Happy New Year - mit Glückskeksen

Ihr Lieben, da ist er auch schon, der letzte Post des Jahres... Es ging mal wieder wahnsinnig schnell, aber trotzdem haben wir alle hoffentlich schöne Erinnerungen mit genommen :)
Bevor morgen die großen Silvesterpartys starten, haben wir heute als Jahresabschluss noch ein tolles Rezept für euch! Glückskekse! Sie schmecken nicht nur lecker, sondern machen, wie der Name schon sagt, glücklich ;) Und damit wir euch etwas von unserem Glück abgegeben können, hier das Rezept:
(Heute gibts mal nur Handyfotos, aber beim nächsten Mal ist die Kamera wieder im Einsatz ;)

für 25 Stück braucht ihr:

  • 60g gesiebten Puderzucker
  • 60g gesiebtes Mehl
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50g Butter, geschmolzen
  • 3 Eiweiß
Den Puderzucker, das Mehl und den Vanillezucker in eine Schüssel geben. Butter zerlassen und unterrühren. Jetzt noch das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Der Teig muss jetzt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. In dieser Zeit könnt ihr euch schon mal kleine Botschaften ausdenken, die nachher in die Glückskekse gepackt werden sollen. Wir haben ein kleines Spiel daraus gemacht und für jeden Silvestergast eine kleine Aufgabe in den Zettelchen versteckt, die im Laufe des Abends erfüllt werden muss ;) 
Der Ofen muss auch 180°C vorgeheizt werden. Danach müsst ihr mit einem Glas das ca 7-8cm Durchmesser hat 2-3 Kreise auf das Backpapier zeichnen. Den Teig dann dünn auf dem Backpapier innerhalb der Kreise verteilen und für ca. 3-4 min backen, aber nur solange bis die Ränder anfangen braun zu werden. Jetzt müsst ihr ganz schnell sein und die Kekse vom Blech nehmen, einen Zettel rein und dann zu falten. Jetzt könnt ihr sie, damit sie ihren typischen Knick behalten, über einen Glasrand hängen. Einfach solange weiter backen, bis der Teig aufgebraucht ist. 
Und das wars auch schon, es dauert vielleicht 2-3 Bleche, bis ihr die richtige Teigmenge gefunden habt, aber sonst sind Glückskekse wirklich ein Kinderspiel :)

Wir wünschen euch jetzt einen guten Rutsch, auf das alles was ihr euch im neuen Jahr vornehmt in Erfüllung geht und natürlich, dass ihr uns weiterhin auf Küchenpoesie besucht, fleißig kommentiert und liked :)

Liebe Grüße,
Isy & Coco

Aus den Küchen dieser Welt: Zimtschnecken á la Manja

Ihr Lieben, wir haben heute zum 24. noch eine kleine Überraschung für euch. Heute gibt es, passend zum Thema Schweden, einen Beitrag von unserer lieben Freundin Manja, die zur Zeit in Schweden studiert und sich daher natürlich super mit den schwedischen Leckereien auskennt. 
Wir wünschen euch Frohe Weihnachten und ruhige und besinnliche Feiertage! Genießt die kleine Auszeit ;)
Alles Liebe, Isy & Coco 



Hallo - oder auf schwedisch: Hej hej! Ich bin Manja und werde euch heute erklären, wie ihr die schwedische Fika-Spezialität schlechthin zubereitet: die Kanelbullar! Aufgrund meines Studiums in Schweden hatte ich das Glück, bereits die ein oder andere Leckerei des Landes zu probieren. Meine absoluten Favoriten sind diese leckeren Zimtschnecken. Egal, ob zum Kaffee oder Tee oder als "Snack" zwischendurch - ich könnte sie IMMER essen. Damit ihr sie ganz schnell auch selbst ausprobieren könnt, geht es jetzt aber auch schon los:

Für den Teig benötigt ihr:
  • 150 g Butter oder Margarine
  • 500 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1000 g Mehl (Weizenmehl)


  • Und für die Füllung:
  • 75 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 Ei(er), zum Bestreichen
  • Hagelzucker

Zubereitung: Zuerst müsst ihr die Margarine schmelzen. Anschließend die Milch hinzufügen und das Ganze auf ca. 37°C wärmen. Nun wird die Hefe darin aufgelöst und Zucker, Salz, Kardamom und fast das ganze Mehl hineingerührt. Jetzt den Teig kneten, bis er geschmeidig wird. Unter Umständen könnt ihr hier - falls nötig - etwas mehr Mehl hinzufügen. Jetzt den Teig mit einem Handtuch abdecken und ca. 30 - 40 Minuten aufgehen lassen.
Den Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durchkneten und in drei Teile teilen. Nun jeweils eine dünne, rechteckige Fläche ausrollen. Die flüssige Margarine (in Raumtemperatur) mit Zucker und Zimt mischen und den Teig damit dick bestreichen. Jetzt die Fläche zu einer Wurst rollen und in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.Die Stücke mit der geschnittenen Seite nach unten auf das Backblech oder in Muffinpapier legen, das schaut dann beim Servieren schöner aus  Den Teig so noch einmal aufgehen lassen (wird in 30 Minuten ungefähr doppelt so groß). Zu guter Letzt die Kanelbullar nun mit geschlagenem Ei bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen.
Auf der mittleren Stufe im vorgeheizten Backofen bei 250-275° etwa 5 - 8 Minuten backen und anschließend noch ein Weilchen unter einem Handtuch abkühlen lassen. FERTIG! Smaklig måltid 

Aus den Küchen dieser Welt: Glögg

Wie wünschen euch einen wunderschönen vierten Advent! Heute gibt es ein Rezept, das von innen wärmt, es ist nichts zu essen, schmeckt aber trotzdem ziemlich lecker. Heute gibt es ein Rezept für schwedischen Glühwein :)
Der Glühwein in Schweden nennt sich Glögg und ist dem unseren gar nicht so unähnlich. Nur ein paar Zutaten sind anders. Der Rotwein, Zucker und die Gewürze sind geblieben ;) Was an diesem Rezept neu ist, sind die Rosinen und die Mandeln die ihren Geschmack an das Getränk abgeben.

Ihr braucht für ca. 2l:

  • 1,5l Rotwein
  • 0,3-0,5l Weinbrand, Cognac oder ähnliches
  • 75g Rosinen
  • 75g Mandeln
  • 1 Orange (abgeriebene Schale)
  • 1 Stange Zimt
  • 2 Nelken
  • 1Stück Ingwer (Daumengroß) oder 1 TL gemahlenen
  • 230g Zucker
Zuerst werden die Mandeln mit heißem Wasser übergossen und ca 1. stehen gelassen. Alle anderen Zutaten bis auf die Mandeln in einen großen Topf geben und heiß werden lasse, aber achtet darauf das es nicht kocht! Zum Schluss gebt ihr den Glögg nur noch durch einen Sieb und gebt vor dem Servieren die abgetropften Rosinen und die Mandeln dazu. Und schon ist euer schwedischer Glühwein fertig :)

Habt noch einen schönen Sonntag!
Coco

Aus den Küchen dieser Welt: Chokladbollar

Nachdem es gestern etwas leckeres Herzhaftes gab, nämlich die berühmten Köttbullar, wird es heute wieder süß bei unserem Ausflug in die Küchen Schwedens. Süß und schokoladig!


Chokladbollar - so heißen diese kleinen Köstlichkeiten. Ich finde, das klingt echt niedlich und passt perfekt zu den süßen kleinen Kugeln. Das Tollste daran ist, dass sie wirklich im Handumdrehen gemacht sind. Kein Backen erforderlich!

Man würde es auf den ersten Blick zwar nicht vermuten, aber sie bestehen hauptsächlich aus Haferflocken. Genau das Richtige für einen Haferflocken-Fan wie mich! Der Kakao macht sie superschokoladig und dann werden sie auch noch in Kokosraspeln gewälzt - ein Traum, sag ich euch. Und auch eine schöne Last-Minute-Geschenkidee für alle Naschkatzen :)

Zutaten:

  • 210 g zarte Haferflocken
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 EL Backkakao
  • 100 g weiche Butter
  • 2-3 EL Kaffee (alternativ Wasser)
  • optional: einige Tropfen Vanillearoma
  • Kokosraspeln 


Und so geht's:


Haferflocken, Zucker, Vanillezucker und Kakao in eine Schüssel geben und gut vermischen. Butter, Kaffee oder Wasser und, wer mag, etwas Vanillearoma dazugeben und alles mit den Händen gut verkneten. Die Masse zu kleinen Kugeln formen und sofort in den Kokosraspeln wälzen. Alternativ kann man sie auch in Hagelzucker rollen. Anschließend mindestens eine halbe Stunde kühl stellen. Am besten schmecken sie nach einigen Tagen, wenn sie gut durchgezogen sind :)



Ich wünsche euch einen tollen Start in dieses letzte Adventswochenende! Freut ihr euch auch schon so sehr auf Weihnachten wie ich?

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Weihnachts-Köttbullar

Weiter geht's mit unserem internationalen Special, in dem wir diesen Monat eine kulinarische Reise nach Skandinavien machen, genauer gesagt, nach Schweden. Nach den leckeren Pepparkakor gestern gibt es heute DAS schwedische Gericht schlechthin. Selbst wer sonst keine große Ahnung von der schwedischen Küche hat, dem sind zumindest die berühmten Fleischbällchen ein Begriff. Und wer regelmäßig bei Ikea einkaufen geht, kennt sie natürlich auch, die Köttbullar.

Da in wenigen Tagen schon Weihnachten ist und es einfach so gut in unser weihnachtliches Schweden-Special passt, habe ich keine ganz normalen Köttbullar gemacht, sondern: Weihnachts-Köttbullar! Äääh, und was ist da bitte der Unterschied? In der Weihnachtsvariante kommt neben dem klassischen Piment auch ein wenig Zimt zum Einsatz... Die Vorstellung mag im ersten Moment etwas merkwürdig sein, doch das Ergebnis war klasse - das hat richtig gut geschmeckt! Man darf es natürlich nicht übertreiben mit dem Zimt, und wem die Kombi doch etwas zu gewagt ist, lässt den Zimt einfach weg und nimmt stattdessen ein bisschen mehr Piment. Ich habe zu den Köttbullar eine Cranberrysauce, gebratene Waldpilze und Reis serviert und fand die Kombination super! Die süßliche Sauce hat perfekt zu den Hackbällchen gepasst und die leichte Zimtnote war das Sahnehäubchen. Probiert es doch einfach mal selbst!


Die gerösteten Mandelblättchen, mit denen die Köttbullar bestreut werden, sind übrigens eine weitere Besonderheit der Weihnachtsversion. Sie machen das Ganze noch ein bisschen crunchy und die nussige Note passt toll zu diesem winterlichen Gericht.

Zutaten:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Scheiben Toastbrot, ohne Rand
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei
  • 1,5 TL Salz
  • 2 Prisen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Prisen Zimt
  • 1 Prise Piment
  • 1 EL Butter
  • 25 g gehobelte Mandeln, geröstet

Zubereitung:

 

Das Toastbrot fein zerbröseln, mit der Sahne in eine Schüssel geben und 10 Minuten quellen lassen. Die Zwiebel schälen und reiben. Alle Zutaten bis auf die Butter und die Mandeln gut mit den Händen vermischen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und das Hackfleisch zu kleinen Kugeln formen. Die Fleischbällchen auf einen Teller legen. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Köttbullar portionsweise darin braten, ca. 5 Minuten - dabei mehrmals wenden, damit alle Seiten gleichmäßig gebraten werden. Zum Servieren in eine Schüssel oder Auflaufform geben und mit den gerösteten Mandeln bestreuen.

Dazu gibt es traditionell Kartoffelpüree und Preiselbeersauce. Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße, Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Pepparkakor

Pepparkakor... Aus welchem Land kommt das Gebäck mit dem lustigen Namen, na wer kommt drauf? Es gibt übrigens ein deutsches Wort, das sich genauso anhört. Ihr habt noch etwas Zeit nach zu denken, bis dahin erzähle ich euch etwas über Pepparkakor.
Man kann sie zurück verfolgen bis ins alte Ägypten als Grabbeilage, auch die alten Römer wussten dieses Gebäck zu schätzen. Durch seine vielen Gewürze, deren Mischung man früher allgemein als "Pfeffer" bezeichnete, hat dieses Gebäck so viele wunderbare Aromen, die man übrigens auch für Wildsaucen gut nutzen kann. Und jeder von euch kennt die Pepparkakor übrigens aus dem Märchen mit der bösen Hexe, die ganz allein im Wald wohnt. Jetzt wisst ihr sicher, was Pepparkakor bei uns ist, oder? Man nennt es übrigens bei uns auch Lebkuchen, Pfefferkuchen oder im Süden auch Magenbrot. 
Und jetzt verrate ich auch noch wohin die Reise die nächsten Tage geht: 
Herzlich willkommen in Schweden! 
Der Grund warum wir uns im Dezember Special für Schweden entschieden haben, ist dass wir Skandinavien so super toll weihnachtlich finden. Neben den ganzen Leckereien die es da zur Weihnachtszeit gibt, findet man in den vielen Wohn- und Living Zeitschriften die es so gibt immer wunderschöne schwedische Holzhäuschen, die so toll in rot und weiß dekoriert sind :) 

Und jetzt aber zum Rezept, für das braucht ihr:

  • 60g Zuckerrübensirup
  • 80g Honig
  • 140g Zucker
  • 20g Lebkuchengewürz
  • 150g Butter
  • 1gestr. TL Natron
  • Prise Salz
  • 1 TL Kakaopulver
  • 400g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 3 Eiweiß Gr. M
  • 400g Puderzucker

60ml Wasser, Sirup, Honig und Zucker aufkochen. Das Lebkuchengewürz
und die Butter mit dem Schneebesen unterrühren. Dann das Natron
und das Salz unterrühren. Die Masse auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Kakaopulver, Mehl und Mandeln mischen und mit den Händen unter
die Butter-Zucker Mischung kneten. Den Teig 6 Stunden, am Besten aber
über Nacht, kühl stellen.
Nochmal durchkneten und ca. 8mm dick ausrollen. Dann Bäume aus dem
Teig schneiden, oder Plätzchen ausstechen. Wenn ihr Bäume aus dem Teig machen möchtet, dann muss jeder Baum 2 mal ausgeschnitten werden und unmittelbar nach dem Backen wird einer davon in der Mitte längs geteilt. Diese zwei Teile werden dann mir Zuckerguss oder Royal Icing (aus den 3 Eiweiß und den 400g Puderzucker) zusammengeklebt ;)
Für 15 min bei 190°C backen.
Und schön verzieren :)

Liebe Grüße,
Coco 

Hanuta-Sterne

Hey ho, ihr Lieben, und weiter geht's mit der Weihnachtsbäckerei!

Diese Plätzchen wollte ich zuerst "Schoko-Nuss-Sterne" nennen... das war naheliegend, denn Schokolade und Haselnüsse sind zwei charakteristische Zutaten der Kekse. Als ich sie jedoch probierte, konnte ich nicht umhin, mich zu fragen, woran mich der Geschmack erinnerte. Ich grübelte, und schließlich fiel es mir ein: Hanuta! Ich ließ sie auch von meinen Freundinnen verkosten, die meinen Eindruck bestätigten. Eindeutig Hanuta.


Anstelle der Waffel gibt es allerdings eine leckere, knackige Baiserkruste. Generell sind die Hanuta-Sterne ziemlich knackig, also eher fest, durch den hohen Nussanteil. UND: sie enthalten weder Mehl noch Butter! Ziemlich gut, oder? Auch das trägt zu ihrer besonderen Konsistenz bei, die nicht grade plätzchen-like ist... sondern knusprig eben!

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 gehäufter TL Instant-Kaffeepulver
  • 60 g Zartbitterschokolade
  • 180 g gehackte Haselnüsse
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • für den Guss: 1 Eiweiß + 50 g Puderzucker


Zubereitung:

  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Ei, Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Salz und Instant-Kaffeepulver in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig schlagen. Die Schokolade unterrühren.
  2. Haselnüsse, Mandeln und Backpulver in einer zweiten Schüssel mischen und unter den Teig rühren. Das Ganze kommt erstmal in den Kühlschrank, während ihr den Guss zubereitet.
  3. Den Puderzucker sieben, das Eiweiß steif schlagen und esslöffelweise den Puderzucker unterrühren. Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er ist etwas klebrig, also habt Geduld :-) Sterne ausstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und dick mit dem Guss bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 20 Minuten backen.

So sehen die Sterne ohne Guss, mit Guss und nach dem Backen aus:





Nun gut ihr Lieben, ein letztes Foto noch, dann verabschiede ich mich für heute...
Und falls ihr noch nicht vollends überzeugt sein solltet, lasst es mich noch einmal wiederholen: Hanuta.
Hanuta pur!



Liebe Grüße,
Isy

Cranberry-Lebkuchen-Herzen


Wie bereits angekündigt, haben wir ein paar neue Plätzchenrezepte für euch ausprobiert und die besten werden demnächst hier vorgestellt! Bei diesen Cranberry-Lebkuchen-Herzen war ich zuerst ein bisschen unschlüssig, ob ich sie hier zeigen soll oder nicht... Sie schmecken hervorragend, aber sie brauchen ein paar Tage, um weich zu werden. Nichtsdestotrotz finde ich, es ist ein tolles Rezept und hat es verdient, auf dem Blog zu landen. Et voilà!

Der Teig ist ein klassischer Lebkuchenteig mit Honig - vermutlich ist das auch der Grund dafür, weshalb sie anfangs so hart sind. Aber keine Sorge: packt sie einfach in eine Keksdose oder ein anderes geeignetes Gefäß, das sich verschließen lässt, am besten zusammen mit einem Apfel - und in ein paar Tagen könnt ihr euch über köstliche, weiche Lebkuchen hermachen! Durch die Cranberries werden die Plätzchen schön fruchtig und haben eine dezente säuerliche Note, die einen super Kontrast zu dem Honigteig darstellt. Wirklich eine tolle Kombination!


Zutaten:

  • 125 g flüssiger Honig
  • 50 g weißer Zucker
  • 50 g Rohrzucker
  • 50 g Butter
  • 2 EL Schlagsahne
  • 100 g getrocknete Cranberries, gehackt
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • einige getrocknete Cranberries zum Verzieren


Zubereitung:

  1. Zuerst den Honig mit dem weißen Zucker, der Butter und der Schlagsahne in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Cranberries dazu geben und alles fein pürieren. Es wird etwas stückig bleiben, aber das ist gut so.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Lebkuchengewürz vermischen. Die Honig-Cranberry-Masse und den Rohrzucker dazugeben und alles zunächst mit einem Schneebesen verrühren, dann mit den Händen gut durchkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Alufolie einwickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen.
  3. Anschließend auf Backpapier etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen. Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Circa 15 Minuten backen und abkühlen lassen.
  4. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Herzen mit der Oberseite hineintauchen. Leicht trocknen lassen, dann mit den Cranberries verzieren und vollständig erkalten lassen. In einer Dose mit einem Apfel aufbewahren, damit sie weich werden.

Und so sehen die Herzen dann aus:








Na, Appetit bekommen? Dann ab in die Küche mit euch! :)

Und natürlich wünsch ich euch einen wundervollen 2. Advent!

Liebe Grüße,
Isy

Rückblick: Plätzchen-Highlights

Hallo ihr Lieben!

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht - es ist Dezember, der erste Advent ist schon vorbei, der zweite steht vor der Tür... und heute ist schon Nikolaus! Mannomann... Wo ist nur die Zeit geblieben?

In dieser hektischen Zeit vor Weihnachten geht es natürlich auch bei uns ein bisschen drunter und drüber. Doch neben all den Weihnachtsvorbereitungen, der Geschenke-Sucherei und dem ganz normalen Uni-Stress haben wir uns für den Dezember natürlich auch einige nette Sachen für euch überlegt. Dazu gehören neue, weihnachtliche Rezeptideen, die dritte Runde von "Aus den Küchen dieser Welt" (ratet mal, wohin die Reise diesmal geht!) uuund: ein Rückblick auf unseren Adventskalender vom letzten Jahr. Da haben wir uns 24 Bastel-, Koch- und Backideen für die Weihnachtszeit einfallen lassen und jeden Tag ein Türchen in Form eines Posts geöffnet. Und weil da so schöne Rezepte und Basteleien dabei herausgekommen sind, zeigen wir euch im Laufe des Monats noch einmal die Highlights aus diesem Adventskalender.

Los geht es heute mit den PLÄTZCHEN!

 

 

Mandelbaisers


Da wären als Erstes diese fabelhaften Mandelbaisers.
Lasst euch nicht von ihrem unscheinbaren Äußeren täuschen - diese kleinen Teile haben es in sich! Eine köstliche Kombination von gebrannten Mandeln, Schokolade, Zimt und Kardamom, eingehüllt in luftiges Baiser... 
  
Eine willkommene Abwechslung bzw. Ergänzung zu den Klassikern wie Vanillekipferl, Zimtsternen und Co. - und dabei so gut, dass sie bei mir schon seit Jahren selbst zu den Klassikern gehören. 








Schoko-Kokos-Scheiben


Die Schoko-Kokos-Scheiben gehören zu meinen absoluten Lieblingsplätzchen! Klar, dass ein Advent ohne diese Kekse einfach unvorstellbar wäre. Sie sind so schokoladig und ich liebe die Mandeln und Kokosraspeln darin. Einfach ein Traum!







Kürbisplätzchen


Ich glaube, es war vor zwei Jahren, als ich die Kürbisplätzchen zum ersten Mal gebacken habe. Sie sind eingeschlagen wie eine Bombe! Unter meinen Freunden und Verwandten hat sich seitdem eine regelrechte Kürbisplätzchen-Fangemeinde etabliert, und ich MUSS sie einfach jedes Jahr backen, sonst bekomm ich Ärger ;-) Nun ja, sie sind jedenfalls nicht ohne Grund so beliebt. Sie sind saftig und weich, mit Gewürzen wie Ingwer und Zimt, dazu knackige Walnüsse und leckere Cranberries - alles andere als ein klassisches Plätzchen, doch ihr werdet sehen: gebt ihnen eine Chance und ihr werdet begeistert sein!







Nougat-Tuffs


Coco hat euch letztes Jahr die Nougat-Tuffs vorgestellt und damit sogar ein altes Familienrezept enthüllt. Ich habe sie neulich selbst zum ersten Mal gebacken und kann nur bestätigen, dass sie absolute Spitze sind. Wirklich ein tolles Rezept!








Gefüllte Zimtplätzchen


Ach ja, die Zimtplätzchen - eine Hommage an meine Freundin A., die Zimt über alles liebt ;-) Es sind klassische Mürbeteigplätzchen, die mit einer Marmelade eurer Wahl gefüllt werden. Lecker!







So, das waren unsere Plätzchen-Highlights aus dem vorigen Jahr - wir hoffen, der Rückblick hat euch gefallen und vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, eines (oder sogar mehrere) der Rezepte mal selbst auszuprobieren. Und seid versichert - bald gibt es ein paar brandneue Plätzchen-Rezepte für euch!

Einen fröhlichen Nikolaus euch allen :)

Liebe Grüße,
Isy
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