Halloween Special: Horror House DIY

Halloween rückt näher :D Ich freu mich schon wahnsinnig darauf. Bei uns gibt es am 31. einen Mädelsabend... Und da hab ich mich schonmal ein wenig an die Deko gemacht ;) Zu den Spooky Spiders kommt heute noch ein Horror House. Dafür braucht ihr auch gar nicht viel und mit einer Kerze dahinter sieht es auch im Dunkeln super gruselig aus ;)

Ihr braucht:

  • schwarze, sehr stabile Pappe in A3 und A5 
  • einen guten Cutter
  • Bleistift
Und so geht's:
Achtet darauf, dass die Pappe sich von alleine aufrecht halten kann. Falls ihr sowas nicht findet, dann könntet ihr das Horror House auch an die Wand kleben ;) 
Zeichnet mit einem Bleistift das Haus auf die Pappe vor. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen, was natürlich gut passt sind: Türmchen, viele Fenster, Erker und vielleicht noch ein paar Grabsteine vor dem Haus! Schneidet mit dem Cutter das Haus aus und bastelt noch zwei Ständer. Hierfür schneidet ihr 2 Quadrate in 8cm x 8cm aus und ritzt es von einer Seite 4cm ein. An der Stelle, an der ihr den Ständer haben wollt, ritzt ihr mit dem Cutter ebenfalls 4cm ein. Jetzt werden die Quadrate nur noch an das Haus gesteckt und fertig ist die Halloween Deko :)

Wie verbringt ihr den 31.10? Feiert ihr Halloween oder macht ihr euch doch nur einen gemütlichen Feiertag? 

Happy Halloween
Coco ♡ 


Halloween-Special: Mini-Quiches mit Lauch, Paprika und Mais

Nachdem ich euch gestern schon ein leckeres Party-Getränk für Halloween vorgestellt habe, geht es heute direkt weiter mit dem passenden Fingerfood. Diese kleinen Quiches werden in der Muffinform gebacken und sind daher schön handlich. Sie sehen appetitlich aus, sind schnell gemacht und schmecken super - was wollt ihr mehr? Achso, Variationsmöglichkeiten? Check! Ihr könnt für die Füllung nach Lust und Laune Gemüsesorten kombinieren.


Ich habe mich für Lauch, rote Paprika und Mais entschieden - das ist sowohl optisch als auch geschmacklich eine interessante und kontrastreiche Mischung, die bei meinen Test-Essern sehr gut ankam :-) Aber ihr könnt da eurer Fantasie freien Lauf lassen oder euch nach den Vorlieben eurer Gäste richten. Im Zweifelsfall könntet ihr sogar verschiedene Füllungen vorbereiten - das macht zum Glück nicht viel Arbeit ;-)

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Stange Lauch (ca. 150 g)
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Dosenmais
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Eier
  • 200 g Schmand
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • Pfeffer

Zubereitung:

 

Das Mehl mit einer Prise Salz mischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Wasser zum Mehl geben. Mit den Händen rasch zu einem Mürbeteig verkneten. Zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 20 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit wird die Füllung vorbereitet. Dafür zunächst die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Lauch waschen und in feine Streifen schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und fein würfeln, den Mais abtropfen lassen. Jetzt wird das Olivenöl in einer Pfanne erhitzt und die Zwiebel mit dem Lauch einige Minuten darin angedünstet. Die Paprika und den Mais dazugeben und vom Herd nehmen. Den Schmand mit einem Ei, einem Eigelb und dem Parmesan verrühren. Die Creme unter das Gemüse mischen und alles kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein Muffinblech einfetten. Den Teig in 12 Scheiben schneiden und so in die Vertiefungen drücken, dass Boden und Rand der Form mit dem Teig ausgekleidet sind. Das Eiweiß verquirlen und den Teig damit bepinseln. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 10 Minuten vorbacken. Dann mit der Gemüse-Schmand-Mischung befüllen und weitere 20-25 Minuten goldgelb backen.


Liebe Grüße,
Isy

Halloween-Special: Grüne Grusel-Bowle

Hallo ihr Lieben!

Halloween rückt immer näher und bestimmt plant der oder die eine oder andere von euch, zu diesem Anlass eine Party zu geben. Oder ihr seid zu einer eingeladen. Ich persönlich stehe zumindest ziemlich auf Halloween-Partys :)

Daher gibt es heute im Rahmen unseres Halloween-Specials eine Idee für ein stilechtes Getränk, dass sich toll auf eurem Party-Buffet machen wird. Was könnte sich dafür besser eignen als eine leckere Bowle? Die grüne Farbe gibt einen tollen Kontrast zu orangefarbener Halloween-Deko und Kürbis-Gerichten und erinnert an ein Hexengebräu, hehe. Dazu noch ein paar Litschies - die sehen ein bisschen so aus wie Augen... Wuhuaa! Und schon ist eure Grusel-Bowle perfekt :-)


Das Rezept lässt sich beliebig variieren - die grüne Farbe entsteht durch die Kombination von Blue Curacao und Orangensaft, was ihr darüber hinaus an Getränken verwenden möchtet, bleibt euch überlassen. Ich habe es ganz klassisch gehalten und Weißwein und Sekt dazugegeben. Dann ist auch der Alkoholgehalt recht moderat - falls ihr jedoch eher eine "kräftigere" Bowle bevorzugt, könnt ihr einfach noch was Hochprozentiges hineinmischen ;-)

Und das braucht ihr:

  • 100 ml Blue Curacao
  • 400 ml Orangensaft
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 300 ml Sekt
  • 1 Dose Lychees
  • 1 Dose Fruchtcocktail
  • 1 unbehandelte Orange zum Dekorieren


So einfach geht's:

Die Orange in Scheiben schneiden, ein oder zwei davon vierteln. Alle anderen Zutaten in einem schönen Glasgefäß mischen, dabei auch den Saft aus den Fruchtkonserven dazugeben. Die Bowleschüssel mit ganzen Orangenscheiben, die Gläser mit den Vierteln dekorieren. Und natürlich die Löffel nicht vergessen;-)


Liebe Grüße,
Isy

Halloween-Special: Spooky Spider Candle

Happy Halloween!
Gestern habe ich mir im Internet gaaaanz viele Bilder angeschaut von amerikanischen Vorgärten mit Halloween Deko. Teilweise stehen in den Gärten Grabsteine oder Teile von Skeletten liegen auf dem Rasen. Auch die Verandas lassen sich so toll dekorieren... Hach. 
Aber damit wir hier in Deutschland auch so ein tolles Halloween-Feeling haben, gibt's hier auf dem Blog heute ein Halloween DIY :) Und wir sind mal wieder bei Spinnen gelandet... Genau wie bei Isy sind diese Tierchen nicht unbedingt meine Freunde, aber so sind sie doch irgendwie ganz niedlich ;)

Und das braucht ihr für die Spooky Spider Candles:
  • pro Spinne ein Kürbis, Zierkürbisse eignen sich super
  • Pfeifenreiniger in schwarz
  • Teelichter
  • ein scharfes Messer
  • einen Löffel zum Aushöhlen 
So geht's:
In den Kürbis oben eine Öffnung schneiden, in der Größe des Teelichts und den Kürbis aushöhlen. Das geht am Besten mit einem Teelöffel. Probiert zwischendurch immer mal wieder ob das Teelicht passt, damit es nicht durchrutscht ;)
Jetzt schneidet ihr die Pfeifenreiniger in 8 gleich große Stücke, sodass sie von der Größe her als Spinnenfüße passen. In den Kürbis macht ihr auf beiden Seiten je 4 kleine Löcher, da könnt ihr den Draht der Pfeifenreiniger dann reinstecken. Jetzt müsst ihr nur noch das Teelicht reinsetzten (ihr könnt das Metall auch drum lassen, ich fande, ohne sahs schöner aus) und anzünden.

Happy Halloween!
Coco 

Halloween-Special: Rumkugel-Spinnen

Ausgehöhlte Kürbisse, Süßigkeiten, kostümierte Kinder, Motto-Partys, Hexenfeuer - bald ist es wieder so weit. Unser schaurig-schönes Lieblingsfest im Herbst steht kurz bevor: Halloween!

Wie bereits im letzten Jahr lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, das ausgiebig mit euch zu feiern - mit neuen Rezepten und Deko-Ideen rund um dieses Fest. Willkommen zum HALLOWEEN-SPECIAL 2013!

Los geht's mit einer tollen Nascherei, die perfekt zu Halloween passt. Findet ihr nicht auch?


Es ist ein bisschen ironisch, dass ausgerechnet ich auf die Idee kam, diese kleinen Krabbeltierchen zu basteln. Denn um ehrlich zu sein, finde ich Spinnen ganz widerlich. Bah! Schon wenn ich an die Viecher denke, bekomm ich ne Gänsehaut...

Doch mit diesen Spinnen hier hab ich ausnahmsweise mal überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil. Die find ich sogar ganz niedlich. Man könnte sagen, zum Anbeißen! Hehe... und sie schmecken auch noch so verflixt gut. Da kann nicht mal ein Spinnenfeind wie ich widerstehen ;-)

Die Spinnen bestehen aus je einer großen und einer kleinen Rumkugel und haben Beine aus Lakritz. Die Rumkugeln habe ich selbst gemacht - das ist ein bisschen aufwendig, lohnt sich aber! Wer keine Zeit hat, kann aber natürlich auch gekaufte nehmen.


Da es sich, wie der Name schon sagt, um alkoholhaltiges Naschwerk handelt, möchte ich eine Sache betonen: die Rumkugeln sind nix für Kinder. Wenn ihr sie selbst macht, könnt ihr natürlich eine kinderfreundliche Version versuchen, die bloß Orangensaft oder Tee enthält. Dann sind es zwar keine Rumkugeln mehr - aber dafür können auch die Kleinen mitnaschen ;-)

Das braucht ihr dafür:

  • ca. 700 g Schokokuchen *
  • 8 EL brauner Rum
  • 2 EL Orangensaft
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • Schokostreusel
  • Lakritzschnecken
  • Dekorschrift
  • Zahnstocher

* Ein feiner, schokoladiger Biskuitteig eignet sich am besten. Ich verwende am liebsten ein Rezept für Schoko-Cupcakes, 12 Stück davon ergeben etwa 700 g Kuchenmasse. Ihr könnt aber jeden beliebigen Schokoladen-Rührkuchen als Grundlage verwenden -  sogar einen gekauften ;-)


Und so geht's:


Einen Tag bevor ihr die Spinnen zusammenbasteln möchtet, bereitet ihr erstmal die Lakritzbeine vor. Dazu einige Lakritzschnecken aufrollen und zu Spinnenbeinen zurechtschneiden. Über Nacht hart werden lassen.

Dann werden erstmal die Rumkugeln gemacht. Dafür müsst ihr zunächst den Kuchen bzw. die Muffins oder was ihr auch immer verwenden möchtet in einer großen Schüssel fein zerkrümeln. Dann werden Rum und Orangensaft darübergegossen und alles gut verrührt. Lasst die Masse etwa 30 Minuten stehen, damit die Flüssigkeit in den Kuchen einziehen kann.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und unter die Kuchenkrümel mischen. Solange rühren, bis alles wirklich gut vermischt ist. Nun werden mit den Händen Kugeln daraus geformt - eine Hälfte davon etwas größer, die andere etwas kleiner. Von beiden Sorten solltet ihr am Ende jeweils etwa 20 bis 25 Kugeln haben.

Jetzt wirds etwas mühselig: die Schokostreusel auf einen großen Teller geben und die Kugeln solange darin rollen, bis sie rundum mit Streuseln bedeckt sind. Da müsst ihr etwas Druck anwenden und geduldig sein, denn die Streusel haften leider nicht besonders gut... Wenn da jemand einen Trick kennt, weiht mich bitte ein!

Wenn das geschafft ist, geht der Rest ganz einfach: je eine kleine und eine große Kugel mit einem halben Zahnstocher verbinden - dann haben die Spinnen schon mal einen Kopf und einen Körper. Dann bohrt ihr mit einem Zahnstocher Löcher für die Spinnenbeine und steckt die Lakritze hinein. Jetzt fehlen nur noch die Gesichter - die habe ich mit weißer Dekorschrift aufgemalt, die sich sehr gut dafür eignet, da sie recht dickflüssig ist. Zuerst hatte ich es mit Lebensmittelfarbe probiert, aber das funktioniert nicht. Sie ist zu dünn und hält nicht auf den Streuseln. Und das wars auch schon: fertig sind eure Rumkugel-Spinnen - tadaa!



Das war der erste Teil unseres kleinen Halloween-Specials, aber in den nächsten Tagen geht es weiter! Also schaut wieder vorbei und holt euch noch mehr Inspiration für das bevorstehende Halloween-Fest :-)

Liebe Grüße,
Isy

Kartoffelauflauf mit Rosenkohl und Champignons

Zu den besten Dingen am Herbst gehört für mich definitiv das leckere Essen. Nicht nur, dass es unglaublich viel saisonales Obst und Gemüse gibt - auch was daraus gemacht wird, ist fantastisch. Allen voran Suppen und Aufläufe! Nichts kann die gemütliche Herbststimmung mehr befördern und verstärken als diese beiden Lieblinge. Falls ich jemandem erklären sollte, was man unter "Soul Food" versteht: genau das. Essen, das dich an einem kühlen Tag wärmt, eine wohlig-kuschelige Atmosphäre herbeizaubert und dich einfach glücklich und zufrieden macht.

Genau wie dieser Auflauf. Ich habe ihn gemacht, weil ich richtig Appetit auf Kartoffeln hatte. Und ein Auflauf erschien mir bestens geeignet, um ein leckeres herbstliches Kartoffelgericht zu kreieren. Den Rosenkohl und die Champignons habe ich eher zufällig ausgewählt - weil ich den günstigen Angeboten nicht widerstehen konnte und sie einfach mitnehmen musste, als ich Freitagabend kurz vor Ladenschluss einkaufen war. Unglaublich, was man da für Schnäppchen machen kann! Wie sich herausstellte, waren sie die ideale Ergänzung zu den Kartoffeln. Der Auflauf ist wirklich superlecker geworden! Und deshalb will ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten :)


Zutaten:

  • ca. 900 g festkochende Kartoffeln
  • ca. 400 g Rosenkohl
  • ca. 300 g Champignons
  • etwas Öl oder Butter
  • 500 ml Vollmilch
  • 200 g Creme fraiche
  • 50 - 100 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Emmentaler)
  • Salz, Pfeffer, Muskat


Zubereitung:

 

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen, bis sie gar sind, aber nicht zu weich - sie dürfen ruhig noch etwas Biss haben. Den Rosenkohl putzen und ebenfalls in leicht gesalzenem Wasser gar kochen. Die Champignons putzen und halbieren. Das Öl bzw. die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Champignons darin braten, bis sie von allen Seiten leicht gebräunt und etwas zusammengeschrumpft sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Milch dazu geben und aufkochen lassen. Einige Minuten bei geringer Hitze etwas einkochen lassen. Vom Herd nehmen und eine kräfige Prise Muskat und die Creme fraiche unterrühren. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine große Auflaufform schichten. Den Rosenkohl darüber verteilen und zum Schluss die Champignons mit der Soße darübergießen. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen, bis der Käse leicht gebräunt ist. Kurz etwas abkühlen lassen und servieren.


Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße,
Isy


Aus den Küchen dieser Welt: Griess – Schnitten mit Zitrone und Walnüssen

Heute ist der letzte Tag des ersten Teils unseres neuen Specials "Aus den Küchen dieser Welt". Schon in einem Monat werden wir euch in das nächste Land entführen und euch weitere Leckereien vorstellen ;)
Aber nun zum heutigen Rezept:
Orientalische Desserts sind süß. Sehr süß... Deshalb wird das Griessgebäck mit Sirup übergossen. Typisch für orientalische süße Sachen sind auch Nüsse, in diesem Rezept haben wir gleich 2 verschiedene Sorten: Walnüsse und Pistazien.
Übrigens: der marokkanische Rosen Minz – Tee schmeckt super zu den Griess-Schnitten!

Ihr braucht für eine 20x 20 cm Form:

  • 170g Hartweizengrieß
  • 350g Joghurt
  • 1 Zitrone (Saft und Schale)
  • 1/4 Tl Kardamom
  • 1/4 Tl Zimt
  • 1/4 Tl Ingwer
  • wer möchte, eine Prise Safran
  • 1 El Rosenwasser
  • 170g Zucker
  • 1 Eiweiß
  • Walnusskernhälften
  • Pistazien, gehackt
So geht's:

Den Grieß mit dem Joghurt verrühren und zwei Stunden quellen lassen. Und dieser Zeit den Sirup kochen. 2 El Löffel Zitronensaft mit 170ml Wasser und 120g Zucker zu einem Sirup einkochen. Den Kardamom, Zimt, Ingwer und evtl Safran dazu geben. Den Sirup abkühlen lassen.
Das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und mit der Grieß-Joghurt Mischung verrühren. Die Form ausbuttern und die Mischung reinfüllen. Für 10 min bei 200°C backen. Dann aus dem Ofen nehmen und 5x5 cm große Stücke die Oberfläche einschneiden und in jedes Stück eine Walnusshälfte drücken. und weitere 15-20 min backen. Aus dem Ofen nehmen und mehrmals mit einer Gabel einstechen, dann den Sirup darüber geben sodass der Grieß ihn aufnimmt. Zum Schluss die Pistazien drüber geben und mit Tee genießen :)

Lasst es euch schmecken
♡ Coco


Aus den Küchen dieser Welt: Couscous mit Gemüse und Hackbällchen

Heute ist schon der dritte Tag unserer kleinen Reise in den Orient... Zeit für ein weiteres tolles Gericht! Auch diesmal habe ich mich von der marokkanischen Küche inspirieren lassen. Couscous würde ich definitiv zu den Grundnahrungsmitteln des Landes zählen - auf jeden Fall ist er dort sehr beliebt und eine Art Nationalgericht.

Das Tolle daran ist, dass die Zubereitung unglaublich einfach ist. Denn hierzulande gibt es wahnsinnig praktischen Instant-Couscous zu kaufen. Im Grunde muss man den dann nur mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Und das war auch schon alles!



Umso mehr Zeit hat man daher, sich um all die anderen leckeren Dinge zu kümmern, die man zusammen mit dem Couscous servieren möchte. Ich habe mich für eine Auswahl typischer Gemüsesorten entschieden und dazu marokkanische Hackbällchen, die sogenannten Kefta, gemacht. Eine scharfe Tomatensoße gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Kick :)

Das Rezept für die Kefta stammt aus dem Kochbuch "Jamie unterwegs" von Jamie Oliver. Dafür hat er 6 Länder bereist (Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Schweden und Marokko) und tolle Rezepte kreiert, die sich von traditionellen Gerichten aus der jeweiligen Region ableiten. Ein Buch, das Lust auf Neues und ein bisschen Fernweh macht... Ich kann es nur empfehlen!


Zutaten:

 

Für die Hackbällchen (20 Stück):

  • 500 g Hackfleisch vom Rind
  • 1 kleine Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), geschält und gerieben
  • 1 kleines Bund frischer Koriander, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Couscous und das Gemüse:

  • 300 g Coucous, instant
  • 1 Zucchini
  • 2 rote Paprika
  • 2 Möhren
  • 1 Aubergine
  • 200 g grüne Bohnen (frisch oder TK)
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 200-300 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Pinienkerne, geröstet



Für die Tomatensoße:

  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • etwas Öl
  • eine Dose stückige Tomaten
  • einige TL Harissa (nordafrikanische Chili-Würzpaste)

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für die Kefta in eine große Schüssel geben, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und gründlich mit den Händen vermischen. Die Mischung in 4 Portionen teilen und aus jeder Portion 5 Fleischbällchen formen. Auf einen großen Teller legen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Zucchini, Paprika, Aubergine und die Bohnen (falls ihr frische nehmt) waschen und putzen bzw. schälen und in Stücke oder Streifen schneiden. Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. Falls ihr TK-Bohnen nehmt, braucht ihr sie nicht extra auftauen zu lassen. Den Knoblauch schälen und zerdrücken oder ganz fein würfeln. Knoblauch, Möhren und Bohnen mit etwas Salz in einen großen Topf mit dem heißen Öl geben. Kurz anschwitzen lassen und mit etwas Brühe ablöschen. Zugedeckt 4-5 Minuten köcheln lassen. Dann kommen die Paprika, Zucchini und die Aubergine dazu -  das Ganze dann weitere 4-5 Minuten offen garen, ab und zu mal umrühren. Falls nötig, mehr Brühe dazugeben. Zum Schluss die Kichererbsen dazugeben und noch kurz weiterköcheln lassen. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Jetzt sind wieder die Hackbällchen dran: eine große Pfanne erhitzen und die Kefta mit ein wenig Olivenöl hineingeben. Nicht zu viele auf einmal - lieber in 2 Portionen braten. 7-10 Minuten braten, bis sie kräftig gebräunt sind, dabei ab und zu wenden. Halbiert ein Bällchen, um zu schauen, ob sie gar sind.
  4. Den Couscous in eine Schüssel geben und mit 350 ml kochendem, leicht gesalzenem Wasser übergießen. Circa 10 Minuten quellen lassen. Für die Tomatensoße die fein gehackte Zwiebel in etwas Öl andünsten. Die Tomaten dazugeben und mit Harissa verfeinern -aber vorsichtig, das Zeug ist echt scharf! Bei geringer Hitze nur wenige Minuten köcheln lassen.
  5. Jetzt wird alles kombiniert - erst den Coucous auf den Tellern verteilen, dann das Gemüse. Anschließend einige Hackbällchen darauf setzen und etwas Tomatensoße darübergeben. Zum Schluss noch mit ein paar gerösteten Pinienkernen bestreuen - fertig!


Das Rezept ist zwar recht lang - aber glaubt mir, es ist überhaupt nicht aufwendig! Das Timing sollte absolut kein Problem sein und die einzelnen Schritte sind kinderleicht. Also nur zu, versucht es ruhig einmal, wenn ihr mögt. Das ist auf jeden Fall ein Gericht, mit dem ihr Eindruck machen könnt - es schmeckt echt lecker und ist noch dazu ziemlich authentisch. Ein echter Knüller! :)



Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Marokkanischer Rosen Minz – Tee

Besser spät als nie ;) Heute sind wir schon am zweiten Tag unseres neuen Specials angekommen. Heute gibt es leckeren Tee. Perfekt für die kalte, nasse Jahreszeit. Und wenn man sich mit so einem Getränk noch in den warmen Orient träumen kann, warum nicht :) Ich hab ein bisschen rumexperimentiert und habe in vielen orientalischen Rezepten etwas von Rosenwasser gelesen. Dieser Rosentee passt super zu Minze und ist ein bisschen anders als das Original.

Ihr braucht für 2 Portionen
  • 1 Portion Grüntee
  • 1 Portion Rosentee
  • 2 Handvoll marokkanische Minze
  • gaaaaanz viel Zucker
So schnell geht's:

Den Tee nach Packungsanweisung aufkochen, dran denken, den Grüntee nicht zu lang ziehen lassen und auch nicht bei vollen 100° C. Am besten bereitet ihr die beiden Tees getrennt zu ;) Die schüttet ihr dann einfach zusammen und verteilt ihn auf zwei Tassen. Dann kommt in jede Tasse eine Handvoll Minze und ganz zum Schluss Zucker, so viel wie ihr mögt...

Jetzt könnt ihr euch mit einer tollen Tasse Tee vor den Kamin kuscheln, falls einer vorhanden ist ;) die Beine hochlegen und eine gute Zeitschrift lesen ;) 

Macht es euch schön 
Coco 



Übrigens: Die leckeren Teilchen auf dem Bild gibt's am Donnerstag :) 

Aus den Küchen dieser Welt: Tajine mit Pute und Trockenfrüchten



Hallo ihr Lieben!

Es ist mal wieder Montag - und das ist ausnahmsweise mal ein Grund zur Freude! Denn wir haben großartige Neuigkeiten für euch - diese Woche wird im Zeichen eines ganz besonderen Specials stehen. Wir starten eine neue monatliche Serie! Unter dem Motto "Aus den Küchen dieser Welt" werden wir euch von nun an jeden Monat kulinarisch in ein anderes Land oder eine Region entführen und landestypische Gerichte vorstellen. Wohin die Reise geht? Das verraten wir natürlich immer erst kurz vorher - schließlich soll's ja auch spannend bleiben ;-)

Im ersten Teil des internationalen Specials werden wir gemeinsam eine Welt erkunden, die geheimnisvoll und magisch ist, geprägt von uralter Kultur und tief verwurzelten Traditionen. Lasst uns dorthin reisen, wo (zumindest dem Namen nach) die Sonne aufgeht. Die Rede ist natürlich vom ORIENT.







Ich hatte das Glück, im September eine Woche Urlaub in Marokko zu verbringen. Das war natürlich eine unglaublich tolle Inspiration! Die marokkanische Küche gehört zu den vielfältigsten, ältesten und (meiner Meinung nach) besten der Welt. Es war einfach fantastisch, die traditionellen Gerichte, Zutaten und Zubereitungsmethoden direkt vor Ort kennenzulernen. Und selbstverständlich habe ich mich auch daran versucht, marokkanisch zu kochen, als ich wieder aus dem Urlaub zurück kam. Das Ergebnis will ich euch natürlich nicht vorenthalten - daher habe ich diese Woche 2 leckere marokkanisch inspirierte Rezepte für euch. Das erste gibt es heute - eine Tajine mit Putenbrust, Trockenfrüchten und Mandeln. Und außerdem hat Coco 2 weitere tolle Rezepte für euch vorbereitet - ihr dürft also gespannt sein, was euch noch alles Leckeres erwartet :)


Ihr fragt euch nun bestimmt, was eine Tajine ist? Das ist ein Schmorgericht - benannt nach dem Gefäß, in dem es traditionell zubereitet wird. Eine Art Tontopf mit Deckel, der in der Mitte ein Loch hat. Die Tajines kommen dann für mehrere Stunden in spezielle Öfen, sodass die Zutaten ganz langsam garen und das Fleisch unheimlich zart und saftig wird... Doch man kann diese Gerichte auch in ganz normalen Töpfen auf dem Herd zubereiten. Schließlich hat ja kaum jemand so eine Tajine zu Hause rumstehen ;-)

Zutaten:

  • 1 Putenbrust (800 - 900 g)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, frisch gerieben (ca. 1 TL)
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL Zimt
  • 4 EL Olivenöl
  • 150 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g Sultaninen
  • 200 ml Tomatensaft
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 200 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Cayennepfeffer
  • evtl. Petersilie oder Koriander zum Garnieren

Und so geht's:

 

Die Putenbrust waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebeln schälen und fein hacken. Mit dem Ingwer, Kurkuma, Paprikapulver, Zimt, etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer sowie 2 EL Öl in eine große Schüssel geben und zu einer Paste verrühren. Die Putenwürfel dazugeben, gut mit dieser Paste vermischen und ca. 2 Stunden abgedeckt marinieren. In der Zwischenzeit die Aprikosen würfeln und mit den Sultaninen in kaltem Wasser einweichen lassen.

Das restliche Öl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch darin goldbraun braten. Aus dem Topf nehmen und den Bratensatz mit der Brühe und dem Tomatensaft ablöschen. Die stückigen Tomaten, Aprikosen, Sultaninen und Mandeln in den Topf geben, aufkochen lassen und unter gelegentlichem Rühren ca 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Das Fleisch wieder dazugeben und ca. 20 Minuten in der Sauce schmoren lassen, bis es gar ist. Mit gehackter Petersilie oder Koriander bestreut servieren. Dazu schmeckt Couscous oder Fladenbrot am besten :-)



So ihr Lieben, das war es erstmal von mir für heute - aber bald gibt es schon das nächste Rezept aus den Küchen des Orients. Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein! Also, bleibt am Ball und schaut, was wir diese Woche noch so für euch in petto haben ;-)

Liebe Grüße,

Isy

Den Herbst genießen mit: Apple Pie

Also ich muss euch ja sagen: Ich liebe den Herbst! Mehr als den Sommer, jaah... Ist für manche bestimmt unverständlich aber wenn ich an das ganze viele bunte Laub denke, die Kürbisse, Pilze und herrlichen Waldspaziergänge, entfleucht mir doch mal ein entzückter Seufzer ;) Ich liebe den Herbst.
Und um den Sommerkindern unter uns diese tolle Jahreszeit näher zu bringen, hilft bestimmt so ein leckerer Apple Pie :) mit knackigem Mürbeteig, süßen Äpfeln und mit einem Hauch von Ingwer und Zimt... Wer kann widerstehen?
Und wenn einige Sommerkinder immer noch nicht überzeugt sind: eine Kugel Eis (ich bevorzuge Walnuss) schmeckt himmlisch dazu ;)

Das braucht ihr dazu:

  • eine Pie-Form, aber eine Spring- oder Auflaufform geht auch 
für den Teig:
  • 300g Mehl
  • 100g Zucker 
  • 200g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
für die Füllung:
  •  4 Äpfel (Boskop, oder  bunt gemischte)
  • 20g Butter 
  • ein Stück Ingwer, ca. 1-2 cm (alternativ geht auch Pulver)
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Zimt 

So geht's:
Für den Teig gebt ihr das Mehl, den Zucker und das Salz in eine Schüssel und die kalte Butter kommt klein geschnitten dazu. Jetzt müsst ihr das alles verkneten bis ein homogener Teig entstanden ist. Der Teig muss jetzt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen, dazu wickelt ihr ihn am besten in Klarsichtfolie ein.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. dazu die Äpfel schälen und halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Butter in einer großen Pfanne schmelzen und den Ingwer, in kleine Stücken geschnitten, dazu geben. Dann die Äpfel in die Pfanne geben, mit Zucker und Zimt bestreuen und anbraten. Wenn die Äpfel weich sind, nicht zu weich ;), dann nehmt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn dünn in der Größe eurer Backform aus, so dass Boden und Seiten bedeckt sind. Den Boden solltet ihr vorher blindbacken, dazu stecht ihr vorher ein paar Mal mit der Gabel und den Boden und backt ihn bei 180° C ca 10-15 min. Den restlich Teig rollt ihr wieder aus und schneidet 1-2 cm dicke Streifen. Die Äpfel werden in die Form gefüllt und und die Streifen darüber gelegt. Jetzt backt ihr den Kuchen noch einmal 10-15 min, so dass die Streifen oben leicht braun sind.
Um den Kuchen besser schneiden zu können, solltet ihr ihn vollständig abkühlen lassen.
Und fertig ist der perfekte Herbstkuchen :)

Habt einen schönen Tag und lasst es euch schmecken!
Coco 




Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...