Studi-Food: Haferflocken-Obst-Frühstück im Glas

Hallo liebe Leute!

Der Juli ist fast vorbei und das heißt für uns: Zeit für unser monatliches Studi-Food-Special! Dieses Mal mit einer sommerlichen Frühstücksidee. Unkompliziert, preiswert, schnell und gut zum Mitnehmen. Perfekt für Studenten also :)

Wenn ihr diesen Post aufmerksam gelesen habt, wisst ihr, dass ich am liebsten Haferflocken zum Frühstück esse. Und wenn nicht, dann wisst ihr es jetzt ;-) Weil sie stundenlang satt machen und gesund, vielseitig und total lecker sind. Daher beginne ich fast jeden Tag mit einer Schüssel Haferflockenbrei.




Bei Temperaturen von 25°C und mehr muss der Haferflockenbrei allerdings nicht unbedingt warm sein. Aber einfach nur Haferflocken mit kalter Milch mag ich nicht so gern. Vor ein paar Jahren habe ich glücklicherweise auf einem anderen Blog eine revolutionäre Entdeckung gemacht, mit der ich dieses Problem umgehen kann. Das Ganze nennt sich: "Overnight Oats". Was das ist? Haferflocken mit Milch, abends in einer Schüssel vermischt, Deckel drauf und ab in den Kühlschrank. Über Nacht quellen die Flocken in der Milch und werden weich. Am nächsten Morgen kann man einen cremigen, leckeren Haferbrei genießen. Kalt. Und ohne morgens auch nur eine Minute Arbeit zu haben. Genau das Richtige für mich! 

Overnight Oats sind daher schon fest in meine Frühstücksgewohnheiten integriert, besonders bei sommerlichem Wetter. Und wenn es mal ein bisschen spektakulärer sein soll, mache ich daraus eine hübsch anzusehende, leckere Schichtspeise.



Zutaten für 2 Personen:


 Haferflockenbrei

  • 70 g Haferflocken
  • 1 Banane
  • 220-250 ml Milch
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  •  optional: 1 EL Leinsamen

Die Banane mit einer Gabel zu einem glatten Brei zerdrücken. Haferflocken, Vanilleextrakt, Milch und evtl. Leinsamen dazugeben und verrühren. Die Leinsamen verstärken das Aufquellen und sind gut für die Verdauung, können aber manchmal etwas bitter schmecken. Einfach mal ausprobieren, ob ihr sie mögt oder nicht, es geht auf jeden Fall auch ohne. Das Gefäß mit einem Deckel verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Obstpüree

  • 4 EL Apfelmus
  • 1 kleine Banane
  • 1 Aprikose

Alle Zutaten mit einem Pürierstab, einem Smoothie-Maker oder einer Küchenmaschine zu Mus pürieren. Die Kombination der Zutaten ist nur ein Vorschlag, ihr könnt da richtig kreativ sein und alle möglichen Obstsorten verarbeiten. Auch Joghurt, Quark, Honig etc. sind lecker. Eine tolle Idee für den Sommer: Obst, wie zum Beispiel geschälte Bananen, einfach mal über Nacht ins Tiefkühlfach legen (z.B. in einem Gefrierbeutel). Am nächsten Morgen dann ab in die Küchenmaschine damit, vielleicht noch einen Schluck Milch dazu - und schon habt ihr eine Art Bananen-Softeis. Super lecker und sehr erfrischend!

Zum Schluss wird beides kombiniert: Abwechselnd den Haferflockenbrei und das Obstpüree in ein schönes Glas schichten. Ihr könnt auch noch klein geschnittenes Obst, Nüsse, Kokosflocken usw. in eure Kreation einarbeiten. Seid einfach experimentierfreudig! :)






So, das wars erstmal von mir. Weiter geht's im Endspurt meines Studiums - mit ganz großen Schritten in Richtung Abgabe der Bachelorarbeit...
Aber bald ist's geschafft, und dann hab ich auch endlich wieder mehr Zeit für den Blog und das Leben.
Yaay! :)

Habt einen schönen Tag!

Liebe Grüße, Isy


P.S.: Kleines Suchbild zum Schluss: auf wie vielen der Fotos ist die Fotografin (also ich) unfreiwillig auch mit zu sehen? Glas ist wirklich eine Herausforderung, wenn es ums Fotografieren geht... Irgendwelche Tipps, wie man Reflektionen vermeiden kann?

Indisches Chicken-Tikka

Hallo, Freunde der kulinarischen Köstlichkeiten!

Wie Coco neulich ja schon erwähnt hat, bin ich derzeit ziemlich beschäftigt mit meinem Studium und habe daher leider viel zu wenig Zeit für die schönen Dinge des Lebens - wie z.B. Kochen, Backen und Bloggen. Während ich also fleißig für meine Bachelorarbeit schufte, genießt die liebe Coco momentan ihre Ferien... Doch das gönne ich ihr natürlich von Herzen. Aber egal, was ich eigentlich sagen wollte: habt bitte etwas Nachsicht mit uns. Bald posten wir wieder regelmäßiger, versprochen!

Heute teile ich eins meiner Lieblingsrezepte mit euch - und das will schon was heißen. Meine Vorliebe für indisches Essen entdeckte ich lustigerweise im Rahmen des Englischunterrichts in der 11. Klasse. Wir behandelten gerade die britische Kolonialherrschaft, das heutige Gesellschaftssystem und einige Aspekte der Kultur und Religion in Indien. Und als kleinen Exkurs schlug unser Lehrer vor, in der nächsten Stunde indisch zu kochen. Er gab uns ein Rezept für ein Curry - natürlich auf Englisch - und jeder besorgte eine Zutat. Und dann, eines schönen Nachmittags, kochte der Englisch-Grundkurs munter drauf los.

Ich war absolut begeistert von den vielen exotischen Gewürzen, der Art der Zubereitung, dem intensiven Geruch und diesem völlig neuartigen, aromatischen, süchtigmachenden Geschmack. Von diesem Tag an war ich ein leidenschaftlicher Fan der indischen Küche.

Das heutige Rezept ist allerdings nicht für das besagte Curry - obwohl das super lecker ist und regelmäßig von mir gekocht wird  - aber mindestens genauso gut. Darf ich vorstellen: Chicken-Tikka!


Das Rezept stammt wirklich original aus Indien. Ich habe es vor Jahren von meiner Freundin Maria, die mit Leib und Seele Indien-Fan ist, bekommen. Danke dafür, dass du mein Koch-Repertoire um dieses fantastische Rezept erweitert hast und dass ich es hier posten darf!

Noch eine Anmerkung vorweg: ich weiß, das Rezept enthält viele exotische Zutaten und Gewürze, die man zumeist erst kaufen muss und die mitunter nicht in jedem Supermarkt erhältlich sind. Es ist also mit einem gewissen Aufwand verbunden, sowohl an Zeit als auch an Geld. Aber glaubt mir: es lohnt sich! Bei großen Ketten wie Kaufland, Marktkauf oder Globus hat man die besten Chancen, alles zu bekommen.

Marinade für das Hähnchen: (am Vortag vorbereiten)

  • 400-600 g Hähnchenbrustfilet
  • ein Stück frischen Ingwer (ca. 1,5 cm), sehr klein gewürfelt
  • 5 Knoblauchzehen, gepresst oder sehr klein gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • 1,5 EL Garam Masala
  • eine Messerspitze Chilipulver
  • 3 EL frischen, gehackten Koriander
  • 4 EL Joghurt
  • 1 TL Salz
  • 1 EL frische, gehackte Minze
  • 1/2 TL getrockneter Oregano

Sauce:

  • 6 EL Olivenöl
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 500 g Joghurt
  • 1 geriebener Apfel
  • 1/2 EL Kreuzkümmel
  • 1/2 EL gemahlener Koriander
  • 1/2 EL Kurkuma
  • 2 TL Honig
  • 4 EL Tandooripaste
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Kokosraspeln (alternativ: Kokosmilch)
  • optional: 2 EL Sahne + 5 EL frischen, gehackten Koriander zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel zusammenmischen und die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Das Hähnchen in die Marinade geben und mindestens zwei Stunden, am besten aber über Nacht, im Kühlschrank marinieren.
  2. Am nächsten Tag das Hähnchen mit der Marinade auf ein Backblech oder in eine große Auflaufform geben und bei 220°C im Ofen garen. In der Zwischenzeit bereitet man die Sauce zu.
  3. Alle Zutaten für die Sauce, mit Ausnahme der Mandeln, Salz, Kokosraspeln, Sahne und dem frischen Koriander, in einen großen Kochtopf geben und unter Rühren zum Kochen bringen.
  4. Die Hitze reduzieren, sodass die Sauce nur noch leicht köchelt. Jetzt die Mandeln, das Salz und die Kokosraspeln hinzufügen. Das Hähnchen aus dem Ofen nehmen, in die Sauce geben und erneut zum Kochen bringen. Mit Honig, Salz und den verwendeten Gewürzen abschmecken.
  5. Wer mag, serviert das Ganze mit einem Schuss Sahne und gehacktem Koriander. Voilá!

Als perfekte Beilage dazu empfehle ich selbstgebackenes Naan-Brot. Dieses indische Fladenbrot aus Hefeteig schmeckt himmlisch zu jeder Art von Curry oder auch einfach pur! Die Zubereitung ist unkompliziert, ihr müsst nur früh genug den Teig ansetzen. Das Rezept, das ist schon seit Jahren dafür verwende, findet ihr bei Chefkoch. Alternativ eignen sich aber natürlich auch Reis oder Baguette als Beilage.

So ihr Lieben, ich wünsch euch viel Freude beim Nachkochen und Genießen!
Habt noch eine schöne Woche

Liebe Grüße, Isy

feuriges Mango Chutney

In den letzten Wochen war es hier ja etwas ruhig, leider muss ich euch sagen, dass es auch erstmal so weitergehen wird. Ich verabschiede mich erstmal in den Urlaub und Isy hat viel zu tun beim Studium. Aber einen Post pro Woche haben wir uns fest vorgenommen ;)
Also gibt's heute von mir ein Rezept für ein feuriges (und damit meine ich wirklich scharf) Mangochutney. Es schmeckt super lecker zu gegrilltem und vor allem zu Geflügel!
Bilder gibt's erstmal noch nicht, die müssen noch gemacht werden ;D aber die kommen bald nach! Als Ausgleich dafür, hab ich euch ein Etikett für das Einmachglas gemacht.
Etikett für die Einmachgläschen :)
Jetzt gibt's erstmal das Rezept für 4 Gläser

Das braucht Ihr:

  • 4 Mangos (1,5 kg)
  • 2 große rote Chilis, wenn ihrs schön scharf mögt
  • 50g frischer Ingwer
  • 2 Schalotten
  • Schale von einer Limette und einer Zitrone + Saft der Zitrone (nach Geschmack)
  • 250ml Apfelessig
  • 250g brauner Zucker
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz & Peffer
  • 1/2 TL Kurkumapulver 
So geht's:
Die Mangos in Würfel schneiden und Chilis, Ingwer, Schalotten und Knoblauch ganz klein schneiden, in einen Topf geben und die Limetten- und Zitronenschale dazu sowie auch das Apfelessig und den Zucker. Jetzt wird das Ganze erstmal gekocht. Wenn es etwas reduziert ist, kommen die Gewürze dazu, also Salz, Pfeffer, das Kurkuma und der Zitronensaft. Zwischen den einzelnen Gewürzen immer mal abschmecken und evtl. noch etwas mehr dazu geben. Jetzt lasst ihr das Chutney einige Zeit einkochen bis es eine schöne Chutney-Konsistenz hast :) also nicht mehr zu flüssig ist. Jetzt müsst ihr das nur noch in Gläser abfüllen, die ihr natürlich vorher steril gemacht habt ;)

Ich wünsch euch viel Spaß mit dem leckeren Chutney! Wie immer freuen wir uns natürlich auch über euer Feedback. Vielleicht möchtet ihr uns ja auch erzählen, was eure liebsten Grillsoßen sind? 
Ich entspann mich jetzt erstmal im Urlaub :)

Liebste Grüße, Coco 
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