Aus den Küchen dieser Welt: Sweet Potato Cups mit Baiserhaube

Heute ist nun leider schon der letzte Tag unseres USA-Specials... Wir haben euch in den vergangenen Tagen leckere Hauptgerichte, Beilagen, Kuchen und einen Drink vorgestellt und so ein richtiges kleines Menü kreiert. Und was bildet den Abschluss eines guten Menüs? Natürlich das passende Dessert!

Diese Sweet Potato Cups sind eine Variante der Sweet Potato Casserole, einem klassischen Thanksgiving Side Dish - also eigentlich eine Beilage. Ich finde allerdings, dass man die Süßkartoffeln auch sehr gut als Nachtisch servieren kann. Denn der süße Geschmack kann mitunter etwas gewöhnungsbedürftig sein, gerade für jemanden, der vorher nie Süßkartoffeln probiert hat. Um sich also langsam mit dem Geschmack vertraut zu machen, ist ein Dessert genau das Richtige. Das ist ja ohnehin immer süß, also gibt's auch keine unerwartete Überraschung ;-)


Ich habe für das Rezept eine große Süßkartoffel verwendet und damit zwei Dessertschalen voll bekommen. Wenn ihr die Cups für mehr Leute machen wollt, müsst ihr das also einfach hochrechnen.

Vor dem Servieren habe ich noch ein paar getrocknete Cranberries darüber gestreut - das gibt einen tollen farblichen Kontrast und auch geschmacklich passen die säuerlichen Beeren super zu den Süßkartoffeln.


Zutaten:

  • 1 Süßkartoffel (ca. 450 g)
  • 25 g Butter
  • 20 g brauner Zucker
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiweiß
  • 1/2 EL Zucker
  • getrocknete Cranberries zum Servieren

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in ungesalzenem Wasser weich kochen. Anschließend pürieren und Butter, braunen Zucker, Ahornsirup, Zitronensaft und Salz untermischen. Die Masse in ofenfeste Förmchen füllen.

Das Eiweiß mit dem Mixer schaumig schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Mischung Spitzen zieht. Über dem Süßkartoffelbrei verteilen und ca. 10 Minuten backen, bis die Baisermasse eine goldbraune Farbe angenommen hat. Etwas abkühlen lassen, mit Cranberries bestreuen und servieren.



So ihr Lieben... Damit ist unser Ausflug in die Küchen der Welt für diesen Monat leider beendet :-( Wir hoffen, ihr hattet Spaß an unseren Rezeptideen und vielleicht probiert der/die eine oder andere mal eines der Gerichte aus. Wie immer würden wir uns dann natürlich sehr über euer Feedback freuen! Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, am Donnerstag wirklich ein bisschen Thanksgiving zu feiern? Dann schaut doch auch mal hier vorbei - dieses schnelle Thanksgiving-Menü gab es letztes Jahr bei mir ;-)

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Turkey-Pie mit Kartoffelstampf

Hallo ihr Lieben, gestern mussten wir leider eine kleine Special Zwangspause einlegen. Ja man merkt, dass es wieder auf Weihnachten zu geht und die Wochenenden wieder wahnsinnig voll gestopft sind... Aber nichts desto trotz hab ich mir jetzt die Zeit genommen, um den Post noch zu schreiben ;)
Turkey, also der Truthahn, ist ja wahrscheinlich das bekannteste Thanks Giving Essen. Auf vielen amerikanischen Websites zum Thema Thanks Giving findet man Rezepte zu sogenannten "Leftovers". Das sind Rezepte die aus den Resten des Dinners gekocht werden. Hier findet man ganz oft Aufläufe, Pies und Salate. Ich habe für euch mal so ein "Leftover"-Gericht kreiert, das aus typischen Zutaten für das Fest gemacht wird. Da hätten wir zum einen das Geflügel, Kartoffelbrei/ bzw. Stampf, Rosenkohl, Lauch, Bacon und ein paar Cranberrys. Ich hab natürlich alle Zutaten frisch genommen, da es bei uns leider am Vortag kein Festtagsmenü gab ;)

Ihr braucht für 4 Personen:
  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 4-5 große Kartoffeln
  • etwas Butter und Milch
  • 1/2 Stange Lauch
  • 4 Scheiben Bacon
  • 400g Rosenkohl
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberrys
  • 1 fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal
So gehts: 
Die Kartoffeln schälen und weich kochen, stampfen und mit Butter und Milch zu einem cremigen Brei rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Hähnchenbrustfilets im Wasser mit etwas Brühe und Salz köcheln lassen bis sie durch sind. Falls sie etwas dicker sind, einfach vor dem Kochen kleiner schneiden. Den Rosenkohl in Hälften schneiden. Lauch und Bacon klein schneiden und zusammen mit den Cranberrys anbraten. 
Einen große Auflaufform mit etwas Olivenöl einpinseln und den Boden mit dem Kartoffelbrei bedecken. Und auf den Kartoffelbrei die Rosenkohlhälften legen, schön eng aneinander. Das Hähnchen in kleine Scheiben schneiden und einen Schichte davon auf den Rosenkohl legen. Darüber dann das Lauch-Bacongemisch mit den Cranberrys geben. Jetzt müsst ihr nur noch den Blätterteig in der richtigen Größe als Haube darüber legen und dann könnt ihr den Pie bei 200°C in den Ofen schieben, solange bis der Blätterteig Farbe angenommen hat. Und dann kann er auch schon serviert werden :)

Viel Spaß damit!
♡ Coco


Aus den Küchen dieser Welt: Cranberry Whisky Cocktail

Unser kulinarischer Ausflug in die Vereinigten Staaten geht weiter und heute wird es dabei alkoholisch. Ich habe einen leckeren Cocktail gemixt, der schön festlich aussieht, typisch amerikanische Zutaten enthält und richtig gut schmeckt. Ein wunderbarer Aperitif für das Thanksgiving-Dinner oder jeden anderen besonderen Anlass, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit.

Die Basis bildet Cranberrysaft - der ist ziemlich säuerlich, was zwar an sich angenehm ist, doch in Kombination mit einem kräftigen Whisky bedarf diese Mischung unbedingt noch etwas Süßem. Und was könnte da besser passen als ein wenig Ahornsirup?

Was Whisky betrifft, gebe ich zu, dass ich absolut kein Experte bin. Die Unterschiede zwischen amerikanischen und schottischen oder irischen Whiskys, zwischen Bourbons und Malts mögen beträchtlich sein, doch ich kenne mich damit kein bisschen aus. Für den Cocktail empfiehlt sich ein milde Sorte, und am authentischsten ist natürlich ein amerikanischer Whisky. Doch es geht selbstverständlich auch ein anderer :-) Ich habe auch einen schottischen Blended Whisky genommen, den ich grade zur Hand hatte und der zu den milderen Whiskysorten zählt: J&B.


Für die Deko wollte ich gern ein paar frische Cranberries verwenden, doch die bekommt man hier in Deutschland leider nicht so einfach. Ich habe mich dann alternativ für Johannisbeeren entschieden - die sind sowohl vom Aussehen als auch vom Geschmack her ähnlich. Falls ihr TK-Beeren nehmen möchtet, denkt daran, sie rechtzeitig aufzutauen. Oder ihr lasst sie einfach gefroren und kühlt den Drink damit :-)


Das braucht ihr für 3-4 Gläser:

  • 400 ml Cranberrysaft
  • 2 EL Ahornsirup
  • 100 ml Whisky
  • Cranberries oder Johannisbeeren
  • Zahnstocher
  • Eiswürfel

Die Eiswürfel in einen Cocktailshaker füllen. Den Cranberrysaft, Ahornsirup und Whisky hinzufügen und gut schütteln. In Martinigläser abseihen. Einige Beeren auf Zahnstocher spießen und zusammen mit losen Beeren in die Drinks geben.

Wer keinen Cocktailshaker hat, kann die Zutaten auch in einem Messbecher mit Eiswürfeln zusammenrühren und dann durch ein Sieb gießen.

Also dann: Cheers!

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Pumpkin-Cheesecake

Am zweiten Tag auf unserer Reise durch das herbstliche Amerika möchte ich euch heute ein Rezept mit der wohl typischsten Herbst-Zutat der USA zeigen: dem Kürbis. Wie ihr sicher schon wisst, sind Isy und ich richtige Kürbis-Junkies. Egal ob herzhaft oder süß, gebacken, gekocht etc. wie man hier, hier und hier sehen kann. Das Rezept heute ist super gut als Thanks Giving Dessert geeignet. Der Boden besteht aus Vollkorn-Keksen und Walnüssen, und obendrauf ist ein wunderbar leichter und saftiger Cheescake der durch den Kürbis eine ganz tolle Farbe bekommen hat :)
Das Original-Rezept stammt von einer amerikanischen Website. Allerdings habe ich das ein wenig abgeändert, schon weil immer alles in Cups angegeben ist, damit komm ich einfach nicht klar, wie macht ihr das, wen ihr amerikanische Originalrezepte umrechnen müsst? Dann hab ich Pekannüsse durch Walnüsse ersetzt. Und natürlich gibt es bei uns auch kein canned Pumpkin zukaufen, zumindest hab ichs noch nie gesehen ;) Ihr fragt euch jetzt, was canned Pumpkin ist? Schaut mal bei herzelieb vorbei, da ist es erklärt und ein Rezept gibts auch gleich noch dazu :)

So und jetzt kommen wir zum super lecker, saftigen Pumpkin-Cheesecake. 

Ihr braucht:
  • 120g Vollkorn-Butterkekse, klein gekrümelt
  • 50g Walnüsse, klein gehackt
  • 50g geschmolzene Butter
  • 3 EL brauner Zucker
  • 400g Frischkäse, Natur und Doppelrahmstufe
  • 100g Zucker
  • 3Eier
  • 1 Prise Zimt 
  • 400g Kürbismus/canned Pumpkin*
Und so gehts:
Die ersten vier Zutaten (Kekse, Walnüsse, Butter, brauner Zucker) zu einer Art Teig verarbeiten. Die Masse ist der Boden eures Cheesecakes.
Die restlichen Zutaten ebenfalls, am Besten in der Küchenmaschine, vermengen. Den Ofen auf 160°C vorheizen. 
Ich hab den Cheesecake in einer Kastenform gebacken, vergesst bitte nicht, eure Form gut einzufetten, damit der Boden später nicht bricht. Jetzt die Keksmasse in der Form verteilen und ca. 1cm am Rand hochziehen. Die Frischkäse-Kürbismasse in die Form geben und für ca. 1h backen. Wenn die Stunde rum ist, schaltet ihr den Backofen aus und öffnet die Tür ganz leicht, lasst den Kuchen aber noch 10min im Backofen stehen. Dann könnt ihr ihn rausholen und mit einem Messer vom Rand der Form lösen, aber NOCH NICHT RAUSHOLEN! Damit die Frischkäsemasse schön fest wird, lasst ihr ihn am Besten über Nacht im Kühlen stehen, dann lässt er sich ohne Probleme aus der Form lösen :) 

*gekochter und pürierter Kürbis, einfach bei herzelieb nachlesen :) 

Habt Spaß beim Backen und genießt die letzten Züge des Herbstes bevor der Weihnachtsstress wieder los geht! Aber eigentlich freuen wir uns ja alle auf diese Zeit ;) Bei uns wird es übrigens auch wieder ganz viele tolle Weihnachtssachen geben!

Liebste Grüße,
Coco 


Aus den Küchen dieser Welt: Green Bean Casserole

Hoppla... bisher war es diesen Monat ja ziemlich ruhig auf dem Blog. Habt ihr uns schon vermisst? Das tut uns leid, ehrlich. Doch seitdem das neue Semester begonnen hat, haben Coco und ich ziemlich viel um die Ohren und da blieb leider nicht so viel Zeit für die Küchenpoesie. Doch jetzt haben wir uns langsam wieder an den studentischen Rhythmus gewöhnt und starten wieder voll durch :-)

Im Oktober haben wir euch mit unserer neuen Serie "Aus den Küchen dieser Welt" in den Orient entführt und nun startet Runde 2 des internationalen Specials! Diesen Monat geht unsere kulinarische Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - die USA! Ihr fragt euch sicher, warum unsere Wahl ausgerechnet auf ein Land fiel, dessen Esskultur sich aus europäischer Sicht auf Burger, Steaks und Co. beschränkt. Was aber oft missachtet wird, ist die Tatsache, dass es tatsächlich auch eine traditionelle, gutbürgerliche US-amerikanische Küche gibt. Und kein Feiertag verkörpert diese Art zu kochen mehr als THANKSGIVING.

Am 28.11. wird das Fest wieder gefeiert und dabei stehen zwei Dinge im Vordergrund: das Zusammensein mit der Familie und leckeres, mit viel Liebe zubereitetes Essen. Wir finden diese Idee so schön, dass wir auch ein bisschen Thanksgiving mit euch feiern möchten. Daher sind unsere Rezepte angelehnt an typische Gerichte, die an diesem Feiertag traditionell serviert werden. Neben dem Truthahn ist es vor allem die große Auswahl an Beilagen, die das Thanksgiving-Dinner ausmacht. Die Green Bean Casserole ist dabei ein echter Klassiker. Der Auflauf wird meist mit Pilzsuppe aus der Dose als Sauce zubereitet und mit Zwiebelringen getoppt - für mich ein bisschen zu trashig. Daher habe ich mich für eine leicht abgewandelte Version entschieden. Sehr sehr lecker!


Ich habe dafür eine klassische Bechamelsauce gemacht und mit etwas Kräuterfrischkäse und Feta verfeinert. Auf die Röstzwiebeln wollte ich nicht verzichten - meine sind allerdings nicht frittiert, sondern in Olivenöl gebraten. Die gehackten Mandeln dazu sorgen für einen schönen Kontrast und einen tollen Crunch. Yummy!

Dieser Auflauf eignet sich toll als Beilage zu den verschiedensten Fleischgerichten. Ich durfte ihn am Sonntag zu Rehbraten und Klößen servieren und war schon leicht nervös, ob das so gut harmonieren würde... Doch das hat es. Meiner Familie hat's prima geschmeckt und die anfänglichen Bedenken waren im Nu weggefegt :-)




Zutaten:

  • 750 g grüne Bohnen, grob geschnitten, frisch oder TK
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 2,5 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 500 ml Milch
  • 75 g Kräuterfrischkäse
  • 75 g Feta
  • 70 g Mandeln, grob gehackt
  • Salz, Pfeffer

Und so geht's:

Die Bohnen in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser geben und ca. 5 Minuten blanchieren, dann in einem Sieb abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Die Butter in einem großen Topf schmelzen und das Mehl einrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und verrühren. Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, einige Minuten (3-5) einköcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Den Feta fein zerkrümeln und mit dem Kräuterfrischkäse vermischen. Diese Mischung in die Bechamelsauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Bohnen in einer großen Schüssel mit der Sauce vermischen. Eine entsprechend große Auflaufform etwas einfetten und die Bohnenmischung darin verteilen. Mit den Röstzwiebeln und den gehackten Mandeln toppen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 30 Minuten backen.


Ihr dürft gespannt sein, wie unser kulinarischer Ausflug in die USA weitergeht!

Liebe Grüße,
Isy

Halloween Mädelsabend - Impressionen

Wir hatten gestern einen tollen Halloween Mädelsabend und hoffen, dass ihr den 31. Oktober auch genossen habt, ob mit Halloween oder ohne :) Heute gibt's nur ein paar Fotos von dem gestrigen Abend ohne viele Worte. 


Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich bei "Party Inspirations", einer tollen Seite für jede Menge Partyinspirationen, ein Halloween Cupcake Set gewonnen habe? Auf dem Bild oben seht ihr die tollen Förmchen und Pumpkin Picks :) Drin war übrigens ein leckerer Pumpkin Pie!



Liebste Grüße 
Coco & Isy
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