Happy New Year - mit Glückskeksen

Ihr Lieben, da ist er auch schon, der letzte Post des Jahres... Es ging mal wieder wahnsinnig schnell, aber trotzdem haben wir alle hoffentlich schöne Erinnerungen mit genommen :)
Bevor morgen die großen Silvesterpartys starten, haben wir heute als Jahresabschluss noch ein tolles Rezept für euch! Glückskekse! Sie schmecken nicht nur lecker, sondern machen, wie der Name schon sagt, glücklich ;) Und damit wir euch etwas von unserem Glück abgegeben können, hier das Rezept:
(Heute gibts mal nur Handyfotos, aber beim nächsten Mal ist die Kamera wieder im Einsatz ;)

für 25 Stück braucht ihr:

  • 60g gesiebten Puderzucker
  • 60g gesiebtes Mehl
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50g Butter, geschmolzen
  • 3 Eiweiß
Den Puderzucker, das Mehl und den Vanillezucker in eine Schüssel geben. Butter zerlassen und unterrühren. Jetzt noch das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Der Teig muss jetzt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. In dieser Zeit könnt ihr euch schon mal kleine Botschaften ausdenken, die nachher in die Glückskekse gepackt werden sollen. Wir haben ein kleines Spiel daraus gemacht und für jeden Silvestergast eine kleine Aufgabe in den Zettelchen versteckt, die im Laufe des Abends erfüllt werden muss ;) 
Der Ofen muss auch 180°C vorgeheizt werden. Danach müsst ihr mit einem Glas das ca 7-8cm Durchmesser hat 2-3 Kreise auf das Backpapier zeichnen. Den Teig dann dünn auf dem Backpapier innerhalb der Kreise verteilen und für ca. 3-4 min backen, aber nur solange bis die Ränder anfangen braun zu werden. Jetzt müsst ihr ganz schnell sein und die Kekse vom Blech nehmen, einen Zettel rein und dann zu falten. Jetzt könnt ihr sie, damit sie ihren typischen Knick behalten, über einen Glasrand hängen. Einfach solange weiter backen, bis der Teig aufgebraucht ist. 
Und das wars auch schon, es dauert vielleicht 2-3 Bleche, bis ihr die richtige Teigmenge gefunden habt, aber sonst sind Glückskekse wirklich ein Kinderspiel :)

Wir wünschen euch jetzt einen guten Rutsch, auf das alles was ihr euch im neuen Jahr vornehmt in Erfüllung geht und natürlich, dass ihr uns weiterhin auf Küchenpoesie besucht, fleißig kommentiert und liked :)

Liebe Grüße,
Isy & Coco

Aus den Küchen dieser Welt: Zimtschnecken á la Manja

Ihr Lieben, wir haben heute zum 24. noch eine kleine Überraschung für euch. Heute gibt es, passend zum Thema Schweden, einen Beitrag von unserer lieben Freundin Manja, die zur Zeit in Schweden studiert und sich daher natürlich super mit den schwedischen Leckereien auskennt. 
Wir wünschen euch Frohe Weihnachten und ruhige und besinnliche Feiertage! Genießt die kleine Auszeit ;)
Alles Liebe, Isy & Coco 



Hallo - oder auf schwedisch: Hej hej! Ich bin Manja und werde euch heute erklären, wie ihr die schwedische Fika-Spezialität schlechthin zubereitet: die Kanelbullar! Aufgrund meines Studiums in Schweden hatte ich das Glück, bereits die ein oder andere Leckerei des Landes zu probieren. Meine absoluten Favoriten sind diese leckeren Zimtschnecken. Egal, ob zum Kaffee oder Tee oder als "Snack" zwischendurch - ich könnte sie IMMER essen. Damit ihr sie ganz schnell auch selbst ausprobieren könnt, geht es jetzt aber auch schon los:

Für den Teig benötigt ihr:
  • 150 g Butter oder Margarine
  • 500 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1000 g Mehl (Weizenmehl)


  • Und für die Füllung:
  • 75 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 Ei(er), zum Bestreichen
  • Hagelzucker

Zubereitung: Zuerst müsst ihr die Margarine schmelzen. Anschließend die Milch hinzufügen und das Ganze auf ca. 37°C wärmen. Nun wird die Hefe darin aufgelöst und Zucker, Salz, Kardamom und fast das ganze Mehl hineingerührt. Jetzt den Teig kneten, bis er geschmeidig wird. Unter Umständen könnt ihr hier - falls nötig - etwas mehr Mehl hinzufügen. Jetzt den Teig mit einem Handtuch abdecken und ca. 30 - 40 Minuten aufgehen lassen.
Den Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durchkneten und in drei Teile teilen. Nun jeweils eine dünne, rechteckige Fläche ausrollen. Die flüssige Margarine (in Raumtemperatur) mit Zucker und Zimt mischen und den Teig damit dick bestreichen. Jetzt die Fläche zu einer Wurst rollen und in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.Die Stücke mit der geschnittenen Seite nach unten auf das Backblech oder in Muffinpapier legen, das schaut dann beim Servieren schöner aus  Den Teig so noch einmal aufgehen lassen (wird in 30 Minuten ungefähr doppelt so groß). Zu guter Letzt die Kanelbullar nun mit geschlagenem Ei bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen.
Auf der mittleren Stufe im vorgeheizten Backofen bei 250-275° etwa 5 - 8 Minuten backen und anschließend noch ein Weilchen unter einem Handtuch abkühlen lassen. FERTIG! Smaklig måltid 

Aus den Küchen dieser Welt: Glögg

Wie wünschen euch einen wunderschönen vierten Advent! Heute gibt es ein Rezept, das von innen wärmt, es ist nichts zu essen, schmeckt aber trotzdem ziemlich lecker. Heute gibt es ein Rezept für schwedischen Glühwein :)
Der Glühwein in Schweden nennt sich Glögg und ist dem unseren gar nicht so unähnlich. Nur ein paar Zutaten sind anders. Der Rotwein, Zucker und die Gewürze sind geblieben ;) Was an diesem Rezept neu ist, sind die Rosinen und die Mandeln die ihren Geschmack an das Getränk abgeben.

Ihr braucht für ca. 2l:

  • 1,5l Rotwein
  • 0,3-0,5l Weinbrand, Cognac oder ähnliches
  • 75g Rosinen
  • 75g Mandeln
  • 1 Orange (abgeriebene Schale)
  • 1 Stange Zimt
  • 2 Nelken
  • 1Stück Ingwer (Daumengroß) oder 1 TL gemahlenen
  • 230g Zucker
Zuerst werden die Mandeln mit heißem Wasser übergossen und ca 1. stehen gelassen. Alle anderen Zutaten bis auf die Mandeln in einen großen Topf geben und heiß werden lasse, aber achtet darauf das es nicht kocht! Zum Schluss gebt ihr den Glögg nur noch durch einen Sieb und gebt vor dem Servieren die abgetropften Rosinen und die Mandeln dazu. Und schon ist euer schwedischer Glühwein fertig :)

Habt noch einen schönen Sonntag!
Coco

Aus den Küchen dieser Welt: Chokladbollar

Nachdem es gestern etwas leckeres Herzhaftes gab, nämlich die berühmten Köttbullar, wird es heute wieder süß bei unserem Ausflug in die Küchen Schwedens. Süß und schokoladig!


Chokladbollar - so heißen diese kleinen Köstlichkeiten. Ich finde, das klingt echt niedlich und passt perfekt zu den süßen kleinen Kugeln. Das Tollste daran ist, dass sie wirklich im Handumdrehen gemacht sind. Kein Backen erforderlich!

Man würde es auf den ersten Blick zwar nicht vermuten, aber sie bestehen hauptsächlich aus Haferflocken. Genau das Richtige für einen Haferflocken-Fan wie mich! Der Kakao macht sie superschokoladig und dann werden sie auch noch in Kokosraspeln gewälzt - ein Traum, sag ich euch. Und auch eine schöne Last-Minute-Geschenkidee für alle Naschkatzen :)

Zutaten:

  • 210 g zarte Haferflocken
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 EL Backkakao
  • 100 g weiche Butter
  • 2-3 EL Kaffee (alternativ Wasser)
  • optional: einige Tropfen Vanillearoma
  • Kokosraspeln 


Und so geht's:


Haferflocken, Zucker, Vanillezucker und Kakao in eine Schüssel geben und gut vermischen. Butter, Kaffee oder Wasser und, wer mag, etwas Vanillearoma dazugeben und alles mit den Händen gut verkneten. Die Masse zu kleinen Kugeln formen und sofort in den Kokosraspeln wälzen. Alternativ kann man sie auch in Hagelzucker rollen. Anschließend mindestens eine halbe Stunde kühl stellen. Am besten schmecken sie nach einigen Tagen, wenn sie gut durchgezogen sind :)



Ich wünsche euch einen tollen Start in dieses letzte Adventswochenende! Freut ihr euch auch schon so sehr auf Weihnachten wie ich?

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Weihnachts-Köttbullar

Weiter geht's mit unserem internationalen Special, in dem wir diesen Monat eine kulinarische Reise nach Skandinavien machen, genauer gesagt, nach Schweden. Nach den leckeren Pepparkakor gestern gibt es heute DAS schwedische Gericht schlechthin. Selbst wer sonst keine große Ahnung von der schwedischen Küche hat, dem sind zumindest die berühmten Fleischbällchen ein Begriff. Und wer regelmäßig bei Ikea einkaufen geht, kennt sie natürlich auch, die Köttbullar.

Da in wenigen Tagen schon Weihnachten ist und es einfach so gut in unser weihnachtliches Schweden-Special passt, habe ich keine ganz normalen Köttbullar gemacht, sondern: Weihnachts-Köttbullar! Äääh, und was ist da bitte der Unterschied? In der Weihnachtsvariante kommt neben dem klassischen Piment auch ein wenig Zimt zum Einsatz... Die Vorstellung mag im ersten Moment etwas merkwürdig sein, doch das Ergebnis war klasse - das hat richtig gut geschmeckt! Man darf es natürlich nicht übertreiben mit dem Zimt, und wem die Kombi doch etwas zu gewagt ist, lässt den Zimt einfach weg und nimmt stattdessen ein bisschen mehr Piment. Ich habe zu den Köttbullar eine Cranberrysauce, gebratene Waldpilze und Reis serviert und fand die Kombination super! Die süßliche Sauce hat perfekt zu den Hackbällchen gepasst und die leichte Zimtnote war das Sahnehäubchen. Probiert es doch einfach mal selbst!


Die gerösteten Mandelblättchen, mit denen die Köttbullar bestreut werden, sind übrigens eine weitere Besonderheit der Weihnachtsversion. Sie machen das Ganze noch ein bisschen crunchy und die nussige Note passt toll zu diesem winterlichen Gericht.

Zutaten:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Scheiben Toastbrot, ohne Rand
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei
  • 1,5 TL Salz
  • 2 Prisen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Prisen Zimt
  • 1 Prise Piment
  • 1 EL Butter
  • 25 g gehobelte Mandeln, geröstet

Zubereitung:

 

Das Toastbrot fein zerbröseln, mit der Sahne in eine Schüssel geben und 10 Minuten quellen lassen. Die Zwiebel schälen und reiben. Alle Zutaten bis auf die Butter und die Mandeln gut mit den Händen vermischen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und das Hackfleisch zu kleinen Kugeln formen. Die Fleischbällchen auf einen Teller legen. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Köttbullar portionsweise darin braten, ca. 5 Minuten - dabei mehrmals wenden, damit alle Seiten gleichmäßig gebraten werden. Zum Servieren in eine Schüssel oder Auflaufform geben und mit den gerösteten Mandeln bestreuen.

Dazu gibt es traditionell Kartoffelpüree und Preiselbeersauce. Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße, Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Pepparkakor

Pepparkakor... Aus welchem Land kommt das Gebäck mit dem lustigen Namen, na wer kommt drauf? Es gibt übrigens ein deutsches Wort, das sich genauso anhört. Ihr habt noch etwas Zeit nach zu denken, bis dahin erzähle ich euch etwas über Pepparkakor.
Man kann sie zurück verfolgen bis ins alte Ägypten als Grabbeilage, auch die alten Römer wussten dieses Gebäck zu schätzen. Durch seine vielen Gewürze, deren Mischung man früher allgemein als "Pfeffer" bezeichnete, hat dieses Gebäck so viele wunderbare Aromen, die man übrigens auch für Wildsaucen gut nutzen kann. Und jeder von euch kennt die Pepparkakor übrigens aus dem Märchen mit der bösen Hexe, die ganz allein im Wald wohnt. Jetzt wisst ihr sicher, was Pepparkakor bei uns ist, oder? Man nennt es übrigens bei uns auch Lebkuchen, Pfefferkuchen oder im Süden auch Magenbrot. 
Und jetzt verrate ich auch noch wohin die Reise die nächsten Tage geht: 
Herzlich willkommen in Schweden! 
Der Grund warum wir uns im Dezember Special für Schweden entschieden haben, ist dass wir Skandinavien so super toll weihnachtlich finden. Neben den ganzen Leckereien die es da zur Weihnachtszeit gibt, findet man in den vielen Wohn- und Living Zeitschriften die es so gibt immer wunderschöne schwedische Holzhäuschen, die so toll in rot und weiß dekoriert sind :) 

Und jetzt aber zum Rezept, für das braucht ihr:

  • 60g Zuckerrübensirup
  • 80g Honig
  • 140g Zucker
  • 20g Lebkuchengewürz
  • 150g Butter
  • 1gestr. TL Natron
  • Prise Salz
  • 1 TL Kakaopulver
  • 400g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 3 Eiweiß Gr. M
  • 400g Puderzucker

60ml Wasser, Sirup, Honig und Zucker aufkochen. Das Lebkuchengewürz
und die Butter mit dem Schneebesen unterrühren. Dann das Natron
und das Salz unterrühren. Die Masse auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Kakaopulver, Mehl und Mandeln mischen und mit den Händen unter
die Butter-Zucker Mischung kneten. Den Teig 6 Stunden, am Besten aber
über Nacht, kühl stellen.
Nochmal durchkneten und ca. 8mm dick ausrollen. Dann Bäume aus dem
Teig schneiden, oder Plätzchen ausstechen. Wenn ihr Bäume aus dem Teig machen möchtet, dann muss jeder Baum 2 mal ausgeschnitten werden und unmittelbar nach dem Backen wird einer davon in der Mitte längs geteilt. Diese zwei Teile werden dann mir Zuckerguss oder Royal Icing (aus den 3 Eiweiß und den 400g Puderzucker) zusammengeklebt ;)
Für 15 min bei 190°C backen.
Und schön verzieren :)

Liebe Grüße,
Coco 

Hanuta-Sterne

Hey ho, ihr Lieben, und weiter geht's mit der Weihnachtsbäckerei!

Diese Plätzchen wollte ich zuerst "Schoko-Nuss-Sterne" nennen... das war naheliegend, denn Schokolade und Haselnüsse sind zwei charakteristische Zutaten der Kekse. Als ich sie jedoch probierte, konnte ich nicht umhin, mich zu fragen, woran mich der Geschmack erinnerte. Ich grübelte, und schließlich fiel es mir ein: Hanuta! Ich ließ sie auch von meinen Freundinnen verkosten, die meinen Eindruck bestätigten. Eindeutig Hanuta.


Anstelle der Waffel gibt es allerdings eine leckere, knackige Baiserkruste. Generell sind die Hanuta-Sterne ziemlich knackig, also eher fest, durch den hohen Nussanteil. UND: sie enthalten weder Mehl noch Butter! Ziemlich gut, oder? Auch das trägt zu ihrer besonderen Konsistenz bei, die nicht grade plätzchen-like ist... sondern knusprig eben!

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 gehäufter TL Instant-Kaffeepulver
  • 60 g Zartbitterschokolade
  • 180 g gehackte Haselnüsse
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • für den Guss: 1 Eiweiß + 50 g Puderzucker


Zubereitung:

  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Ei, Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Salz und Instant-Kaffeepulver in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig schlagen. Die Schokolade unterrühren.
  2. Haselnüsse, Mandeln und Backpulver in einer zweiten Schüssel mischen und unter den Teig rühren. Das Ganze kommt erstmal in den Kühlschrank, während ihr den Guss zubereitet.
  3. Den Puderzucker sieben, das Eiweiß steif schlagen und esslöffelweise den Puderzucker unterrühren. Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er ist etwas klebrig, also habt Geduld :-) Sterne ausstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und dick mit dem Guss bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 20 Minuten backen.

So sehen die Sterne ohne Guss, mit Guss und nach dem Backen aus:





Nun gut ihr Lieben, ein letztes Foto noch, dann verabschiede ich mich für heute...
Und falls ihr noch nicht vollends überzeugt sein solltet, lasst es mich noch einmal wiederholen: Hanuta.
Hanuta pur!



Liebe Grüße,
Isy

Cranberry-Lebkuchen-Herzen


Wie bereits angekündigt, haben wir ein paar neue Plätzchenrezepte für euch ausprobiert und die besten werden demnächst hier vorgestellt! Bei diesen Cranberry-Lebkuchen-Herzen war ich zuerst ein bisschen unschlüssig, ob ich sie hier zeigen soll oder nicht... Sie schmecken hervorragend, aber sie brauchen ein paar Tage, um weich zu werden. Nichtsdestotrotz finde ich, es ist ein tolles Rezept und hat es verdient, auf dem Blog zu landen. Et voilà!

Der Teig ist ein klassischer Lebkuchenteig mit Honig - vermutlich ist das auch der Grund dafür, weshalb sie anfangs so hart sind. Aber keine Sorge: packt sie einfach in eine Keksdose oder ein anderes geeignetes Gefäß, das sich verschließen lässt, am besten zusammen mit einem Apfel - und in ein paar Tagen könnt ihr euch über köstliche, weiche Lebkuchen hermachen! Durch die Cranberries werden die Plätzchen schön fruchtig und haben eine dezente säuerliche Note, die einen super Kontrast zu dem Honigteig darstellt. Wirklich eine tolle Kombination!


Zutaten:

  • 125 g flüssiger Honig
  • 50 g weißer Zucker
  • 50 g Rohrzucker
  • 50 g Butter
  • 2 EL Schlagsahne
  • 100 g getrocknete Cranberries, gehackt
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • einige getrocknete Cranberries zum Verzieren


Zubereitung:

  1. Zuerst den Honig mit dem weißen Zucker, der Butter und der Schlagsahne in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Cranberries dazu geben und alles fein pürieren. Es wird etwas stückig bleiben, aber das ist gut so.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Lebkuchengewürz vermischen. Die Honig-Cranberry-Masse und den Rohrzucker dazugeben und alles zunächst mit einem Schneebesen verrühren, dann mit den Händen gut durchkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Alufolie einwickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen.
  3. Anschließend auf Backpapier etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen. Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Circa 15 Minuten backen und abkühlen lassen.
  4. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Herzen mit der Oberseite hineintauchen. Leicht trocknen lassen, dann mit den Cranberries verzieren und vollständig erkalten lassen. In einer Dose mit einem Apfel aufbewahren, damit sie weich werden.

Und so sehen die Herzen dann aus:








Na, Appetit bekommen? Dann ab in die Küche mit euch! :)

Und natürlich wünsch ich euch einen wundervollen 2. Advent!

Liebe Grüße,
Isy

Rückblick: Plätzchen-Highlights

Hallo ihr Lieben!

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht - es ist Dezember, der erste Advent ist schon vorbei, der zweite steht vor der Tür... und heute ist schon Nikolaus! Mannomann... Wo ist nur die Zeit geblieben?

In dieser hektischen Zeit vor Weihnachten geht es natürlich auch bei uns ein bisschen drunter und drüber. Doch neben all den Weihnachtsvorbereitungen, der Geschenke-Sucherei und dem ganz normalen Uni-Stress haben wir uns für den Dezember natürlich auch einige nette Sachen für euch überlegt. Dazu gehören neue, weihnachtliche Rezeptideen, die dritte Runde von "Aus den Küchen dieser Welt" (ratet mal, wohin die Reise diesmal geht!) uuund: ein Rückblick auf unseren Adventskalender vom letzten Jahr. Da haben wir uns 24 Bastel-, Koch- und Backideen für die Weihnachtszeit einfallen lassen und jeden Tag ein Türchen in Form eines Posts geöffnet. Und weil da so schöne Rezepte und Basteleien dabei herausgekommen sind, zeigen wir euch im Laufe des Monats noch einmal die Highlights aus diesem Adventskalender.

Los geht es heute mit den PLÄTZCHEN!

 

 

Mandelbaisers


Da wären als Erstes diese fabelhaften Mandelbaisers.
Lasst euch nicht von ihrem unscheinbaren Äußeren täuschen - diese kleinen Teile haben es in sich! Eine köstliche Kombination von gebrannten Mandeln, Schokolade, Zimt und Kardamom, eingehüllt in luftiges Baiser... 
  
Eine willkommene Abwechslung bzw. Ergänzung zu den Klassikern wie Vanillekipferl, Zimtsternen und Co. - und dabei so gut, dass sie bei mir schon seit Jahren selbst zu den Klassikern gehören. 








Schoko-Kokos-Scheiben


Die Schoko-Kokos-Scheiben gehören zu meinen absoluten Lieblingsplätzchen! Klar, dass ein Advent ohne diese Kekse einfach unvorstellbar wäre. Sie sind so schokoladig und ich liebe die Mandeln und Kokosraspeln darin. Einfach ein Traum!







Kürbisplätzchen


Ich glaube, es war vor zwei Jahren, als ich die Kürbisplätzchen zum ersten Mal gebacken habe. Sie sind eingeschlagen wie eine Bombe! Unter meinen Freunden und Verwandten hat sich seitdem eine regelrechte Kürbisplätzchen-Fangemeinde etabliert, und ich MUSS sie einfach jedes Jahr backen, sonst bekomm ich Ärger ;-) Nun ja, sie sind jedenfalls nicht ohne Grund so beliebt. Sie sind saftig und weich, mit Gewürzen wie Ingwer und Zimt, dazu knackige Walnüsse und leckere Cranberries - alles andere als ein klassisches Plätzchen, doch ihr werdet sehen: gebt ihnen eine Chance und ihr werdet begeistert sein!







Nougat-Tuffs


Coco hat euch letztes Jahr die Nougat-Tuffs vorgestellt und damit sogar ein altes Familienrezept enthüllt. Ich habe sie neulich selbst zum ersten Mal gebacken und kann nur bestätigen, dass sie absolute Spitze sind. Wirklich ein tolles Rezept!








Gefüllte Zimtplätzchen


Ach ja, die Zimtplätzchen - eine Hommage an meine Freundin A., die Zimt über alles liebt ;-) Es sind klassische Mürbeteigplätzchen, die mit einer Marmelade eurer Wahl gefüllt werden. Lecker!







So, das waren unsere Plätzchen-Highlights aus dem vorigen Jahr - wir hoffen, der Rückblick hat euch gefallen und vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, eines (oder sogar mehrere) der Rezepte mal selbst auszuprobieren. Und seid versichert - bald gibt es ein paar brandneue Plätzchen-Rezepte für euch!

Einen fröhlichen Nikolaus euch allen :)

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Sweet Potato Cups mit Baiserhaube

Heute ist nun leider schon der letzte Tag unseres USA-Specials... Wir haben euch in den vergangenen Tagen leckere Hauptgerichte, Beilagen, Kuchen und einen Drink vorgestellt und so ein richtiges kleines Menü kreiert. Und was bildet den Abschluss eines guten Menüs? Natürlich das passende Dessert!

Diese Sweet Potato Cups sind eine Variante der Sweet Potato Casserole, einem klassischen Thanksgiving Side Dish - also eigentlich eine Beilage. Ich finde allerdings, dass man die Süßkartoffeln auch sehr gut als Nachtisch servieren kann. Denn der süße Geschmack kann mitunter etwas gewöhnungsbedürftig sein, gerade für jemanden, der vorher nie Süßkartoffeln probiert hat. Um sich also langsam mit dem Geschmack vertraut zu machen, ist ein Dessert genau das Richtige. Das ist ja ohnehin immer süß, also gibt's auch keine unerwartete Überraschung ;-)


Ich habe für das Rezept eine große Süßkartoffel verwendet und damit zwei Dessertschalen voll bekommen. Wenn ihr die Cups für mehr Leute machen wollt, müsst ihr das also einfach hochrechnen.

Vor dem Servieren habe ich noch ein paar getrocknete Cranberries darüber gestreut - das gibt einen tollen farblichen Kontrast und auch geschmacklich passen die säuerlichen Beeren super zu den Süßkartoffeln.


Zutaten:

  • 1 Süßkartoffel (ca. 450 g)
  • 25 g Butter
  • 20 g brauner Zucker
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiweiß
  • 1/2 EL Zucker
  • getrocknete Cranberries zum Servieren

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in ungesalzenem Wasser weich kochen. Anschließend pürieren und Butter, braunen Zucker, Ahornsirup, Zitronensaft und Salz untermischen. Die Masse in ofenfeste Förmchen füllen.

Das Eiweiß mit dem Mixer schaumig schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Mischung Spitzen zieht. Über dem Süßkartoffelbrei verteilen und ca. 10 Minuten backen, bis die Baisermasse eine goldbraune Farbe angenommen hat. Etwas abkühlen lassen, mit Cranberries bestreuen und servieren.



So ihr Lieben... Damit ist unser Ausflug in die Küchen der Welt für diesen Monat leider beendet :-( Wir hoffen, ihr hattet Spaß an unseren Rezeptideen und vielleicht probiert der/die eine oder andere mal eines der Gerichte aus. Wie immer würden wir uns dann natürlich sehr über euer Feedback freuen! Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, am Donnerstag wirklich ein bisschen Thanksgiving zu feiern? Dann schaut doch auch mal hier vorbei - dieses schnelle Thanksgiving-Menü gab es letztes Jahr bei mir ;-)

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Turkey-Pie mit Kartoffelstampf

Hallo ihr Lieben, gestern mussten wir leider eine kleine Special Zwangspause einlegen. Ja man merkt, dass es wieder auf Weihnachten zu geht und die Wochenenden wieder wahnsinnig voll gestopft sind... Aber nichts desto trotz hab ich mir jetzt die Zeit genommen, um den Post noch zu schreiben ;)
Turkey, also der Truthahn, ist ja wahrscheinlich das bekannteste Thanks Giving Essen. Auf vielen amerikanischen Websites zum Thema Thanks Giving findet man Rezepte zu sogenannten "Leftovers". Das sind Rezepte die aus den Resten des Dinners gekocht werden. Hier findet man ganz oft Aufläufe, Pies und Salate. Ich habe für euch mal so ein "Leftover"-Gericht kreiert, das aus typischen Zutaten für das Fest gemacht wird. Da hätten wir zum einen das Geflügel, Kartoffelbrei/ bzw. Stampf, Rosenkohl, Lauch, Bacon und ein paar Cranberrys. Ich hab natürlich alle Zutaten frisch genommen, da es bei uns leider am Vortag kein Festtagsmenü gab ;)

Ihr braucht für 4 Personen:
  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 4-5 große Kartoffeln
  • etwas Butter und Milch
  • 1/2 Stange Lauch
  • 4 Scheiben Bacon
  • 400g Rosenkohl
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberrys
  • 1 fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal
So gehts: 
Die Kartoffeln schälen und weich kochen, stampfen und mit Butter und Milch zu einem cremigen Brei rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Hähnchenbrustfilets im Wasser mit etwas Brühe und Salz köcheln lassen bis sie durch sind. Falls sie etwas dicker sind, einfach vor dem Kochen kleiner schneiden. Den Rosenkohl in Hälften schneiden. Lauch und Bacon klein schneiden und zusammen mit den Cranberrys anbraten. 
Einen große Auflaufform mit etwas Olivenöl einpinseln und den Boden mit dem Kartoffelbrei bedecken. Und auf den Kartoffelbrei die Rosenkohlhälften legen, schön eng aneinander. Das Hähnchen in kleine Scheiben schneiden und einen Schichte davon auf den Rosenkohl legen. Darüber dann das Lauch-Bacongemisch mit den Cranberrys geben. Jetzt müsst ihr nur noch den Blätterteig in der richtigen Größe als Haube darüber legen und dann könnt ihr den Pie bei 200°C in den Ofen schieben, solange bis der Blätterteig Farbe angenommen hat. Und dann kann er auch schon serviert werden :)

Viel Spaß damit!
♡ Coco


Aus den Küchen dieser Welt: Cranberry Whisky Cocktail

Unser kulinarischer Ausflug in die Vereinigten Staaten geht weiter und heute wird es dabei alkoholisch. Ich habe einen leckeren Cocktail gemixt, der schön festlich aussieht, typisch amerikanische Zutaten enthält und richtig gut schmeckt. Ein wunderbarer Aperitif für das Thanksgiving-Dinner oder jeden anderen besonderen Anlass, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit.

Die Basis bildet Cranberrysaft - der ist ziemlich säuerlich, was zwar an sich angenehm ist, doch in Kombination mit einem kräftigen Whisky bedarf diese Mischung unbedingt noch etwas Süßem. Und was könnte da besser passen als ein wenig Ahornsirup?

Was Whisky betrifft, gebe ich zu, dass ich absolut kein Experte bin. Die Unterschiede zwischen amerikanischen und schottischen oder irischen Whiskys, zwischen Bourbons und Malts mögen beträchtlich sein, doch ich kenne mich damit kein bisschen aus. Für den Cocktail empfiehlt sich ein milde Sorte, und am authentischsten ist natürlich ein amerikanischer Whisky. Doch es geht selbstverständlich auch ein anderer :-) Ich habe auch einen schottischen Blended Whisky genommen, den ich grade zur Hand hatte und der zu den milderen Whiskysorten zählt: J&B.


Für die Deko wollte ich gern ein paar frische Cranberries verwenden, doch die bekommt man hier in Deutschland leider nicht so einfach. Ich habe mich dann alternativ für Johannisbeeren entschieden - die sind sowohl vom Aussehen als auch vom Geschmack her ähnlich. Falls ihr TK-Beeren nehmen möchtet, denkt daran, sie rechtzeitig aufzutauen. Oder ihr lasst sie einfach gefroren und kühlt den Drink damit :-)


Das braucht ihr für 3-4 Gläser:

  • 400 ml Cranberrysaft
  • 2 EL Ahornsirup
  • 100 ml Whisky
  • Cranberries oder Johannisbeeren
  • Zahnstocher
  • Eiswürfel

Die Eiswürfel in einen Cocktailshaker füllen. Den Cranberrysaft, Ahornsirup und Whisky hinzufügen und gut schütteln. In Martinigläser abseihen. Einige Beeren auf Zahnstocher spießen und zusammen mit losen Beeren in die Drinks geben.

Wer keinen Cocktailshaker hat, kann die Zutaten auch in einem Messbecher mit Eiswürfeln zusammenrühren und dann durch ein Sieb gießen.

Also dann: Cheers!

Liebe Grüße,
Isy

Aus den Küchen dieser Welt: Pumpkin-Cheesecake

Am zweiten Tag auf unserer Reise durch das herbstliche Amerika möchte ich euch heute ein Rezept mit der wohl typischsten Herbst-Zutat der USA zeigen: dem Kürbis. Wie ihr sicher schon wisst, sind Isy und ich richtige Kürbis-Junkies. Egal ob herzhaft oder süß, gebacken, gekocht etc. wie man hier, hier und hier sehen kann. Das Rezept heute ist super gut als Thanks Giving Dessert geeignet. Der Boden besteht aus Vollkorn-Keksen und Walnüssen, und obendrauf ist ein wunderbar leichter und saftiger Cheescake der durch den Kürbis eine ganz tolle Farbe bekommen hat :)
Das Original-Rezept stammt von einer amerikanischen Website. Allerdings habe ich das ein wenig abgeändert, schon weil immer alles in Cups angegeben ist, damit komm ich einfach nicht klar, wie macht ihr das, wen ihr amerikanische Originalrezepte umrechnen müsst? Dann hab ich Pekannüsse durch Walnüsse ersetzt. Und natürlich gibt es bei uns auch kein canned Pumpkin zukaufen, zumindest hab ichs noch nie gesehen ;) Ihr fragt euch jetzt, was canned Pumpkin ist? Schaut mal bei herzelieb vorbei, da ist es erklärt und ein Rezept gibts auch gleich noch dazu :)

So und jetzt kommen wir zum super lecker, saftigen Pumpkin-Cheesecake. 

Ihr braucht:
  • 120g Vollkorn-Butterkekse, klein gekrümelt
  • 50g Walnüsse, klein gehackt
  • 50g geschmolzene Butter
  • 3 EL brauner Zucker
  • 400g Frischkäse, Natur und Doppelrahmstufe
  • 100g Zucker
  • 3Eier
  • 1 Prise Zimt 
  • 400g Kürbismus/canned Pumpkin*
Und so gehts:
Die ersten vier Zutaten (Kekse, Walnüsse, Butter, brauner Zucker) zu einer Art Teig verarbeiten. Die Masse ist der Boden eures Cheesecakes.
Die restlichen Zutaten ebenfalls, am Besten in der Küchenmaschine, vermengen. Den Ofen auf 160°C vorheizen. 
Ich hab den Cheesecake in einer Kastenform gebacken, vergesst bitte nicht, eure Form gut einzufetten, damit der Boden später nicht bricht. Jetzt die Keksmasse in der Form verteilen und ca. 1cm am Rand hochziehen. Die Frischkäse-Kürbismasse in die Form geben und für ca. 1h backen. Wenn die Stunde rum ist, schaltet ihr den Backofen aus und öffnet die Tür ganz leicht, lasst den Kuchen aber noch 10min im Backofen stehen. Dann könnt ihr ihn rausholen und mit einem Messer vom Rand der Form lösen, aber NOCH NICHT RAUSHOLEN! Damit die Frischkäsemasse schön fest wird, lasst ihr ihn am Besten über Nacht im Kühlen stehen, dann lässt er sich ohne Probleme aus der Form lösen :) 

*gekochter und pürierter Kürbis, einfach bei herzelieb nachlesen :) 

Habt Spaß beim Backen und genießt die letzten Züge des Herbstes bevor der Weihnachtsstress wieder los geht! Aber eigentlich freuen wir uns ja alle auf diese Zeit ;) Bei uns wird es übrigens auch wieder ganz viele tolle Weihnachtssachen geben!

Liebste Grüße,
Coco 


Aus den Küchen dieser Welt: Green Bean Casserole

Hoppla... bisher war es diesen Monat ja ziemlich ruhig auf dem Blog. Habt ihr uns schon vermisst? Das tut uns leid, ehrlich. Doch seitdem das neue Semester begonnen hat, haben Coco und ich ziemlich viel um die Ohren und da blieb leider nicht so viel Zeit für die Küchenpoesie. Doch jetzt haben wir uns langsam wieder an den studentischen Rhythmus gewöhnt und starten wieder voll durch :-)

Im Oktober haben wir euch mit unserer neuen Serie "Aus den Küchen dieser Welt" in den Orient entführt und nun startet Runde 2 des internationalen Specials! Diesen Monat geht unsere kulinarische Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - die USA! Ihr fragt euch sicher, warum unsere Wahl ausgerechnet auf ein Land fiel, dessen Esskultur sich aus europäischer Sicht auf Burger, Steaks und Co. beschränkt. Was aber oft missachtet wird, ist die Tatsache, dass es tatsächlich auch eine traditionelle, gutbürgerliche US-amerikanische Küche gibt. Und kein Feiertag verkörpert diese Art zu kochen mehr als THANKSGIVING.

Am 28.11. wird das Fest wieder gefeiert und dabei stehen zwei Dinge im Vordergrund: das Zusammensein mit der Familie und leckeres, mit viel Liebe zubereitetes Essen. Wir finden diese Idee so schön, dass wir auch ein bisschen Thanksgiving mit euch feiern möchten. Daher sind unsere Rezepte angelehnt an typische Gerichte, die an diesem Feiertag traditionell serviert werden. Neben dem Truthahn ist es vor allem die große Auswahl an Beilagen, die das Thanksgiving-Dinner ausmacht. Die Green Bean Casserole ist dabei ein echter Klassiker. Der Auflauf wird meist mit Pilzsuppe aus der Dose als Sauce zubereitet und mit Zwiebelringen getoppt - für mich ein bisschen zu trashig. Daher habe ich mich für eine leicht abgewandelte Version entschieden. Sehr sehr lecker!


Ich habe dafür eine klassische Bechamelsauce gemacht und mit etwas Kräuterfrischkäse und Feta verfeinert. Auf die Röstzwiebeln wollte ich nicht verzichten - meine sind allerdings nicht frittiert, sondern in Olivenöl gebraten. Die gehackten Mandeln dazu sorgen für einen schönen Kontrast und einen tollen Crunch. Yummy!

Dieser Auflauf eignet sich toll als Beilage zu den verschiedensten Fleischgerichten. Ich durfte ihn am Sonntag zu Rehbraten und Klößen servieren und war schon leicht nervös, ob das so gut harmonieren würde... Doch das hat es. Meiner Familie hat's prima geschmeckt und die anfänglichen Bedenken waren im Nu weggefegt :-)




Zutaten:

  • 750 g grüne Bohnen, grob geschnitten, frisch oder TK
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 2,5 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 500 ml Milch
  • 75 g Kräuterfrischkäse
  • 75 g Feta
  • 70 g Mandeln, grob gehackt
  • Salz, Pfeffer

Und so geht's:

Die Bohnen in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser geben und ca. 5 Minuten blanchieren, dann in einem Sieb abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Die Butter in einem großen Topf schmelzen und das Mehl einrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und verrühren. Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, einige Minuten (3-5) einköcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Den Feta fein zerkrümeln und mit dem Kräuterfrischkäse vermischen. Diese Mischung in die Bechamelsauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Bohnen in einer großen Schüssel mit der Sauce vermischen. Eine entsprechend große Auflaufform etwas einfetten und die Bohnenmischung darin verteilen. Mit den Röstzwiebeln und den gehackten Mandeln toppen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 30 Minuten backen.


Ihr dürft gespannt sein, wie unser kulinarischer Ausflug in die USA weitergeht!

Liebe Grüße,
Isy

Halloween Mädelsabend - Impressionen

Wir hatten gestern einen tollen Halloween Mädelsabend und hoffen, dass ihr den 31. Oktober auch genossen habt, ob mit Halloween oder ohne :) Heute gibt's nur ein paar Fotos von dem gestrigen Abend ohne viele Worte. 


Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich bei "Party Inspirations", einer tollen Seite für jede Menge Partyinspirationen, ein Halloween Cupcake Set gewonnen habe? Auf dem Bild oben seht ihr die tollen Förmchen und Pumpkin Picks :) Drin war übrigens ein leckerer Pumpkin Pie!



Liebste Grüße 
Coco & Isy

Halloween Special: Horror House DIY

Halloween rückt näher :D Ich freu mich schon wahnsinnig darauf. Bei uns gibt es am 31. einen Mädelsabend... Und da hab ich mich schonmal ein wenig an die Deko gemacht ;) Zu den Spooky Spiders kommt heute noch ein Horror House. Dafür braucht ihr auch gar nicht viel und mit einer Kerze dahinter sieht es auch im Dunkeln super gruselig aus ;)

Ihr braucht:

  • schwarze, sehr stabile Pappe in A3 und A5 
  • einen guten Cutter
  • Bleistift
Und so geht's:
Achtet darauf, dass die Pappe sich von alleine aufrecht halten kann. Falls ihr sowas nicht findet, dann könntet ihr das Horror House auch an die Wand kleben ;) 
Zeichnet mit einem Bleistift das Haus auf die Pappe vor. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen, was natürlich gut passt sind: Türmchen, viele Fenster, Erker und vielleicht noch ein paar Grabsteine vor dem Haus! Schneidet mit dem Cutter das Haus aus und bastelt noch zwei Ständer. Hierfür schneidet ihr 2 Quadrate in 8cm x 8cm aus und ritzt es von einer Seite 4cm ein. An der Stelle, an der ihr den Ständer haben wollt, ritzt ihr mit dem Cutter ebenfalls 4cm ein. Jetzt werden die Quadrate nur noch an das Haus gesteckt und fertig ist die Halloween Deko :)

Wie verbringt ihr den 31.10? Feiert ihr Halloween oder macht ihr euch doch nur einen gemütlichen Feiertag? 

Happy Halloween
Coco ♡ 


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