Paella mal anders: mit Nudeln

Paella... hmm, leckerer Reis, Fisch, Hühnchen... Reis, Fisch, Hühnchen? 
Nein. Heut gibt's Paella mit Nudeln, Chorizo und Tomaten. 
Unglaublich lecker und ein Gericht, dass sich super vorbereiten lässt. 

Für 4 Portionen braucht ihr:

  • 300g Chorizo, das ist eine spanische, scharfe Knoblauchwurst
  • 4 El Olivenöl
  • 200g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300g Kirischtomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1,2l Geflügelfond
  • 400g Spaghetti, klein gebrochen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 80ml Weißwein
  • 2 Stiele Thymian
  • Salz, Pfeffer, Prise Zucker
  • 1-2 El Zitronensaft
Im Originalrezept, das aus der essen&trinken 08/2013 stammt, werden anstatt Spaghetti, Fideuá-Nudeln genommen.

So geht's:
Die Chorizo in dünne Scheiben schneiden und dann in ca 1cm große Stücke schneiden. Sie wird mit 1El Olivenöl in einer großen Pfanne knusprig angebraten. Dann die Wurst wieder aus der Pfanne nehmen, das Öl aber drin lassen. Die Zwiebeln werden fein gewürfelt, der Knoblauch ausgedrückt und die Tomaten halbiert. Die Petersilie wird fein gehackt und der Fond in im Topf erhitzt. Das restliche Olivenöl gebt ihr zu dem Chorizo-Öl in die Pfanne und gebt die Spaghetti, den Knoblauch und die Lorbeerblätter dazu. Das bratet ihr goldbraun an, dauert ca. 8 min. Dann kommen die Zwiebeln dazu, die sollen glasig werden. Dann noch Tomaten und Chorizo in die Pfanne geben und alles mit dem Weißwein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen. Jetzt gebt ihr den Fond, den Thymian und die Hälfte der Petersilie dazu und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Zucker. Jetzt muss alles unter Rühren 20-25 min garen, bis die Nudeln weich und die Soße leicht gebunden ist. Zum Schluss abschmecken und den Zitronensaft zugeben und wenn nötig nachwürzen. Vor dem Servieren Könnt ihr noch die restliche Petersilie darüber streuen. Die Nudelpaella lässt sich in der Pfanne super wieder aufwärmen!

Lasst es euch schmecken 
♡ Coco


Und nicht vergessen! Heute ist die letzte Chance um an unserem Geburtstags-Gewinnspiel teilzunehmen.
Wie das geht und was es zu gewinnen gibt seht ihr HIER

Nutella Cupcakes

Was Süßes zur Geburtstagswoche bekommt ihr jetzt mit diesen leckeren Nutellacupcakes! Sie sind einfach, gehen schnell und für Naschkatzen genau das Richtige :) Sind auch super für Kindergeburtstage geeignet, ich zumindest kenne kein Kind, das keine Schoko-Haselnusscreme mag...

Und jetzt zum Rezept
Für 12 Cupcakes braucht ihr:

  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 1 Tl Vanilliezucker
  • 80g Butter
  • 80ml Milch
  • 60g Nutella
  • 170g Mehl
  • 30g Kakao
  • 2 Tl Backpulver
  • Saft von einer Limette
Am Besten heizt ihr den Backofen erstmal auf 170° Umluft vor. Dann werden die Eier, Zucker und Vanilliezucker schaumig geschlagen und die Nutella zugegeben und nochmal geschlagen. Dann wird die Butter geschmolzen und mit der Milch gemischt, das wird dann unter den Eischaum gerührt. Jetzt die trockenen Zutaten verrühren, also Mehl, Kakao, und Backpulver und unter den Teig heben. Zum Schluss kommt noch der Limettensaft unter den Teig und schon ists fertig. Jetzt noch ab in die Förmchen und in den Ofen und ca 15 min backen.
Dann lasst ihr sie auskühlen und streicht einfach Nutella drauf. Jetzt könnt ihr natürlich noch dekorieren ;) 

Viel Spaß :)

Liebe Grüße, Coco 

Und nicht vergessen! Bis morgen läuft noch unser Gewinnspiel ;)HIER könnt ihr teilnehmen 



Brombeertarte - ein spätsommerlicher Fruchtgenuss


Hallo ihr Lieben!


In den letzten Tagen hat die liebe Coco ja schon einiges an tollem Gebäck für euch gepostet. Eine super-schokoladige Geburtstagstorte, Cookies, eine Kekstorte... Mmmh, bei dem Gedanken an diese Köstlichkeiten bekomme ich gleich Appetit. Doch natürlich wollte ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen, auch etwas Leckeres für unser 1-jähriges Jubiläum backen. Ihr kennt mich ja, ich backe einfach zu gerne :)


Nun, was also backen? Das war die große Frage, vor der ich stand. Ich entschied mich schnell für etwas Fruchtiges - denn zu dieser Jahreszeit quellen die Gärten geradezu über vor Obst und Gemüse, und ich liebe es, mit Erzeugnissen aus eigenem Anbau zu arbeiten. Bei meiner Oma gab es herrliche Brombeeren - die eigentlich für die Marmeladenproduktion bestimmt waren ;-) Doch ich konnte mir noch rechtzeitig ein Körbchen sichern. Und damit war die Sache schon so gut wie geklärt.

Als erstes habe ich Brombeer-Cupcakes gebacken - die waren jedoch schneller gegessen, als ich die Kamera zücken und ein paar Fotos machen konnte... Ein tragischer Unfall. Doch zum Glück reichten meine Vorräte noch für diese leckere Brombeer-Tarte - ein Traum!


Das ist genau das richtige Rezept für alle, die es schön fruchtig und vor allem nicht so süß mögen. Vertraut mir - ihr werdet diese Tarte lieben!

 

Zutaten (für eine 26 cm-Springform):

  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 125 g kalte Margarine (oder Butter)
  • 450 g Brombeeren (frisch oder aufgetaut und gut abgetropft)
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Creme fraiche
  • abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
  • Puderzucker zum Dekorieren

 

Und so geht's:

  1. Das Mehl mit 75 g Zucker, dem Salz, 1 Ei und der Margarine auf die Arbeitsfläche geben und mit einem großen Messer durchhacken. Dann mit den Händen zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Die Brombeeren verlesen und vom Stielansatz befreien. Die Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  3. Den Teig auf wenig Mehl dünn ausrollen. Die Springform damit auslegen - dabei einen 3-4 cm hohen Rand formen. Die Hälfte der gemahlenen Mandeln über den Teig streuen, dann die Brombeeren darauf verteilen.
  4. Die Creme fraiche mit dem zweiten Ei, dem restlichen Zucker und der Zitronenschale verquirlen. Die übrigen Mandeln unterrühren und diese Masse über die Beeren gießen.
  5. Auf mittlerer Schiene in ca. 45 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker dekorieren. Für das Gittermuster habe ich 1 cm breite Streifen aus Papier zurechtgeschnitten und auf die Tarte gelegt. Großzügig Puderzucker darüber sieben und die Papierstreifen vorsichtig wieder entfernen - tadaa! Fertig ist eure hübsch dekorierte Brombeertarte :)



Übrigens: ihr könnt noch 3 Tage (bis zum 25.09.) an unserer Geburtstags-Verlosung teilnehmen - und habt somit die Chance, dieses tolle Give-Away-Päckchen zu gewinnen!  Darin enthalten sind eine wunderschöne Glasetagere, 2 Masking-Tapes, eine Deko-Kordel und ein wirklich süßer Stempel. Die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Infos zum Gewinnspiel findet ihr hier.


Liebe Grüße,
Isy

Kalter Hund mal anders - Kekstorte nach Peggy Porschen


Marshmallows, Pistazien, Mandeln und Schokolade... Eine super Mischung, oder? Und was macht man daraus? Genau - eine Kekstorte, fast wie Kalter Hund, nur mal ein bisschen anders. Das Rezept habe ich aus Peggy Porschens Buch "Boutique Baking", das ich allen, die gern besondere Torten backen und Leckereien mögen, die schmecken und auch noch super aussehen, empfehlen möchte. In diesem Buch wird jeder Schritt bis ins kleinste Detail beschrieben, also kann wirklich nichts schief gehen. Es gibt ein eigenes Kapitel mit Tipps zu Dekorationen von Torten, Plätzchen und Co. Und sogar ein paar leckere Getränke findet man.

Ich hab das Rezept ein wenig abgewandelt, was die Mengenangaben und Zutaten angeht. 


Ihr braucht:
  • 200g weiche Butter
  • 600g Schokolade (ca. 70% Kakaoanteil)
  • 6 El Zuckersirup oder auch 3 El Zucker
  • 300g Butterkekse (die mit den 52?! Zähnen z.B.)
  • 50g Pistazien (nicht die gesalzenen)
  • 100g gehackte Mandeln
  • 100g kleiner Marshmallows (bestimmt gehen hier auch große, die man einfach klein schneidet)
  • eckige Backform, also Brownie-Backform (meine ist 30cm x 20cm)
  • und Backpapier zum Backform auskleiden
So einfach geht's dann:
Die Butter, Schokolade und den Sirup bzw. Zucker in einem Topf, bei nicht zu hoher Hitze, schmelzen lassen und immer mal wieder umrühren. Die Kekse währenddessen zerbröseln und Pistazien klein hacken, falls sie das noch nicht sind, und zusammen mit den Marshmallows und Mandeln in eine Schüssel geben. Wenn die Schokolade geschmolzen ist und alles eine homogene Masse ist, einfach in die Schüssel über die restlichen Zutaten geben und alles miteinander vermischen. Jetzt müsst ihr die Masse nur noch in die Backform geben (die mit Backpapier ausgekleidet sein sollte) und in den Kühlschrank stellen. Wenn sie fest geworden ist, einfach in Stücke schneiden, so groß wie ihr möchtet. Lässt sich auch super verschenken :)

 ♡ Coco



Sushi selbst gemacht - ein Step-by-Step Tutorial

Ich liebe Sushi! Coco liebt Sushi. Meine Mum liebt Sushi. Eine Menge meiner Kommilitonen und Freunde lieben Sushi.
Und ich bin mir sicher, viele von euch lieben Sushi ebenfalls. Hab ich Recht?




Für unser 1-jähriges Jubiläum habe ich mir deshalb etwas ganz Besonderes für euch ausgedacht. Sushi selbst zu machen ist nicht ganz einfach, ich weiß. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass manche sich bisher nicht herangewagt haben an die Herstellung der leckeren Maki, Nigiri und Co. Dabei ist das eine reine Übungssache! Was ihr dafür braucht, ist: genügend Zeit, einige wichtige Utensilien und hochwertige, frische Zutaten. Und natürlich eine gute Anleitung. Was den letzten Punkt angeht: ich möchte versuchen, euch Schritt für Schritt zu zeigen, wie man Sushi macht. Ich habe es auch nur mit Hilfe von Blogs und YouTube-Videos gelernt und möchte euch dazu ermutigen, dasselbe zu tun. Ich bin ganz sicher kein Profi in Sachen Sushi, aber für den "Hausgebrauch" sind meine Kenntnisse und Fähigkeiten doch ganz passabel ;-)

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Rollen füllen und die Häppchen belegen kann. Ganz klassisch mit rohem Fisch, vegetarisch mit den verschiedensten Gemüsesorten, oder auch mit völlig neuen, eigenen Kombinationen von Zutaten, die gerne auch mal etwas ungewöhnlicher sein können. Ich finde es toll, wie kreativ man dabei sein kann. :)

Anfangs wusste ich noch nicht, welchen Fisch ich am besten verwenden sollte. Da Frische extrem wichtig ist und man hier bei uns in der "Provinz" nur schwer Fisch in Sushi-Qualität bekommt, habe ich es zunächst mit TK-Lachs versucht. Geschmacklich war das leider enttäuschend. Das habe ich also schnell wieder verworfen und bin seitdem ein begeisterter Fan von Räucherlachs, Räucherforelle, Garnelen etc. - und natürlich von Veggie-Sushi. Ich finde das so wirklich sehr lecker. Aber falls ihr bei euch guten Sushi-Fisch findet - greift zu!

Nun aber genug der langen Vorrede! Los geht's mit der Sushi-Grundausstattung. Ihr braucht:

  • eine Bambusmatte (sind nicht sehr teuer und absolut essenziell!)
  • ein wirklich scharfes Messer
  • ein großes Sieb, vorzugsweise aus Plastik (generell so wenig wie möglich Metall verwenden)
  • ein großes Schneidebrett
  • einen Rührlöffel (am besten aus Holz)
  • und natürlich einen großen Topf (zum Reis kochen)
  • eine Schüssel mit kalten Wasser und einigen EL Haushaltsessig (für die Finger - damit der Reis nicht so klebt)
  • optional: eine Schieferplatte für das fertige Sushi (ein Teller tut's aber genauso), kleine Schälchen für Sojasoße etc., Essstäbchen... und ähnlichen Schnickschnack ;-)

Weiter geht es mit den absoluten Basics an Sushi-Zutaten - ohne die braucht ihr gar nicht erst anzufangen:

  • Sushi-Reis (und keinen anderen! Bloß keinen Langkorn-, Risotto-, Kleb- oder Duftreis! Rundkorn muss es sein.) 
  • Nori-Blätter
  • Reisessig (Su) + Zucker + Salz
  • Wasabi (am besten als Paste; Pulver geht aber auch - einfach mit Wasser anrühren)
  • Sojasoße

Jetzt kommen noch die Zutaten zum Befüllen und Belegen - die könnt ihr ganz nach eurem Geschmack auswählen, ergänzen und ersetzen. Hier einige meiner Lieblingszutaten:
  • Räucherlachs oder Graved Lachs
  • Räucherforelle
  • Garnelen in Dillsoße
  • Gurke
  • Avocado
  • Karotte
  • Tomate, Mozzarella und Basilikum
  • Kresse
  • Sesam
Wenn ihr alle Utensilien und Zutaten habt, kann es losgehen!

SCHRITT 1: VORBEREITEN

 
Der erste Schritt ist immer, den Sushi-Reis zu waschen. Dazu gebt ihr ihn in ein Sieb und lasst einige Minuten kaltes Wasser über den Reis laufen. Mischt ihn ein paar Mal mit den Händen durch. So werden Rückstände entfernt und der Reis sieht später schön weiß aus. Anschließend lasst ihr ihn ungefähr 30 Minuten trocknen und ruhen.

Danach wird der Reis gekocht - für 250 g Reis nehme ich 500 ml ungesalzenes Wasser. Aus dieser Menge Reis könnt ihr so viel Sushi machen, dass 2 Personen locker satt werden. Sobald das Wasser kocht, die Flamme zurückdrehen und nur noch leicht köcheln lassen. Nach etwa 10 Minuten ist die Flüssigkeit komplett absorbiert und der Reis bissfest - genau richtig. Während der ganzen Zeit den Deckel auf dem Topf lassen.

Nun kommt der Reisessig zum Einsatz - für die angegebene Menge Reis mische ich 3 EL Reisessig mit 1 EL Zucker und 1/2 TL Salz. Das löst sich am besten, wenn ihr alles kurz in der Mikrowelle erwärmt. Lasst euch nicht von dem stechenden Geruch abschrecken! Sobald sich alles aufgelöst hat, gebt ihr die Würzmischung zum Reis und verrührt sie gut mit einem Holzlöffel. Dann muss der Reis auf Zimmertemperatur abkühlen - das geht schneller, wenn man ihn auf Tellern verteilt, so flach wie möglich.

In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um die anderen Zutaten. Dabei beginne ich meistens mit dem Gemüse - die Gurke schneide ich passend auf die Breite eines Nori-Blattes zu und schäle sie. Dann halbieren, die Kerne entfernen und in nicht zu dünne Streifen schneiden. Etwa so:





Die Karotten werden geschält und ebenfalls in nicht zu dünne Stifte geschnitten. Anschließend blanchiere ich sie 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser, um sie etwas weicher zu machen. Die Avocado schälen, halbieren und in passende Stücke schneiden. Sie sollte schön reif, aber nicht total matschig sein. Ein bisschen Zitronensaft darüber träufeln - dann wird sie nicht braun. Die Tomaten halbieren, Kerne entfernen und in Streifen schneiden.

Alle anderen Gemüsesorten nach demselben Prinzip behandeln - alles, was so zu hart wäre (Rettich, Kohlrabi, Zuckerschoten...) kurz blanchieren, alles andere nur schälen und in passende Stücke schneiden.


 



Die Nori-Blätter halbiere ich - für kleine Maki-Rollen reicht das völlig aus. Wenn ihr sie üppiger befüllen möchtet, könnt ihr natürlich auch ganze Blätter verwenden, dann werden die Rollen aber recht dick. Ich halbiere sie einfach mit der Küchenschere, parallel zu den Rillen auf dem Blättern.




Jetzt widmet ihr euch dem Fisch - falls ihr welchen verwenden möchtet :) Wie man rohen Fisch richtig schneidet, ist nicht ganz einfach, und da kenne ich mich auch nicht gut aus. Eine sehr gute Anleitung und überhaupt sehr fundiertes Wissen rund um Sushi findet ihr auf www.sushi-tsu.de.

Meinen Räucher- oder Graved Lachs schneide ich einfach in etwas mehr als fingerbreite Streifen. Da die Räucherforelle dicker ist, sollten die Streifen hier dünner sein - etwa einen halben Finger breit. Wenn ich Garnelen in Dillsoße etc. verwende, biege ich sie bloß etwas gerade und achte darauf, dass nicht zu viel von der Soße daran haftet - sonst wird es zu matschig.

Wenn ihr das alles habt, stellt ihr euch noch das Wasabi und die Schüssel mit dem Essigwasser bereit, legt eure Bambusmatte vor euch hin - und dann wird los gerollt!


SCHRITT 2: ROLLEN


Hier kann ich euch echt nur empfehlen, mal YouTube zu Hilfe zu nehmen, um euch die richtige Rolltechnik abzuschauen. Ich habe es mit Worten und Fotos so gut wie möglich versucht, aber ein Video vermittelt die Bewegungsabfolge natürlich viel besser.

Legt ein halbes Nori-Blatt mit der langen Seite zu euch auf die Bambusmatte. Die glatte Seite zeigt zur Matte, die raue nach oben. Am unteren Rand der Matte sollte ca. 1 cm Platz bis zum Nori-Blatt sein.Taucht eure Finger in das Essigwasser, nehmt euch eine Handvoll Reis (vllt sogar etwas weniger als auf dem Foto) und verteilt ihn gleichmäßig dick auf dem Blatt. Das kann ruhig ein bisschen durchschimmern. Achtung: der Reis sollte den linken, rechten und unteren Rand komplett bedecken - den oberen nicht! Es muss ein etwa 2 cm breiter Streifen frei bleiben, sonst lässt sich die Rolle später nicht verschließen.


Mit dem Zeigefinger streicht ihr nun im unteren Drittel der Reisfläche etwas Wasabi über die gesamte Breite. Seid aber vorsichtig, sonst wird's echt scharf! Nun wählt ihr den Belag aus: ich habe hier Gurke und Räucherforelle genommen. Kombiniert nach Lust und Laune, aber achtet darauf, dass es nicht zu viel wird - sonst geht die Rolle nicht zu. Taucht einen Finger nochmal in das Wasser und befeuchtet den oberen, reisfreien Rand des Blattes.


Jetzt wird es ernst: Haltet die Füllung (die ist im linken Bild eine andere, aber das ist ja nebensächlich) mit 4 Fingern beider Hände fest, während ihr mit den beiden Daumen von unten gegen die Matte drückt und sie leicht anhebt. Rollt nun mit leichtem Druck erstmal bis zur Mitte - im rechten Bild seht ihr, wie weit genau. Umschließt die Rolle nun fest mit beiden Händen (mittleres Bild), um die Füllung in den Reis zu drücken.




Ihr habt es fast geschafft! Ich als Linkshänderin halte mit der rechten Hand locker die Rolle fest und ziehe mit der linken Hand die Matte gleichmäßig nach vorne, also von mir weg, bis ich mindestens eine ganze Umdrehung mit der Rolle gemacht habe. Rechtshänder machen es wahrscheinlich genau andersherum ;-) Dann noch einmal mit beiden Händen von der Mitte der Rolle aus straff nach außen streichen. Wenn ihr nun an der Seite reinschaut, müsste es ungefähr so aussehen wie im rechten Bild.





Links seht ihr nochmal einen typischen Handgriff, um die Rolle schön fest zu drücken. Dann kommt der Augenblick der Wahrheit: schlagt die Bambusmatte zurück und betrachtet euer Werk. Kontrolliert besonders die Abschlusskante - gerade am Anfang hat man oft das Problem, dass die Rollen nicht richtig verschlossen sind. Aber nicht verzagen, sondern fleißig weiter üben! Probiert das nächste Mal etwas weniger Füllung. Manchmal kann man kleine "Schönheitsfehler" aber auch gut per Hand und mit etwas Wasser "kleben". Nur Mut!





So könnt ihr nun Rolle für Rolle mit euren Lieblingszutaten befüllen. Ein bisschen Inspiration gefällig?

 Tomate, Mozzarella und Basilikum              Graved Lachs und Avocado             Gurke, Erdnüsse ohne
           (oder grünes Pesto)                                                                                            Salz und Kresse



 Garnelen in Dillsoße mit Karotte                                 Graved Lachs, die dazugehörige Senfsoße, eine 
                                                                                                zweite Schicht Lachs und Kresse


Natürlich gibt es noch unendlich viele weitere tolle Kombinationen! Lasst eurer Kreativität freien Lauf ;-)


SCHRITT 3: SCHNEIDEN


Ihr braucht ein wirklich scharfes Messer und ein großes Schneidebrett. Legt die Sushi-Rolle quer vor euch auf das Brett und taucht die Klinge des Messers in Wasser. Jetzt halbiert ihr die Rolle und legt dann die beiden Hälften aneinander. Schneidet beide gleichzeitig - dann werden die Stücke gleich groß. Versucht, drei gleich große Stücke aus einer Hälfte zu schneiden. Pro Rolle erhaltet ihr so 6 Maki.

Ich hoffe, die Fotos sind für die Rechtshänder unter euch nicht allzu gruselig anzuschauen ;-)
 



Wenn ihr alle Rollen so geschnitten habt, kommen die Maki auf einen Teller oder eine schöne Platte. Eine regelmäßige Anordnung bildet den perfekten Abschluss. Stellt ein wenig Sojasoße und Wasabi bereit - und genießt euer selbst gemachtes Sushi!

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: übrig gebliebenen Reis, der nicht mehr für eine Rolle reicht, forme ich zu runden Temari-Sushi, die ich mit Wasabi bestreiche und nach Belieben belege. Oder ihr macht Nigiri-Sushi daraus. Das übrig gebliebene Gemüse gibt es einfach dazu. Fehlt nur noch eine schöne Tasse grüner Tee und dem Sushi-Genuss steht nichts mehr im Wege :)



Also dann - viel Spaß beim Sushi rollen! Und denkt daran, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Einfach fleißig weiterüben :)

Itadaki-masu, meine lieben Freunde - Guten Appetit!

Und vergesst nicht, bei unserem Geburtstags-Gewinnspiel mitzumachen! Das geht noch bis zum 25.09. unter diesem Post. Viel Glück dabei!

Liebe Grüße,
Isy
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