit vom Reis vollständig aufgesogen wurde.

Eine Schöpfkelle heiße Brühe zum Reis geben und immer schön regelmäßig umrühren. Sobald die Flüssigkeit aufgesogen ist, eine weitere Kelle Brühe dazugeben und dabei immer weiter rühren. Das Ganze macht ihr so lange, bis der Reis al dente ist, ca. 20 Minuten. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Birnenstücke und Walnüsse unterrühren. Zum Schluss kommen ein Stückchen Butter und der Parmesan ins Risotto - dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und fertig ist es! Ganz einfach, oder?


Ich wünsch euch einen super Start ins Wochenende! Genießt die kleine Auszeit vom Alltag :)


Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: selbst gemachte Gnocchi in Salbeibutter

Hallo ihr Lieben,
italienisches Essen ist das Beste was man gegen dieses depressiv machende Winterwetter kochen kann. Für mich ist dies Art von Essen richtiges Soulfood, diese leckere Pasta und der viele Fisch, Eintöpfe... hmm. Natürlich schmeckt italienisches Essen nicht nur im Winter, aber wie gesagt, es hilft, dass man die Welt wieder etwas fröhlicher und bunter sieht :)
Also hab ich für euch zwei wunderbare Gnocchi-Rezepte ausgetüftelt, wunderbar weiche Spinat-Mascarpone Gnocchi, die nur so auf der Zunge zergehen und Rote Bete Gnocchi die eine so wunderbare Farbe haben, das man schon allein deswegen gute Laune bekommt, weil sie aussehen wie kleine rote Wölkchen :)

Spinat-Mascarpone Gnocchi

  • 100g TK Blattspinat
  • 150g mehligkochende Kartoffeln
  • 140g Mascarpone
  • 1 Ei
  • 150g Mehl
  • Salz & Pfeffer
Den Blattspinat auftauen lassen und ein Sieb mit einem Geschirrtuch auslegen, den Spinat in das Tuch geben und so lang auspressen, bis das Wasser fast vollständig weg ist. Dann den Spinat ganz klein schneiden, man könnte ihn auch im Mixer zerkleinern. Den Spinat in eine Rührschüssel geben, funktioniert auch super in der Küchenmaschine. Die Kartoffeln kochen und mit einer Kartoffelpresse in die Schüssel pressen. Dazu kommt noch die Mascarpone und das Ei. Jetzt verrührt ihr erstmal alles und gebt dann noch das Mehl dazu. Jetzt nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Dann bemehlt ihr eure Arbeitsfläche oder ein großes Brett und nehmt eine Handvoll Teig und rollt ihn auf dem Brett zu einer Schlange, jetzt könnt ihr mit dem Messer ca 1cm große Stücke abschneiden und schon sind die ersten Gnocchi fertig :) 
Natürlich müsst ihr sie jetzt noch kochen, dazu einfach Salzwasser aufkochen und die Gnocchi ungefähr 3 min kochen aber mindestens so lange bis sie an der Oberfläche schwimmen.


Rote Bete Gnocchi

  • 2 mittelgroße Rote Bete
  • 150g mehligkochende Kartoffeln
  • 100g Mascarpone
  • 2 Eier
  • 200g Mehl
  • Salz & Pfeffer
Die Rote Bete schälen und im Ofen bei 200°C für ca eine Stunde in Alufolie weich werden lassen. In dieser Zeit die Kartoffeln schälen und kochen. Die Rote Bete, wenn sie weich ist, im Mixer zerkleinern und genau, wie den Spinat oben, im Küchentuch ausdrücken, bis das Wasser größtenteils raus ist. Rote Bete in eine Schüssel geben und die Kartoffeln dazu drücken, die Eier und die Mascarpone rein und rühren. Dann das Mehl dazu und mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verkneten. Dann wie bei den Spinat-Mascarpone Gnocchi oben formen und kochen und fertig! 


Salbei-Butter

  • Olivenöl
  • Butter
  • frischer Salbei
  • Salz & Pfeffer
Olivenöl und Butter in einer Pfanne erwärmen. Wenn das Öl und die Butter heiß sind die Pfanne vom Herd nehmen und den Salbei dazu geben, weil dieser wahnsinnig schnell verbrennt. Jetzt nur noch würzen. Wenn die Gnocchi fertig gekocht sind, gebt ihr sie einfach in die Pfanne und schwenkt sie in der Butter. Dann nur noch etwas Parmesan drauf und fertig ist das perfekte Soulfood für einen verregneten Tag! 

Lasst es euch schmecken :)

Liebste Grüße, Coco 




Aus den Küchen dieser Welt: Auberginenröllchen mit Mozzarella in Tomatensauce

Hallo ihr Lieben!

Wie schnell ist doch die Zeit vergangen seit unserem kulinarischen Ausflug nach Schweden in der Weihnachtszeit... Nun ist es schon wieder Mitte Januar und das heißt für uns: Zeit für eine weitere Reise in die Küchen dieser Welt! Damit sind wir schon bei Runde 4 dieser monatlichen Serie angelangt und bestimmt seid ihr gespannt, welches Land wir uns dieses Mal ausgesucht haben. Oder?

Na gut. Lest nochmal den Titel dieses Posts. Dann ist es bestimmt überflüssig, euch mitzuteilen, dass unser Motto für die nächsten Tage "Bella Italia" lautet ;-)

Was verbindet ihr denn mit der italienischen Küche? Neben Pizza, Pasta und vielen anderen Köstlichkeiten verkörpert sie für mich vor allem den Genuss. Ein Glas Wein trinken, auf der Terasse in der Sonne sitzen, etwas leckeres essen und das Leben genießen :) Von Sonne und Terasse können wir zwar derzeit leider nur träumen, aber warum nicht? Träumen wir doch einfach mal vom Sommer und der Sonne! Und mit den tollen italienischen Gerichten, die wir euch in den nächsten Tagen zeigen, bleibt es nicht beim Träumen. Denn sie bieten auch allen Grund zum Genießen :)


Los geht's mit einer leckeren Vorspeise: Auberginenröllchen gefüllt mit Mozzarella, überbacken mit Parmesan, in einer fruchtigen Tomatensauce. Italien pur! Glaubt mir, wenn ich sage: das schmeckt so richtig nach Sommer :)



Das braucht ihr für ca. 8 Röllchen:

  • 1 Zwiebel
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 große Aubergine 
  • 150 g Mozzarella
  • eine Handvoll frisch geriebener Parmesan
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Zahnstocher, Küchenpapier


Und so geht's:

 

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Tomaten grob zerkleinern und mitsamt der Soße zu den Zwiebeln geben. Das Tomatenmark hinzufügen und alles offen einkochen lassen. Mit Oregano und Thymian würzen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Sauce in eine Auflaufform geben.

Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Die Aubergine waschen und den Stielansatz entfernen. Längs in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Reichlich Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben darin ca. 2 Minuten von jeder Seite goldgelb braten. Auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden, die Auberginenscheiben damit belegen, salzen, pfeffern, aufrollen und mit einem Zahnstocher feststecken. Die Röllchen in die Form legen, mit Parmesan bestreuen und ca. 15 Minuten überbacken.


Buon appetito!

Liebe Grüße,
Isy

Baumkuchen-Spitzen

Ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2014 euch allen! Wir freuen uns auf ein neues Blog-Jahr mit vielen tollen Ideen und leckeren Rezepten. Und wir hoffen natürlich, dass wir euch weiterhin mit unserem Blog inspirieren und ihr auch in diesem Jahr mit Freude unsere Posts lest und kommentiert.

So, damit wäre der offizielle Teil auch schon beendet. Widmen wir uns nun der ersten Leckerei des Jahres: Baumkuchen!



Vielleicht wird der eine oder andere jetzt sagen: Baumkuchen ist doch was für Weihnachten! Also ich habe das nie so empfunden - er mag vielleicht winterlich sein, ja. Aber für mich gehört er nicht zum traditionellen Weihnachtsgebäck. Eigentlich könnte man doch sogar das ganze Jahr über Baumkuchen essen, oder? Ich bin auf jeden Fall dafür.

Man könnte zudem einwenden, dass es doch total aufwendig ist, Baumkuchen selbst zu backen. Es stimmt, es macht schon Arbeit, denn jede Schicht wird einzeln aufgetragen und gebacken, das dauert seine Zeit. Aber ich kann euch versprechen: es lohnt sich!

Ihr seid immer noch skeptisch?



Der Baumkuchen zergeht förmlich auf der Zunge... Er schmeckt köstlich nach Orange und Vanille.... Und dann ist da noch die SCHOKOLADE - ganz ehrlich, was könnte das denn noch toppen? Eben.

Also, nehmt euch einfach die Zeit und backt etwas ganz Besonderes!

WICHTIG: Ihr braucht einen Backofen mit Grill und eine große Springform (28 cm).

Zutaten:

  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 7 Eier
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 150 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Kakao
  • je 150 g weiße und Zartbitterkuvertüre


Zubereitung:

Den Grill des Backofens auf 200°C vorheizen. Die Eier trennen. Margarine und Zucker cremig rühren, dann die Eigelbe hinzufügen. Zitronen- und Orangenschale sowie das Vanillemark untermischen. Mehl und Stärke sieben und nach und nach unter den Teig rühren. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Den Teig halbieren und die eine Hälfte mit dem Kakao verrühren. Eine große Springform (28 cm) mit Backpapier auslegen. 2 EL hellen Teig gleichmäßig darauf verstreichen und 2 bis 3 Minuten backen, bis er einen Hauch Farbe angenommen hat. Dann 2 EL dunklen Teig darüber verteilen und ebenfalls 2 bis 3 Minuten backen. Solange abwechselnd wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

In der Form abkühlen lassen und dann auf ein Brett stürzen. In 40 bis 50 Spitzen schneiden. Die Kuvertüre getrennt im Wasserbad schmelzen. Die Baumkuchenecken mit der Oberseite in je eine Kuvertüre eintauchen, mit der jeweils anderen Kuvertüre schlierenförmig verzieren (das geht gut mit Schaschlikstäbchen). Fest werden lassen und genießen.


Habt eine schöne Woche

Liebe Grüße, Isy
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