Studi-Food: Kichererbsen-Patties

Der Mai neigt sich seinem Ende entgegen - findet ihr es auch so unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht? Das Jahr hat doch gerade erst angefangen, oder? Und jetzt soll schon fast wieder die Hälfte vorbei sein...? Ehrlich, ich habe manchmal das Gefühl, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Irgendjemand muss wohl an der Uhr gedreht haben... Findet ihr nicht? Ich wette, Paulchen Panther wäre da ganz meiner Meinung.

Na wie auch immer, der Monat ist jedenfalls bald zu Ende und das heißt für uns: es ist wieder Zeit für unser Studi-Food-Special! Ein weiteres einfaches, leckeres, schnelles Rezept mit wenigen Zutaten und vielen Kombinationsmöglichkeiten erwartet euch. Hört sich gut an? Schmeckt noch viel besser!


Und dieses Mal ist das Ganze sogar vegetarisch! Ladies and Gentlemen, I proudly present: Chickpea Patties :) Oder auch gern Kichererbsen-Patties. Kennt ihr eine gute Übersetzung für Patties? Mir fällt einfach nichts Passendes ein... Bratlinge?? Never ever!


Wie ihr seht, gab es bei mir einen gemischten Salat mit Gurke, Tomaten, Avocado und Fetakäse dazu, und außerdem eine scharfe Salsa-Sauce. Aber die Patties sind echt vielseitig: ihr könnt sie mit allen möglichen Toppings essen, in ein Brötchen packen und so einen Burger basteln, sie schmecken warm oder kalt, und ihr könnt sie sogar einfrieren.
Noch irgendwelche Wünsche?

Kichererbsen-Patties

- für 6 Patties -

Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen, im Sieb abgetropft
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 rote Zwiebel, gehackt
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 10 g frische Petersilie
  • 1 EL Mehl (+ etwas mehr für die Hände)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Schnittlauch, gehackt
  • etwas Olivenöl zum Braten

Und so geht's:

  1. Die Kichererbsen auf Küchenpapier geben und trocken tupfen. Die Petersilie waschen und ebenfalls trocken tupfen. Beide Zutaten mit dem Knoblauch, der Zwiebel, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel in eine Küchenmaschine geben und pürieren, bis eine glatte Masse entsteht. Dann das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen oder Holzlöffel unterrühren. Zum Schluss die Sonnenblumenkerne und den Schnittlauch hinzufügen.
  2. Die Hände mit Mehl bestäuben und die Masse zu 6 kleinen, runden Patties formen. Anschließend mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. In diesem Zustand könnt ihr die Patties auch einfrieren - dafür einfach in ein geeignetes Gefäß geben oder einzeln in Frischhaltefolie einwickeln.
  3. Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erwärmen und die Patties bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten auf jeder Seite braten, bis sie leicht gebräunt sind. Nicht wundern - sie bleiben relativ weich. Lasst sie nicht zu lange braten, sonst werden sie trocken.
  4. Servieren, wie und womit ihr möchtet. Worauf ihr gerade Lust habt und was eure Vorräte hergeben - seid einfach kreativ ;-)


So ihr Lieben, dann mal viel Spaß beim Ausprobieren, falls ihr dazu Lust bekommen habt. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ihr mir eure Lieblings-Pattie-Toppings verratet :)

Ich wünsch euch einen tollen Tag!

Liebe Grüße, Isy

grüner Spargelsalat (mit ganz viel drin)

Die gute Spargelzeit, von mir aus könnte sie ruhig länger sein. Da isst man das erste Mal Spargel, hat tausend Rezepte im Kopf, was man mit dem leckeren Gemüse noch so schönes kochen könnte und schon ist sie wieder vorbei, die Spargelzeit... Aber bevor das der Fall ist, möchte ich euch noch diesen leckeren grünen Spargelsalat zeigen. Ich finde, er ist perfekt geeignet für einen warmen Frühlings-/ oder Sommerabend (falls wir demnächst mal in den Genuss von sowas kommen...).

So jetzt aber zum Rezept

Zutaten:


  • 1 Bund grünen Spargel (ca. 1 Pfund)
  • 100g Cocktailtomaten
  • 1 Handvoll Sauerampfer (oder anderen Salat, etc.)
  • 2 Scheiben gekochten Schinken
  • 10-15 entsteinte Oliven
  • 1 Handvoll Himbeeren
  • etwas Parmesan 
  • 1 Handvoll Walnüsse 
für die Vinaigrette: 50g Cocktailtomaten, 5 El Olivenöl, 1-2 El Balsamico-Essig, 1 El gehackte
Petersilie, 1 El gehacktes Basilikum, 1 El gehacktes Liebstöckel, etwas Salz und 
Pfeffer und 1 Prise Zucker

So geht's:

Den Spargel in einer langen Pfanne bei mittlerer Hitze in etwas Olivenöl anbraten, bis er weich wird. Vergesst bitte nicht, die unteren holzigen Enden des Spargels abzuschneiden und ihn evtl. sogar etwas zu schälen. Für die letzten 5 Minuten die 100g ganzen Cocktailtomaten mit in die Pfanne geben. Den Sauerampfer waschen und halbieren. Den Schinken in dünne Streifen schneiden. Wenn ihr möchtet könnt ihr die Walnüsse noch etwas kleiner hacken. 
Für die Vinaigrette die Tomaten vierteln und mit dem Essig und Öl übergießen und mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken. 
Zuerst den Sauerampfer auf einer Platte anrichten, dann den Spargel drüber legen, die restlichen Zutaten und die Vinaigrette drüber geben. Ganz zum Schluss wird der Parmesan drüber gestreut und fertig ist der Spargelsalat :)
Tip: Wer das Ganze in einer Schüssel servieren möchte, kann die Spargel auch ganz einfach klein schneiden!

Lasst es euch schmecken! 
Vielleicht möchtet Ihr uns ja Eure liebsten Spargelrezept mitteilen? Wir würden uns freuen :) 

Liebste Grüße, Coco 








Aprikosen-Kokos-Müsliriegel

Heute gibt es von mir mal eine einfache Rezeptidee für selbstgemachte Müsliriegel. Denn sicher habt auch ihr öfter mal das Problem, dass zwischen Frühstück und Mittagessen oder Mittagessen und Abendbrot einfach zu viel Zeit liegt. Euer Blutzuckerspiegel ist im Keller, mit der Stimmung geht's ebenfalls steil bergab - da muss schnell eine Lösung her. Ein kleiner Snack für Zwischendurch, der euch den nötigen Energiekick gibt und die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit überbrückt.

Ihr könntet jetzt alles Mögliche essen - ein Stück Obst, einen Joghurt, irgendetwas furchtbar Ungesundes... Oder aber: ihr esst einen Müsliriegel. Leider enthalten die üblichen Müsliriegel ziemlich viel Zucker und gesättigte Fettsäuren und fallen damit auch unter die Kategorie "furchtbar ungesund". Wirklich zu schade!

Allerdings gilt das nicht für diese Müsliriegel:


Zugegeben, sie sind auch nicht das Allergesündeste, was ihr essen könnt, aber auf jeden Fall viel gesünder als die Riegel aus dem Supermarkt. Und wenn ihr wirklich so großen Wert darauf legt, könntet ihr zum Beispiel die Schokolade weglassen. Also rein theoretisch.

Ich persönlich würde allerdings niemals die Schokolade weglassen. Niiiiemals.



Zutaten:

 

  • 2 Tassen kernige Haferflocken ( ~ 220 g)
  • 2 Reiswaffeln (natur, ohne Salz), zerkrümelt
  • 6 EL Hafermehl (aus ca. 1 Tasse Haferflocken, die in der Küchenmaschine zermahlen werden)
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Vanillearoma
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 7 EL flüssiger Honig
  • 2 Päckchen Stevia
  • 150 g getrocknete Aprikosen, gehackt
  • 50 g Kokosraspeln
  • 50 g Zartbitterschokolade

 

Und so geht's:

 

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die trockenen Zutaten (bis auf die Schokolade) vermischen, dann die flüssigen hinzufügen und sehr gut verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Mit den Händen sehr, sehr fest andrücken. Kleiner Tipp: ich habe meine Hände mit etwas Sonnenblumenöl befeuchtet - so könnt ihr sichergehen, dass sich wirklich alle trockenen Zutaten mit der Flüssigkeit verbinden und sich später beim Schneiden nicht lösen. Circa 18 Minuten backen, dann komplett auskühlen lassen (mindestens 30 Minuten) und vorsichtig in Riegel schneiden. Dann die Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit einem Löffel über den Riegeln verteilen. Fertig!


Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und morgen einen tollen Start ins lange Pfingstwochenende!

Liebe Grüße, Isy

Rhabarberkuchen... Mhmm


Rhabarber... hmmm, mögt Ihr den auch so gerne? Ich liebe Rhabarber :)



Ich hab im Internet schon länger nach einem leckeren Rezept für einen Rhabarberkuchen, im Hinblick auf die bald nahenden Rhabarberzeit, gesucht und nichts gefunden, das mich wirklich hundertprozentig angesprochen hat.

Also hab ich mir kurzerhand mal was zusammen gebastelt ;) Ich fand ihn wirklich lecker und hoffe, er  wird euch auch schmecken!







Das braucht Ihr:

für den Teig
  • 250g Mehl
  • 200g Zucker
  • 100g kalte Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1/2 Vanilliestange
für den Belag
  • 8-10 Stangen Rhabarber
  • 2 Päckchen Vanilliepudding zum selber kochen
  • 600 ml Milch
  • für eine Hälfte Baiser: 2 Eiweiß und 200g Zucker
  • für eine Hälfte Streusel: 50g Butter, 50g Zucker, 60g Mehl, wer mag etwas Zimt

So geht's:

Als erstes Mal den Ofen vorheizen: auf 180°C. Dann gebt ihr alle Zutaten für den Mürbeteig in einen Schüssel, die Butter schneidet ihr dazu in kleine Würfel. Jetzt knetet ihr einfach so lange bis alles zu einem geworden ist. Jetzt Springform einfetten und den Mürbeteig darin verteilen. Das geht ganz gut wenn ihr den Teig einfach am Stück in die Form legt und dann mit mit den Händen verteilt und ihn etwas am Rand hoch zieht. Jetzt wird der Pudding gekocht. Dazu nehmt ihr von den 600ml Milch ca.  6 EL weg und verrührt sie mit dem Puddingpulver. Die restliche Milch wird zum kochen gebracht und dann gebt ihr das die Milch mit den Pulver dazu. Dann noch 2-3 Minuten unter Rühren aufkochen. Jetzt gebt ihr den Pudding auf den Mürbeteig und verteilt ihn.
Jetzt zieht ihr die äußere Haut von den Rhabarberstangen ab und scheidet das obere und untere Ende ab. Die Stangen schneidet ihr am besten in 1-3 cm lange Stücke und ungefähr 1 cm breit und verteilt sie auf dem Pudding. Jetzt kommt der Kuchen für ca 15-20 Minuten in den Ofen. In dieser Zeit bereitet ihr die Streusel und den Baiser vor. Für die Streusel die kalte Butter, den Zucker und das Mehl zusammen kneten und in den Händen zu Streuseln reiben. Für den Baiser das Eiweiß steif schlagen und den Zucker einrieseln lassen. Nachdem der Kuchen die ersten 15-20 Minuten im Ofen hinter sich hat, könnt ihr, wenn ihr es nicht so sauer mögt, etwas Zucker über den Rhabarber streuen. Jetzt kommen auf die eine Hälfte die Streusel und der Kuchen wieder in den Ofen für ca 20 Minuten. Dann kommt das Baiser auf die andere Hälfte des Kuchens. Ich mag den Baiser ganz gern außen knusprig und innen weich, deshalb lasse ich den Kuchen dann so lange im Ofen bis er oben braun wird, schalte den Ofen allerdings auf 140° bis 160°C runter. Wenn der Baiser und die Streusel dann braun sind, könnt ihr den Kuchen aus dem Ofen nehmen :)

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße,
Coco 

Frühlingssalat mit Radieschen und grünem Spargel

Nachdem Coco am Montag die superleckeren, wenn auch leider nicht so figurfreundlichen Cupcakes gepostet hat, die wir zusammen gebacken haben, gibt es von mir heute ein luftig-leichtes Frühlingsrezept. Quasi als Ausgleich, könnte man sagen. Denn bei solchen süßen Sünden meldet sich doch prompt mein Gewissen - und erinnert mich daran, dass ich gern und oft Rezepte posten möchte, bei denen sich gesund und lecker nicht ausschließen.

Aber nicht, dass wir uns jetzt falsch verstehen: gegen einen Cupcake in Ehren habe ich nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil. But: moderation is everything, right?

Da wir das jetzt also geklärt haben, möchte ich eure Aufmerksamkeit nun auf junges, knackiges Gemüse lenken:



Die Idee zu diesem Rezept stammt aus einem vegetarischen Studentenkochbuch, das ich übrigens sehr empfehlen kann. Auch ich als Nicht-Vegetarierin habe schon viele Gerichte daraus ausprobiert und vergesse oft sogar, dass da überall gar kein Fleisch drin ist. Und das spricht ja wohl ganz eindeutig für dieses Buch, nicht wahr?

Das Originalrezept enthält in etwa die gleichen Zutaten, allerdings in anderen Mengenverhältnissen. Darüber hinaus habe ich noch einige zusätzliche Zutaten verwendet, um den Salat noch ein bisschen zu verfeinern. Da wäre erstens der Parmesan - zu grünem Spargel einfach göttlich! Und zweitens die Sonnenblumenkerne - die bringen ein angenehmes, nussiges Aroma und einen schönen Crunch :-)

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g grüner Spargel
  • 200 g Radieschen
  • 1 Romana-Salatherz
  • 100 g Cocktailtomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Aceto balsamico bianco
  • 3 TL geriebener Parmesan
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL süßer Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 2 EL Sonnenblumenkerne 

 Zubereitung:

  1. Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. In mundgerechte Stücke schneiden. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten rundherum braten, bis er leicht gebräunt ist. Mit Pfeffer würzen und mit 2 TL Parmesan bestreuen.
  2. In der Zwischenzeit die Radieschen waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Den Salat zerpflücken, waschen und eventuell etwas klein schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren.
  3. Für das Dressing das restliche Olivenöl, den hellen Balsamicoessig, Zucker, Senf und Zitronensaft verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  4. Radieschen, Tomaten und Spargel in einer Schüssel mit dem Dressing mischen. Den Romana-Salat auf 2 Tellern oder Schüsseln verteilen, die Gemüsemischung darauf anrichten. Mit Sonnenblumenkernen und dem restlichen Parmesan bestreuen.
Guten Appetit!




So, ich werde jetzt noch was Leckeres backen und dann heute Nachmittag mit ein paar Freundinnen picknicken gehen. Was sind eure Pläne für diesen schönen, sonnigen 1. Mai? Egal was ihr vorhabt, ich wünsche euch viel Spaß dabei! Genießt das tolle Wetter :)

Liebe Grüße, Isy
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