Merry Christmas & Überblick der {Homemade Christmas} - Posts

Hallo ihr Lieben, heute an Heiligabend haben wir keine neue Geschenkidee für euch, sondern eine Zusammenfassung aller Homemade Christmas - Posts, die wir euch vor Weihnachten gezeigt haben. Schon mal als Vorbereitung fürs nächste Fest sozusagen ;) Geht ja auch für Ostern, Geburtstag, Jubiläum, Hochzeit, etc...
Aber jetzt erst mal noch zu dem Fest, das ganz kurz bevor steht.


Wir wünschen euch frohe, gesegnete Weihnachten. Ein Fest voller Freude, vielen Genüssen, und vor allem Ruhe und Besinnlichkeit. Genießt die Zeit im Kreise eurer Lieben! 



Und falls euch immer noch Geschenke für ein paar Leckermäuler fehlen, dann schnell in die Küche. Mit den unten stehenden Rezepten habt ihr sicher das richtige Geschenk ;)

Homemade Christmas

für´s Brot

{Homemade Christmas} Karamellbonbons


Na, immer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken? Oder habt ihr schon alles zusammen? Ich bin wirklich froh, dass ich es noch rechtzeitig geschafft habe, alle Geschenke zu finden. Keine panischen, gehetzten Einkaufstouren in letzter Minute, puuh... Sowas kann einem nämlich echt die Weihnachtsstimmung verderben. Nun, falls ihr noch eine süße Kleinigkeit sucht, um euer Geschenk perfekt zu machen, hätte ich da eine Idee: wie wäre es denn mit diesen köstlichen Karamellbonbons? Denen kann garantiert keiner widerstehen :)

Zutaten:

300 g Zucker
6 EL Wasser
30 g Butter (optional*)
1 TL Vanilleextrakt
100 g Sahne

Zucker und Wasser in einen schweren Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis ein goldgelbes Karamell entsteht. Dabei nicht umrühren, sondern bloß beobachten. Das dauert einige Minuten. Sobald der Zucker geschmolzen ist, den Topf von der Herdplatte nehmen. Wenn es zu lange erhitzt wird, wird das Karamell bitter, und das wollen wir natürlich vermeiden. 

* Falls ihr eure Karamellbonbons eher weich haben möchtet, so wie ich, rührt jetzt die Butter und den Vanilleextrakt ein. Für harte Bonbons lasst ihr die Butter einfach weg. Zum Schluss langsam die Sahne unterrühren - das heiße Karamell neigt dazu, dabei kräftig zu blubbern, also Vorsicht! Die Karamellmasse gießt ihr nun in eine flache Auflaufform, die ihr vorher mit Backpapier ausgelegt habt. Das Ganze kommt für einige Stunden in den Kühlschrank. Sobald das Karamell fest genug ist, könnt ihr es in Stücke schneiden und verpacken. Ich habe jeweils 4 bis 5 Bonbons in Butterbrotpapier gewickelt. Das könnt ihr dann noch beliebig mit Bändern etc. verzieren. Gelagert werden die Bonbons am besten im Kühlschrank.



Ich wünsche euch ein wunderbares viertes Adventswochenende! Lasst es euch gutgehen :)

Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Geschenkeanhänger aus Fimo

Ich liebe Geschenke verpacken, ihr auch? Ich könnte schon Wochen vor Weihnachten sämtliche Geschenkpapiere, die mir über den Weg laufen, kaufen. Ich hab auch einen riesigen Karton an kleiner Deko, die perfekt für Geschenke ist. Aber heute machen wir unsere Anhänger mal selbst :)
Und das geht auch noch ziemlich einfach und schnell. Wenn ihr mit Kindern basteln wollt, dann ist das auch perfekt für euch, es ist nämlich so ein bisschen wie Plätzchen ausstechen.
Übrigens könnt ihr die Anhänger, anstatt für Geschenke, auch für den Weihnachtsbaum nehmen und habt dann schönen selbst gemachten Weihnachtsbaumschmuck.
Jetzt erzähl ich euch natürlich noch wie das geht:

Ihr braucht:
Fimo- Modelliermasse in verschiedenen Farben
Plätzchenausstecher
ein Nudelholz
einen Zahnstocher
einen Backofen

Jetzt ist es auch wirklich einfach. Am besten knetet ihr das Fimo zuerst mal etwas durch, dann ist es weicher und lässt sich besser verarbeiten. Rollt das Fimo nun mit dem Nudelholz aus, 3-5 mm reichen völlig. Jetzt könnt ihr mit euren Ausstechern die Anhänger ausstechen. Mit einem Zahnstocher könnt ihr ein kleines Loch in den Anhänger machen, um daran später ein Geschenkband zu befestigen. Mit dem Zahnstocher könnt ihr auch noch kleine Botschaften wie "Merry Christmas", etc. in den Anhänger ritzen oder noch besser macht ihr zum Schreiben viele kleine Punkte.





Für die Zuckerstange rollt ihr rotes und weißes Fimo zu dünnen Schlangen, dreht sie zusammen, und rollt die Stange noch mal rund, dann müsst ihr sie nur noch in die typische Zuckerstangen Form legen und fertig! 







Für die Schleife hab ich ebenfalls eine ganz dünne Schlange gerollt und dann in Form der Schleife gelegt. 

Eure fertigen Kunstwerke legt ihr am besten auf ein Backblech mit Backpapier und legt es nach Packungsanleitung in den Ofen.

FERTIG!

Ich wünsch euch ganz viel Spaß mit dem DIY und natürlich auch beim Geschenke verpacken ;) Habt ihr denn für diese Jahr alles schon zusammen? 

Liebste Grüße, Coco 



{Homemade Christmas} Mohnplätzchen mit Kirschfüllung

Weihnachten rückt immer näher und ich hoffe, ihr seid nicht im Vorweihnachtsstress - denn das Geschenke besorgen und all die anderen Weihnachtsvorbereitungen können manchmal echt anstrengend werden. Man hat noch gefühlte tausend Dinge zu erledigen und die Adventszeit rauscht einfach so vorbei, dabei sollte man doch eigentlich zur Ruhe kommen, sich besinnen und auf das bevorstehende Fest einstimmen. Tja, das nehme ich mir jedes Jahr vor und doch will es nie so recht klappen... Nun ja, die Weihnachtsstimmung stellt sich bei mir dann spätestens kurz vor Heiligabend noch ein - aber besser spät als nie ;)


Falls es bei euch auch manchmal hektisch wird kurz vor Weihnachten, habe ich heute eine Last Minute-Plätzchenkreation für euch! Diese Mohnplätzchen sind schnell gebacken, denn der Teig wird in null-komma-nix zusammengerührt und muss nicht noch stundenlang gekühlt werden wie ein Mürbeteig. Auch das Ausstechen und aufwändige Dekorieren könnt ihr euch sparen. Perfekt, wenn ihr auf die Schnelle noch was Leckeres für den Plätzchenteller braucht :) Und lecker sind sie, die Mohnplätzchen, das kann ich euch versprechen.


 


 Zutaten für 70-80 doppelte Plätzchen:

250 g weiche Butter oder Margarine  
(ich habe eine Mischung aus beidem verwendet)
einige Tropfen Bittermandel-Aroma 
(maximal ein halbes Röhrchen)
 125 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Packung Mohn-Back (250 g) 
 evtl. etwas Milch
ca. 150 g Kirschkonfitüre 
(oder eine andere Konfitüre eurer Wahl)




Den Backofen auf 180°C vorheizen. Butter oder Margarine in einer großen Schüssel schaumig rühren. Nach und nach Puderzucker, Vanillezucker, Vanilleextrakt, Salz und Bittermandel-Aroma zugeben. Mehl und Mohn-Back abwechselnd in zwei Portionen kurz unterrühren. Eventuell etwas Milch dazugeben, wenn der Teig zu fest erscheint. In einen Spritzbeutel füllen und Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Auf mittlerer Schiene ca. 12 Minuten backen, dann vollständig auskühlen lassen. Die Konfitüre durch ein Sieb streichen, in einen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden. Auf die Hälfte der Plätzchen einen Klecks Konfitüre spritzen, mit den restlichen Keksen belegen und leicht andrücken. Trocknen lassen und luftdicht verschlossen lagern.


Die Mohnplätzchen schmecken besonders gut, wenn sie einige Tage durchgezogen sind. Die Idee, Mohn für Weihnachtsplätzchen zu verwenden, mag vielleicht etwas ungewöhnlich sein. Aber in Kombination mit dem Bittermandel-Aroma und der Kirschkonfitüre schmeckt das wirklich klasse. Probiert's doch einfach mal selbst aus!

Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Karamellkekscreme

Hallöchen ihr Lieben,
heute gibts mal wieder was für´s Brot :) und zwar aus Keksen! Ja genau, Brotaufstrich aus Keksen, genauer gesagt auch Karamellkeksen. Vielleicht habt ihr schon mal was von Speculoos gehört? Diese Creme dürfte so ähnlich sein, das kann ich allerdings nur raten, weil ich das selber noch nie probiert hab. Aber sehr lecker ist die Creme trotzdem auch wenn ich das Vorbild nicht kenne ;)
Ich hab gelesen, dass die Creme mit den Lotus Kaffeekeksen am besten schmecken soll, ich denke man kann auch andere Karamellkekse nehmen, hab es jetzt aber nur mit denen probiert.

Und nicht vergessen! Bis Sonntag Abend läuft noch unser Gewinnspiel, bei dem ihr was ganz tolles gewinnen könnt :)



Zutaten für ein etwas größeres Glas:
150g Lotus Karamellkekse
80g Butter
15g Puderzucker
1Tl Zimt 
1 Prise Muskat
1 Prise gemahlener Ingwer
1 Prise Kardamom
1 Prise Tonkabohne

Die weiche Butter wird mit dem Zucker schaumig gerührt und die Gewürze werden dazu gegeben. Die Kekse am besten in einem Mixer fein mahlen und dann unter die Creme rühren. Jetzt nur noch in einem sterilen Glas schön verschenken :)

Genießt das Wochenende!
Liebste Grüße, Coco

{Homemade Christmas} Kürbis-Chutney

Für unsere Homemade Christmas-Reihe habe ich ja schon verschiedene fruchtig-süße Brotaufstriche eingekocht, nämlich die Quittenmarmelade mit Anis und Kardamom und die Bratapfelmarmelade. Beide sind winterlich bzw. weihnachtlich und sehr lecker! Doch natürlich kann man Obst und Gemüse auch noch zu anderen haltbaren Köstlichkeiten im Einmachglas verarbeiten, die sich super verschenken lassen. Daher habe ich der Versuchung widerstanden und aus meinem Kürbis mal keine Marmelade gemacht (obwohl das auch eine leckere Sache sein kann). Aber nein, stattdessen gibt es heute ein süß-saures, würziges Kürbis-Chutney!


Das Chutney passt wunderbar zu gebratenem Fleisch oder zu Käse. Man kann es aber auch als Grundlage für ein indisches Curry verwenden, indem man noch frisches Gemüse und Fleisch hinzugibt. Da es im Gegensatz zu Marmelade nicht mit Gelierzucker eingekocht wird, kann man es auch nicht ganz so lange aufbewahren und sollte es auf jeden Fall kühl lagern. Dann dürfte es sich aber auch mindestens 2 Monate halten. Erschreckt bitte nicht angesichts der langen Zutatenliste - das meiste sind Gewürze. Es ist wirklich nicht so aufwendig, wie es auf den ersten Blick aussieht, versprochen!


 

 Für ca. 6 Gläser á 200 ml:

 1 kg Kürbisfruchtfleisch
3 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 säuerliche Äpfel
2 TL helle Senfkörner
3 Pimentkörner
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 TL Cayennepfeffer
1 Stück Ingwer (2 cm)
100 g getrocknete Cranberries
300 ml heller Balsamico-Essig
300 g Rohrzucker
1,5 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Öl

Während man das Chutney zubereitet, kann man die mit heißem Wasser ausgespülten Gläser im Backofen bei 100°C sterilisieren. Den geschälten und entkernten Kürbis in 2 cm große Würfel schneiden, die Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und würfeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, den Knoblauch schälen und pressen. Senfkörner und Pimentkörner im Mörser fein zermahlen und mit Nelken und Cayennepfeffer vermischen. Den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Cranberries grob hacken. 

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und die Gewürze dazugeben und kurz mitdünsten. Die restlichen Zutaten hinzufügen und ca. 40 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen, bis der Kürbis weich und musig ist. Dabei ab und zu umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen und randhoch mit dem Chutney befüllen. Sofort verschließen und umgedreht auskühlen lassen.


So ihr Lieben, langsam aber sicher nähern wir uns schon dem dritten Advent (und damit auch dem letzten Tag, um an unserem Give Away teilzunehmen!). Um noch ein bisschen die besinnliche Weihnachtsstimmung zu schüren, gibt's zum Abschied für euch Kürbis-Chutney im Kerzenschein ;)

Liebste Grüße, Isy


{Homemade Christmas} Früchtebrot selbstgemacht

Wer von euch kennt Früchtebrot? Oder Birnenbrot, oder Berewecke, oder Kletzenbrot, oder Hutzelbrot, oder oder oder... Ihr merkt schon es gibt tausend Namen für dieses weihnachtliche Gebäck. Aber egal wie es heißt, es schmeckt gerade jetzt im Winter wahnsinnig lecker! Ich mag es am liebsten mit etwas Frischkäse oder herzhaftem Bergkäse. Natürlich kann man das Früchtebrot auch mit auf den Plätzchenteller zum Adventskaffee legen.

Auch wenn sich die Zutatenliste endlos anhört, so schwer ist die Herstellung des Brotes gar nicht. Es braucht zwar Zeit, vor allem da die Füllung über Nacht ziehen sollte und der Hefeteig natürlich gehen muss. Wer sich diese Zeit sparen möchte, kann an unserem Give Away teilnehmen und vielleicht eines der leckeren Früchtebrote gewinnen ;)

Das Früchtebrot ist eine sehr alte Tradition um die sich auch einige Bräuche ranken. Früher wurde mit dem Backen des Früchtebrotes traditionell um den Andreastag herum begonnen, der am 30. November ist. Am Heiligabend wurde das Früchtebrot vom Familienoberhaupt angeschnitten und an die gesamte Familie und auch an Hausangestellte verteilt. Sogar die Tiere im Stall bekamen ihren Anteil als sogenannte Maulgabe.
So genug Geschichte für heute, jetzt gibts das Rezept:

Zutaten für drei kleine Brote

für die Füllung:
180g getrocknete Feigen
150g gemischtes Trockenobst
20g Cranberrys
50g Haselnusskerne
50g Walnusskerne
50g Orangeat
50g Zitronat 
3 El Rum
100g Rübensirup
1 Tl Zimt
1/2 Tl Nelken
1/4 Tl Kardamom
1/2 Tl Ingwerpulver
1 Prise Muskat
1 Prise Tonkabohne
1/2 Tl Vanillepaste

für den Teig:
400g 550er Mehl
100g Dinkelvollkornmehl
1 Würfel frische Hefe
200ml lauwarme Milch
1 Eigelb
50g Butter
1 El Zucker

zum Bestreichen:
                1 El Milch
                1Eigelb



Zuerst wird die Füllung vorbereitet, dazu werden das Trockenobst und die Nüsse gehackt. Diese werden dann mit den restlichen Zutaten für die Füllung vermischt und abgedeckt 24h stehen gelassen, bis die Füllung durchgezogen ist.

Am nächsten Tag wird dann auch der Hefeteig hergestellt. Dazu wird das Mehl in eine Schüssel gegeben und in eine Kuhle im Mehl wird die Hefe gebröckelt und die lauwarme Milch und der Zucker gegeben. mit etwas Mehl vom Rand wird die Flüssigkeit mit der Hefe und dem Zucker zu einem Vorteig verarbeitet. Das lasst ihr dann 10 min gehen. Dann werden das Eigelb, die weiche Butter und das Salz zu dem Teig dazu gegeben und alles verknetet. Der Teig muss dann nochmal 1 Stunde an einem warmen gehen. 

Wenn der Teig fertig gegangen ist, dann teilt ihn in zwei Hälften, am Besten mit einer Waage ;). Die eine Hälfte wird dann mit der Füllung, die ihr am Tag davor vorbereitet habt, verknetet. 
Der restliche Teig wird in drei gleiche Teile geteilt, am Besten wieder mit Waage und dünn ausgerollt. Die Füllung wird ebenfalls gedrittelt und als "Wurst" auf die ausgerollten Teige gelegt und eingepackt, so wie ihr auf den Fotos seht und mit der Eigelb-Milchmischung bestrichen.



Dann werden die Brote bei 180°C für 40 Minuten gebacken. Nach dem Backen müssen die Brote abkühlen und dann erstmal für mindestens 24h in Klarsichtfolie eingewickelt werden, bevor ihr sie anschneiden könnt. 

Genießt die vorweihnachtliche Zeit
 Coco




{Homemade Christmas} Risotto-Mix

Nachdem euch Coco diese Woche schon zwei tolle Backmischungen im Glas gezeigt hat, gibt's von mir heute mal eine "Kochmischung" aus der Tüte - aber keine Angst, damit meine ich natürlich kein pulverisiertes Fix-Produkt, sondern richtiges Essen. Genauer gesagt, ein leckeres Risotto mit Pilzen, Pinienkernen und Walnüssen. Mmmmh....


Das Prinzip ist dabei genau dasselbe wie bei den Backmischungen: die trockenen, haltbaren Zutaten kommen in die Tüte, alles andere wird dann später beim Kochen hinzugefügt. Ich finde, das ist eine tolle Geschenkidee für alle, die gern kochen und neue Rezepte ausprobieren. Aber auch für Leute mit wenig Kocherfahrung ist der Mix geeignet, da schon ein Teil der Arbeit erledigt ist - so fühlt man sich dem Ziel ein bisschen näher und traut sich vielleicht eher, mal den Kochlöffel zu schwingen ;)

Zutaten für 1 Tüte (ergibt 4 Portionen Risotto):

250 g Risotto-Reis
10 g getrocknete Pilze eurer Wahl
30 g Pinienkerne
30 g Walnüsse, grob gehackt
1 Lorbeerblatt

Eine Cellophantüte (gibt's z.B. in der Haushaltsabteilung von Drogerien) zunächst mit dem Reis befüllen, dann nacheinander die restlichen Zutaten hineingeben. Die offene Seite umschlagen und mit Klebeband oder einer Wäscheklammer verschließen. Mit einem Etikett versehen und die Kochanleitung nicht vergessen ;) Alternativ kann man den Mix auch in eine Glasflasche füllen.


Kochanleitung:

1 Liter Gemüsebrühe erhitzen und heiß halten. 2 EL Öl in einem Topf erwärmen. Eine Zwiebel schälen, fein hacken und einige Minuten in dem Öl andünsten, dabei ab und zu umrühren. Den Tüteninhalt und etwas Salz hinzufügen und 2 Minuten unter Rühren anbraten, bis alles mit Öl überzogen ist. 125 ml Weißwein dazu gießen und rühren, bis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen wurde. Eine Schöpfkelle heiße Brühe zum Reis geben und immer schön regelmäßig umrühren. Sobald die Flüssigkeit aufgesogen ist, eine weitere Kelle Brühe dazugeben und dabei immer weiter rühren. Das Ganze macht ihr so lange, bis der Reis al dente ist, ca. 20 Minuten. Den Topf vom Herd nehmen und ein Stückchen Butter (ca. 1/2 EL) und eine Handvoll geriebenen Parmesan ins Risotto rühren. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und fertig ist es! 


Wenn ihr das Geschenk noch ein bisschen erweitern wollt, könnt ihr zusammen mit dem Risotto-Mix gleich noch eine Flasche Weißwein und ein Stück Parmesan verschenken - am besten natürlich hübsch eingepackt. Alle anderen Zutaten müsste eigentlich jeder zu Hause haben, sodass der Beschenkte also jederzeit loslegen und sich ein leckeres Risotto kochen kann :)

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren zweiten Advent!

Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Walnussbrot-Backmischung im Glas

Hallo ihr Lieben, ich habe euch ja diese Woche schon diese Cookiebackmischung gezeigt. Die Aufmerksamen unter euch haben bestimmt gesehen, dass sich eine weitere Backmischung mit auf das Bild geschlichen hat ;) Die möchte ich euch heute zeigen! Eine herzhafte Brotbackmischung mit knackigen Walnüssen. Ich habe die Backmischung, die ich für euch gemacht habe, natürlich auch schon getestet und bin begeistert! Also selbst, wenn ihr keine Backmischungen verschenken möchtet, könnt ihr das Brot trotzdem super nach backen, oder einfach mal an einen Backmuffel verschenken, um ihn vom selbst backen zu überzeugen ;D
Unter dem Rezept findet ihr natürlich auch wieder die Anleitung für den Beschenkten.

Und nicht vergessen, hier könnt ihr noch an unserem Give Away teilnehmen :)

Zutaten für ein 1,5l Glas:
300g Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Backpulver


300g 550er Mehl
1 El Salz
200g Walnüsse

Zuerst mischt ihr in einer Schüssel das Dinkelvollkornmehl mit dem Backpulver und gebt es als erste Schicht in das Glas. Dann wird das 550er Mehl mit dem Salz vermischt und als zweite Schicht in das Glas gegeben. Die Walnüsse werden klein gehackt und oben drauf in das Glas gegeben. Und schon ist die Brotbackmischung im Glas fertig! 

Anleitung zum Verschenken:
Die Backmischung mit 4 El Öl (Oliven-, Rapsöl, etc.) und 350ml Wasser verkneten und an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen. Dann auf einem Backblech zu einem Brotleib formen, mit einem Geschirrtuch abdecken und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Dann bei 200°C ca. 50 min backen. 

Was würdet ihr eher verschenken, die Cookiebackmischung oder die für das Walnussbrot?
Liebste Grüße, Coco


{Homemade Christmas} Trinkschokolade

Was gibt es Schöneres, als an einem kalten, grauen Wintertag nach Hause zu kommen und es sich mit einer Decke und einer Tasse heißer Schokolade auf der Couch gemütlich zu machen? Da fällt mir spontan wirklich nichts ein. Tee ist zwar auch nicht schlecht, aber manchmal muss es doch einfach ein bisschen Schokolade sein, um wieder mit der Welt und dem Winter ins Reine zu kommen. Findet ihr nicht?

Doch anstatt sich mit so einem fertigen Kakaopulver zu begnügen, kann man sich ganz leicht selbst eine superleckere Trinkschokoladen-Mischung zaubern. Ihr braucht dafür nur eine Handvoll Zutaten und ein paar Minuten Zeit - die sich aber wirklich lohnen. Denn selbstgemacht schmeckt die heiße Schokolade gleich noch viel besser!



Zutaten für 5-8 Becher:

100 g Vollmilchschokolade
5 EL Backkakao
5 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Zimt

Die Schokolade fein reiben - das geht am besten, wenn sie kalt ist, also einfach für ein paar Stunden in den Kühlschrank legen. Unter die Schokoraspel mit einer Gabel den Kakao, Vanillezucker und Zimt unterrühren. Und das wars auch schon! Kühl, dunkel und luftdicht verschlossen hält sich die Trinkschokolade 3 bis 4 Monate.

Zur Zubereitung der heißen Schokolade eine Tasse Milch (ca. 200 ml) in einem Topf erwärmen und 1-2 EL des Trinkschokoladen-Pulvers darin auflösen. In eine Tasse füllen und genießen!


Um die Trinkschokolade als Geschenk zu verpacken, könnt ihr sie entweder in ein Schraubglas füllen wie im oberen Bild, oder ihr bastelt praktische Portionstüten dafür, z.B. aus Backpapier. Dort füllt ihr dann einfach 1-2 EL des Pulvers hinein - so hat der Beschenkte gleich die richtige Menge Pulver für eine Tasse heiße Schokolade parat.

Also ihr Lieben, lasst euch von der Kälte nicht die Laune verderben und macht es euch einfach zu Hause gemütlich!

Liebe Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Salted Caramel Cookie Backmischung im Glas

Kennt ihr auch Leute, die gerne im Supermarkt diese schönen Fertigbackmischungen kaufen? Oder macht ihr das sogar selbst manchmal? Ich muss zugeben, dass ich gaaaanz am Anfang meiner Backlaufbahn auch ab und zu zu solchen Packungen gegriffen hab. Die Gefahr war ja wirklich nicht groß, dass da irgendetwas schief geht, oder? Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich, wenn ich mir die Zutaten alle selbst zusammen rühre und weiß, was drin ist, auch nicht viel langsamer bin, als wenn ich die Tüte aufreiße und trotzdem noch Butter, Eier und Co. dazugeben muss. Für alle, die trotzdem noch auf Backmischungen stehen, ich hab die perfekte Lösung für euch! Eine selbstgemischte Backmischung! Die könnt ihr dann auch verschenken, vor allem an die Leute, die nicht ohne Backmischung können ;D Unter dem Rezept findet ihr eine Anleitung, die ihr natürlich mit der Backmischung verschenken müsst. Kopiert sie euch raus oder schreibt sie handschriftlich auf ein schönes Etikett.
Ich finde ja zur Zeit süße Sachen mit einem Hauch Salzigem total toll. Salted Caramel, mein absoluter Favorite! Und daraus hab ich euch mal Cookies kreiert ;) Falls ihr die Mischung aus salzig und süß nicht so toll findet, dann lasst das Salz einfach weg. 

Habt ihr schon unser Give Away gesehen? Wir verlosen ein Paket mit ein paar der leckeren Sachen die wir euch hier bei {Homemade Christmas} vorstellen, und das Beste: Ihr dürft euch etwas wünschen! 


Zutaten für eine Backmischung 
330g Mehl
1 Tl Backpulver
120g Zucker
2 Tl Vanillezucker
120g weiße Schokolade, gehackt
80g harte Toffeebonbons, gehackt
1-2 Tl grobe Salzflocken

Ganz unten in das Glas kommen das Mehl und das Backpulver, die ihr am besten vorher in einer Schüssel mischt. Um eine einigermaßen glatte Oberfläche zubekommen, einfach das Glas auf der Arbeitsfläche ein wenig hin und her schwenken. Auf das Mehl kommen dann der Zucker und der Vanillezucker, ebenfalls gemischt. Dann die weiße Schokolade in das Glas geben und oben drauf die Toffeebonbons. Ganz zum Schluss gebt ihr einfach die Salzflocken drüber, 1-2 Tl, je nachdem wie salzig ihr es mögt, oder lasst es einfach weg ;) 
Dann seit ihr mit der Backmischung auch schon fertig!

Jetzt noch die Anleitung zum Verschenken: 

230g weiche Butter mit 2 Eiern schaumig rühren und die Backmischung dazu geben. Mit einem Rührlöffel alles verrühren, bis ein Teig entsteht. Pro Cookie 1 El Teig auf das Backblech geben und bei 190°C für 10-13 min backen. 



Auf dem Bild seht ihr noch eine zweite Backmischung für ein sehr leckeres Brot! Das Rezept findet ihr auch noch in unserer Homemade Christmas - Reihe :)

Liebste Grüße, Coco

{Homemade Christmas} GIVE AWAY! -beendet-

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... jetzt hat die Weihnachtszeit wirklich offiziell begonnen. Überall haben inzwischen die Weihnachtsmärkte geöffnet, die Läden und Straßen sind festlich geschmückt, und auch zu Hause wurde die Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt. Auch die Geschenksuche läuft auf Hochtouren. Wir hoffen, dass euch unsere selbstgemachten Geschenke bisher gut gefallen haben und ihr vielleicht auch schon die eine oder andere Inspiration gefunden habt. Natürlich wird es bis Weihnachten noch weitere Homemade Christmas-Ideen von uns geben, um euch bei der Auswahl eurer Weihnachtsgeschenke zu unterstützen. Hier haben wir noch mal alle bisherigen Beiträge zu Homemade Christmas für euch zusammen gefasst:


Doch heute haben wir erst einmal ein Geschenk für EUCH! Wenn ihr unsere Beiträge aufmerksam gelesen habt, dann wisst ihr sicher noch, dass wir zu Beginn der Homemade Christmas-Aktion für den ersten Advent eine Überraschung angekündigt hatten. Und hier ist sie: es ist GIVE AWAY-Time! Wir verlosen ein Paket mit selbstgemachten Köstlichkeiten, die wir euch hier im Rahmen von Homemade Christmas vorgestellt haben und noch vorstellen werden.

Zu gewinnen gibt es:

6 leckere Geschenke aus unserer Homemade Christmas-Reihe, alles natürlich selbstgemacht. Davon dürft ihr euch ein Geschenk aus den bisherigen Beiträgen der Reihe frei auswählen, das ihr auf jeden Fall dabei haben möchtet. Die 5 anderen Geschenke suchen wir für euch aus. Der Gewinner kann uns per E-Mail über Allergien oder Unverträglichkeiten informieren - dies werden wir dann selbstverständlich bei der Auswahl der 5 Überraschungs-Geschenke berücksichtigen.


Und so könnt ihr teilnehmen:

Hinterlasst bis Sonntag, 14.12.2014, 23:59 Uhr, ein Kommentar zu diesem Post. Schreibt in den Kommentar, welches Geschenk aus den bisherigen Homemade Christmas-Beiträgen unbedingt in eurem Päckchen enthalten sein soll. Der Gewinner wird zufällig ausgelost.
Teilnehmen darf jeder, der uns hier auf dem Blog oder auf unserer Facebook-Seite folgt.


Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und Achtung: Die Gewinne werden nur deutschlandweit verschickt. Der Rechtsweg sowie eine Barauszahlung sind ausgeschlossen. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht zulässig. Bitte meldet euch bis spätestens 14 Tage nach der Verlosung bei uns per Mail (kuechenpoesie@gmail.com), sonst müssen wir den Gewinn leider weiterverlosen. Wenn ihr im Kommentar eine e-mail Adresse angegeben habt, werden wir euch auf jeden Fall auch kontaktieren! 


So könnt ihr Zusatzlose sammeln:

Um weitere Gewinnchancen zu bekommen, könnt ihr folgendes tun:
  • teilt das Gewinnspiel bei Facebook
  • teilt das Gewinnspiel auf eurem Blog
Bitte gebt in eurem Kommentar an, mit wie vielen Losen ihr in den Lostopf hüpft ;)

Wir wünschen euch viel Erfolg bei unserem Gewinnspiel!

{Homemade Christmas} Süße Zimtnüsse

Nach den leckeren Zimt-Schneeflocken kommt heute gleich das nächste zimtige Rezept :) Aber meiner Meinung nach kann es davon gar nicht genug geben, denn Zimt gehört zu meinen Lieblingsgewürzen - das ganze Jahr über, nicht nur in der Weihnachtszeit. Dieses Mal gibt es etwas für alle Knabber-Fans unter euch: eine leckere Mischung gerösteter, mit Zimt und Zucker verfeinerter Nüsse.


Im Gegensatz zu gebrannten Mandeln, Haselnüssen usw. sind diese Nüsse nicht mit einer Zuckerkruste überzogen, sondern nur ganz leicht gesüßt und mit Zimt aromatisiert. Der Eigengeschmack der einzelnen Nusssorten steht im Vordergrund und wird durch das Rösten im Ofen noch intensiviert. Ich mag diese pure Version sehr, aber falls ihr gerne mal klassische gebrannte Mandeln machen möchtet, haben wir auch dafür ein Rezept :)

Natürlich könnt ihr für die Nussmischung alle möglichen Nusssorten verwenden. Ich habe mir drei meiner Lieblingssorten ausgesucht - Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln.

Für 600 g Nussmischung:

200 g Walnusskerne
200 g Haselnusskerne
200 g ganze Mandeln
  30 g Butter
2-3 TL Zimt
50 g Puderzucker
1 Prise Salz

Die Butter in einem Topf auf dem Herd oder in einer Schüssel in der Mikrowelle schmelzen. Den Zimt in die geschmolzene Butter rühren, dann die Nüsse, den Puderzucker und das Salz hinzufügen. Alles gut verrühren, bis die Nüsse mit der Butter-Zimtzucker-Mischung überzogen sind. Die Nüsse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im vorgeheizten Backofen bei 150°C ca 30 Minuten rösten. Zwischendurch 2-3 Mal umrühren. Die Nüsse sind fertig, wenn sie leicht geröstet schmecken. Nicht zu lange im Ofen lassen, sonst werden sie bitter. Herausnehmen und auskühlen lassen. Am besten luftdicht verpacken und dunkel lagern. 


Falls ihr auf der Suche nach einem leckeren, selbstgemachten Geschenk seid, das ihr mit wenig Aufwand herstellen könnt, dann ist die Nussmischung genau das Richtige! Vorausgesetzt, ihr schafft es, die Nüsse nicht alle selbst zu knabbern... ;)

Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} Zimt-Schneeflocken

Da am Wochenende schon der erste Advent ist und sicher viele von euch die hauseigene Plätzchenbäckerei eröffnen möchten, falls ihr das nicht sogar schon gemacht habt ;), habe ich heute noch ein Plätzchenrezept für euch! 

Ich hatte letztes Wochenende ein paar Testesser für diese leckeren Schneeflöckchen und alle waren begeistert, vor allem, als es dann um das Rezept ging, das wirklich super einfach ist! Denn sie bestehen nur aus Mürbeteig sowie Zimt und etwas Puderzucker! Also super simpel und doch echt lecker. Am besten schmecken sie zu einem leckeren Kakao mit Marshmallows on top ;) Hab ich im Selbsttest am Wochenende rausgefunden :D

Zutaten:
100g Zucker
15g Vanillezucker
200g Butter
350g Mehl
3g Backpulver
2 Eier
1 Prise Salz
1 Prise Tonkabohne
+ ca. 1/2 Päckchen Puderzucker und ein paar Esslöffel Zimt

Den Zucker zusammen mit dem Vanillezucker und der Butter schaumig rühren, dann nacheinander die Eier dazu geben. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und der Prise geriebener Tonkabohne vermischen und in die restliche Masse rühren. Der Teig muss jetzt in Klarsichtfolie ca. 1-2 Stunden in der Kühlschrank. Wenn der Teig gut durch gekühlt ist, formt ihr Kügelchen von je ca. 10g. Die kommen dann auf ein Backblech, mit etwas Abstand, denn sie laufen noch etwas auseinander und für 10-12min bei 180°C in den Backofen. 
In der Zwischenzeit könnt ihr in einer Schüssel eine Puderzucker/Zimt Mischung anrühren. Die Plätzchen kommen dann direkt aus dem Ofen in diese Schüssel und werden etwas durchgeschüttelt, damit jedes Plätzchen was von der Zucker/Zimt Mischung abbekommt. Dann nur noch abkühlen lassen, oder wenn ihr nicht warten könnt einfach ein warmes naschen ;) 

Habt Spaß in der Weihnachtsbäckerei! 
Liebe Grüße, Coco

{Homemade Christmas} Bratapfel-Marmelade

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!  Hach, ich liebe Bratäpfel einfach. Am besten mit einer Kugel Vanilleeis dazu... mmmh. Ein perfektes Winter-Dessert! Nun, wie wäre es, wenn man diesen fantastischen Bratapfelgenuss nicht nur hin und wieder mal zum Dessert, sondern quasi jederzeit auf dem Brötchen haben könnte?


Diese Marmelade ist wirklich genau das: ein Bratapfel für's Brot. Superlecker! Ich habe dafür Boskop-Äpfel verwendet, eine andere säuerliche Sorte ist aber genauso gut. Dazu gesellen sich ein paar Mandelstifte und Cranberries (wahlweise auch Rosinen) und typisch weihnachtliche Gewürze. Das Ganze kommt natürlich erstmal alles in den Ofen (sonst wären es ja keine Bratäpfel) und im Anschluss wird daraus Marmelade gemacht. Eigentlich ganz einfach, oder?

Zutaten für ca. 6 Gläser á 200 ml:

1,5 kg säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
1,5 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Vanilleschote 
50 g Mandelstifte
100 g Cranberries, grob gehackt
Saft von 2 Zitronen
500 - 600 g Gelierzucker 2:1


Die Äpfel waschen und trocken reiben. Das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und die Äpfel halbieren, die Schale dran lassen. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein tiefes Blech (Fettpfanne) legen. Das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen, mit Zimt und Nelken mischen und über die Äpfel streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten braten. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Mandelstifte und Cranberries mit aufs Blech geben. Die Äpfel aus dem Ofen nehmen und ca. 20 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Die Schale der Äpfel vorsichtig abziehen bzw. das Fruchtfleisch mit einem Löffel aushöhlen. Zusammen mit den Mandeln, Cranberries und dem entstandenen Saft abwiegen - ich habe 1100 g herausbekommen und daher 550 g Gelierzucker gebraucht. In einen Topf geben, den Zitronensaft und die entsprechende Menge Gelierzucker hinzufügen und unter Rühren zum Kochen bringen. Entsprechend der Packungsanleitung noch 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen. In sterile Gläser füllen, sofort verschließen und umgedreht auskühlen lassen.


Liebste Grüße, Isy

{Homemade Christmas} gefüllte Halbmonde

Diese Plätzchen habe ich vor ein paar Jahren das erste Mal probiert und fand sie sofort himmlisch! Da passt das Mond im Name ja schon super ;) Gefunden habe ich die süßen Weihnachtsleckereien in einer Backzeitschrift, die ich aber leider irgendwie verlegt habe... Und das ausgerechnet dieses Jahr, als ich das Rezept auch mit euch teilen wollte. Aber wie ihr sehen könnt, habe ich sie trotzdem gebacken bekommen (super Wortspiel, oder :D). Ich habe, nachdem ich den Verlust bemerkt habe, ein wenig in Internet gesucht und tadaa, bin fündig geworden. Und zwar auf der Seite von Cynthia Barcomi. Das Original Rezept findet ihr hier. Das Rezept für den Teig habe ich fast genau so übernommen, nur noch etwas Vanillezucker dazu gegeben und auch die Füllung etwas abgeändert. Auf der Seite findet ihr noch weitere tolle Ideen für die Füllungen!
Das besondere an diesen Plätzchen ist meiner Meinung nach die Füllung. Die Kombi aus Schokolade, Pistazien und Marmelade, hmmm, herrlich. Und sie sind wirklich einfach zu machen!
Übrigens, die Plätzchen die ihr hinten auf dem Bild seht gibt es auch bald noch auf dem Blog ;)

Zutaten für ca. 40 Stück:
360g Mehl
30g Zucker
1 El Vanillezucker
1 Prise Salz
250g kalte Butter, klein gewürfelt
2 Eigelbe
4 El Eiswasser

für die Füllung: 
100g Raspelschokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
25g gehackte Pistazien
ein kleines Glas Himbeergelee


Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel geben und mischen. Die gewürfelte Butter dazu geben und verkneten. Das Eiswasser wird mit den Eigelben geschlagen und unter den Teig geknetet. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und möglichst flach in den Kühlschrank legen, dort sollte er mindestens eine Stunde bleiben, mit zwei Stunden seid ihr auf der sicheren Seite ;)
Für die Füllung rührt ihr einfach die Schokolade mit den Pistazien und dem Himbeergelee zusammen. 
Wenn der Teig durchgekühlt ist, dann rollt ihr ihn dünn aus. Ich habe ihn etwas dünner als 5mm gerollt und dann mit einem Glas (ca.6-8cm Durchmesser) Kreise ausgestochen. Diese Kreise werden jeweils mit einem Teelöffel der Füllung gefüllt und dann zusammen geklappt. Zum Schluss drückt man den Rand noch gut mit einer Gabel fest, das sieht dann auch gleich noch hübsch aus ;) 
Gebacken werden die Halbmonde bei 190°C im vorgeheizten Ofen für ca. 15 min. Es kann sein, dass ein paar der Halbmonde "auslaufen", dann solltet ihr sie nicht mehr allzu lang im Ofen lassen, damit noch was von der Füllung übrig bleibt ;)

Ich rate euch, diese Plätzchen unbedingt zu backen! Sie lassen sich eindeutig zu meinen Lieblingsplätzchen zählen. Und verschenken kann man sie auch super, das heißt, falls davon noch was übrig bleibt ;D

Genießt euren Sonntag!
Liebste Grüße, Coco

{Homemade Christmas} Baileys Likör - ganz leicht selbstgemacht

Wer kennt ihn nicht, den sahnig-süßen Baileys? Aber wusstet ihr auch, dass man den leckeren Likör im Handumdrehen selber machen kann? Alles, was ihr dafür braucht, sind eine Handvoll Zutaten und einen Standmixer, mehr nicht - innerhalb von 5 Minuten könnt ihr euren selbstgemachten Baileys in Flaschen füllen. Also, los geht's!


Das Rezept habe ich (mal wieder) in Yvette van Boven's "Winter. Homemade" entdeckt. Diese Frau ist einfach meine Heldin! So viele tolle Rezepte... ich glaub, früher oder später brauch ich auch noch ihre beiden anderen Homemade-Bücher... Jaaa, ich weiß, ich bin kochbuchsüchtig - aber immerhin bin ich da nicht die Einzige hier ;)

Wie die Autorin selbst schreibt, ist der Likör recht stark, wenn er genau nach diesem Rezept zubereitet wird. Wenn ihr es also lieber ein bisschen milder mögt, dann nehmt erstmal weniger Whisky (200 ml würde ich vorschlagen), mixt alles zusammen und probiert mal. Dann könnt ihr immer noch einen Schuss zugeben, wenn es doch noch etwas stärker werden soll. Bedenkt auch, dass Baileys normalerweise auf Eis getrunken und somit noch verdünnt wird. Übrigens könnt ihr jeden Whisky verwenden, es muss keine besondere Sorte sein. Klar ist es mit irischem Whisky am authentischsten, aber schottischer oder amerikanischer tut es genauso ;)

Hier nun also meine Version des Rezeptes, abgewandelt von Yvette van Boven:

Für ca. 1 Liter Baileys:

1 Becher Schlagsahne (200 g)
450 ml gesüßte Kondensmilch
300 ml Whisky (oder weniger, s.o.)
1 EL lösliches Kaffeepulver
1,5 EL Schokoladensirup
(z.B. von Monin, ein ähnlicher Sirup ist genauso gut - ich habe Cookie Choco Sirup genommen, yummy)

Alle Zutaten in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben (zur Not tut es sicher auch ein Pürierstab) und kurz mixen, sodass alles gut vermischt ist. Ein Schlückchen probieren - falls ihr den Likör zu stark findet, könnt ihr noch einen Schuss (ca. 50 ml) normale Kondensmilch oder Schlagsahne dazugeben, um ihn abzumildern. Dann in saubere Flaschen abfüllen und gut verschließen. Im Kühlschrank lagern - dort soll sich der Likör mindestens 2 Monate halten (da ich meinen erst letzte Woche gemacht habe, kann ich das noch nicht bestätigen). Zum Verschenken schön etikettieren, zum Selbertrinken auf Eis servieren ;)


Superlecker schmeckt der Baileys übrigens auch mit ein bisschen Vanilleeis - unbedingt ausprobieren!

So ihr Lieben, ich wünsche euch viel Spaß beim Mixen, falls ihr dieses absolut gelingsichere Rezept selbst ausprobiert. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen - meine Tester waren auch sehr angetan. Und ich wette, auch eure Freunde und Familienmitglieder freuen sich über ein Flasche selbstgemachten Baileys zu Weihnachten!

Genießt euer Wochenende
 Liebste Grüße, Isy


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