Gefüllte Champignons - 2 Ways

Draußen stürmt es, die Luft ist kühl, die ersten Blätter färben sich - wir haben jetzt offiziell Herbst, Leute. Es nützt nichts, es länger zu leugnen. Uns stehen kalte, regnerische Tage und Wochen bevor. Und zu allem Überfluss geht für uns schon sehr bald die Uni und damit der Ernst des Lebens wieder los...

Doch neben dem ganzen Schmuddelwetter und den bevorstehenden Herausforderungen des Uni-Alltags hat der Herbst auch seine schönen Seiten: Gemütlichkeit. Tee. Kekse. DVD-Abende. Unsere Lieblings-Herbst-Klamotten. Und natürlich: jede Menge leckeres Essen! Ich freue mich schon auf all die Suppen, Aufläufe, Chilis, Eintöpfe und Co., die einen an langen, kalten Tagen richtig schön aufwärmen.

Und noch etwas ist toll am Herbst: es gibt Pilze! Gestern habe ich einen ganzen Korb voller Wiesenchampignons gefunden, die ich dann heute zu einem leckeren Mittagessen verarbeiten wollte. Ich hatte kein Rezept, nur eine fixe Idee, und ein paar wenige brauchbare Zutaten. Also hab ich ohne große Erwartungen einfach drauf los gekocht. Das Ergebnis war jedoch überraschend gut! Da es außerdem ein ganz einfaches, schnelles Rezept ist, fand ich, es wäre vielleicht etwas für den Blog. Ich habe zwei verschiedene Füllungen für die Pilze gemacht, eine davon ist vegan (das war eigentlich keine Absicht, ich wollte nur kein Fleisch darin verwenden). Beide sind echt lecker geworden!

Gefüllte Champignons

~ für ca. 10 große Champignons ~


Champignons putzen, mit einem feuchten Küchentuch abwischen. Stiele entfernen. Eine flache Auflaufform einfetten. Die beiden Füllungen zubereiten, Pilze damit befüllen und in die Auflaufform geben. Etwas Wasser (ca. 100 ml) dazugeben, das verhindert, dass die Champignons ledrig werden. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

Süßkartoffel-Zucchini-Füllung

  • 1 Tasse Süßkartoffelpüree*
  • 1 Stück Zucchini, geschält (ca. 150 g)
  • Knoblauch, je nach Geschmack 1-2 Zehen
  • 1 EL frisches Basilikum, gehackt
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer

* für das Süßkartoffelpüree: 2 Süßkartoffeln halbieren, mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen. Bei 180°C etwa 35 Minuten backen, bis ihr die Schale ganz leicht mit einer Gabel durchstechen könnt. Das "Fruchtfleisch" auslöffeln - fertig ist das Süßkartoffelpüree! Im Kühlschrank hält es sich einige Tage.

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Knoblauch pressen oder sehr klein würfeln. Mit dem Püree in eine Schüssel geben, Gewürze und Kräuter hinzufügen, gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.


Tomaten-Putenbrust-Füllung

  • 1 Ei, leicht verschlagen
  • 2 kleine Tomaten, gewürfelt
  • 2 Scheiben Putenbrustaufschnitt, gewürfelt
  • 2 EL Reibekäse (z.B. Emmentaler)
  • 1 TL frische Petersilie, gehackt
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz, Pfeffer
Alle Zutaten verrühren, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.



Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße, Isy

Worauf freut ihr euch im Herbst?

Herbstliches Trifle

aus Pflaumen, Custard und Zimtstreuseln 

Ist super lecker, vor allem im Herbst :) Auf diese Idee bin ich durch eine andere sehr leckere englische Süßspeise gekommen, ein Pflaumencrumble. Und da dachte ich mir, machen wir mal ein Trifle aus dem Crumble ;) Und weil es ja aus England kommt, gibt's anstatt Vanillesoße oder -pudding dazu Custard.

Die Mengenangabe reicht für 2-3 mittelgroße Trinkgläser:

für die "Pflaumen-Schicht"
  • 5 schöne reife Pflaumen oder auch Zwetschgen 
  • 1 EL Zucker
  • etwas Zimt (je nach Geschmack)
  • und etwas Wasser
für die "Custard-Schicht"
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1/2 Vanilleschote
  • 15 g Zucker
  • 2 große Eigelb (L-XL)
  • 1/2 EL Grieß/ Maismehl (eigentlich wird Maismehl verwendet, ich hatte aber nur Grieß da, ging auch super)
für die "Streusel-Schicht"
  • 60 g Mehl
  • 1/2 Pkch. Vanillezucker
  • 35 g Butter
  • Zimt nach Belieben

Zubereitung

  1. Pflaumen waschen und in kleine Schnitze schneiden. Mit dem Zucker, Zimt und etwas Wasser in  einen Topf geben und weich kochen.
  2. Währenddessen,  die Streuselzutaten in eine Schüssel geben und vermengen, bis sich kleine Streusel ergeben. Die Streusel auf ein Backblech mit Backpapier geben und bei 200° C Umluft in den Ofen schieben. Ca. 15 min drin lassen, aber mindestens so lange bis sie braun werden.
  3. Jetzt das Custard zu bereiten: Die Schlagsahne in einen Topf geben und leicht erwärmen. Jetzt die Vanilleschote auskratzen und das Mark mit der ausgekratzten Schote in die Sahne geben. Jetzt erwärmen bis sich erste Blasen an der Oberfläche bilden. Während die Sahne warm wird, die Eigelb ca. 30 sek mit dem Rührgerät schlagen und mit dem Zucker und dem Grieß/Maismehl  verrühren. Wenn die Sahne warm ist, wird sie zu der Eiermischung gegeben und verrührt. Dann das ganze Gemisch wieder zurück in den Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. 
  4. Wenn die Zutaten abgekühlt sind werden sie nacheinander in ein Glas geschichtet. Ich habe zuerst die Pflaumen rein, dann den Custard und obendrauf die Streusel, das ganze kann man beliebig oft wiederholen, je nach Größe des Glases. Oben drauf kann man das ganze mit einem Pflaumenschnitz dekorieren.

Ich wünsch euch viel Spaß beim nachmachen, probieren und essen :)

Und da sagt man immer englisches Essen wäre nicht gut... Was sind denn eure Lieblinge aus der Englischen Küche?

Liebe Grüße, Coco

Pancake Butter

Dieses Rezept ist eigentlich schon fast zu einfach. Man benötigt nur 3 Zutaten, und die Mengenangaben sind vielmehr grobe Richtlinien, die jeder an seine eigenen Vorlieben anpassen kann. Aber darüber sehen wir mal lässig hinweg und stellen uns stattdessen vor, wie diese leckere Butter auf unseren frischen, warmen Pancakes dahinschmilzt... Ein Traum, sag ich euch! Es lohnt sich wirklich, das Rezept mal auszuprobieren. Zumal es unzählige Variationsmöglichkeiten gibt. Und wer hat eigentlich behauptet, man könne die Butter nur auf Pancakes drauf tun? Probiert sie auf Waffeln, Muffins, Toastbrot...


Zutaten:

  • 125 g weiche Butter
  • 90 ml Konfitüre eurer Wahl
  • 1/2 TL Zitronensaft (oder abgeriebene Zitronenschale) 
 

Und so gehts:


Mit einem elektrischen Mixer die Zutaten cremig rühren. Die Butter in Schälchen füllen und bis zum Servieren kalt stellen. Fertig!
Ihr könnt die Butter auch zu einer Rolle formen oder mit Ausstechförmchen in Form bringen.

In diesem Rezept könnt ihr jede erdenkliche Art von Konfitüre oder Marmelade verwenden und so z.B. Erdbeerbutter, Zitronenbutter, Orangenbutter oder Aprikosenbutter herstellen. Gerade eben habe ich noch folgende Variante in einem Rezeptforum entdeckt: Ahornsirup-Butter. Dafür nehmt ihr anstelle der Marmelade einfach 1 EL Ahornsirup.

Im Kühlschrank hält sich die Pancake Butter mindestens eine Woche.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Herumexperimentieren!

Liebe Grüße, Isy

P.S.: Mein nächstes Rezept wird ein bisschen gesünder, versprochen! ;-)

Pancakes!

Neben super leckeren Bagels gehören zu einem perfekten Brunch natürlich auch...
Pancakes :)
Ich hab wirklich gefühlte 1000 Rezepte ausprobiert, bis ich das hier gefunden hab. Und es ist einfach perfekt :) locker, fluffig, lecker...
Und das ganze nur durch eine kleine Geheimzutat, und das ist... tada, Schmand.

So und hier nun das Rezept:


für ca. 4 Pancakes braucht man:


  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 200g Schmand    
  • 140g Zucker
  • 140g Mehl
  • 3g Backpulver


Und so geht's dann weiter:

Das Ei, die Prise Salz und den Schmand mit einander vermixen (am besten mit dem Handmixer), dann den Zucker langsam unter rühren einrieseln lassen. Das Mehl und dasBackpulver mischen und dann in ca. 2-3 Portionen zum Rest geben und zwischen durch verrühren.
Dann ist der Teig auch schon fertig.
Jetzt müsst ihr nur noch eine (am besten kleine) Pfanne nehmen und mit etwas Öl das Ganz einzeln ausbacken. Sehr gut geht das, wenn man einen Deckel auf die Pfanne legt, dann backt das ganze besser durch und man kann sie einfach umdrehen ;) 

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbacken!
Bilder folgen natürlich noch ;)

Was man natürlich nicht vergessen darf: Den Sirup :) Ich mag am liebsten ganz typisch Ahornsirup.
Aber auch die Pancake-Butter von unserer lieben Isy war sehr lecker, vielleicht gibt's da ja demnächst auch noch das Rezept dafür?! ;)

Mit was mögt ihr eure Pancakes am liebsten? Habt ihr vielleicht ganz neue, verrückte Ideen?

Liebe Grüße, Coco

Bagels!

Als wir gestern bei unserem fabelhaften Brunch die Idee zu Küchenpoesie hatten, war ich sofort begeistert. Ich liebe es, Food Blogs zu lesen und wollte schon seit Längerem selbst einen schreiben. Kochen, Fotografieren, Schreiben - genau mein Ding ;-)


Für unseren Brunch gestern habe ich Bagels gebacken - denn was könnte besser zu einem Brunch passen als warme, duftende Bagels? Sie sind nicht so alltäglich wie Brötchen, sehen toll aus, schmecken super - und man kann sie mit vielen leckeren Toppings genießen =)

Das Rezept dazu stammt aus Cynthia Barcomi's Backbuch. Und da wären wir auch schon bei einem klitzekleinen Problem: Urheberrecht. Ja, das gehört zu den Dingen, über die ich mir so meine Gedanken mache. Nach einigen Recherchen auf einschlägigen Internetseiten bin ich auf Folgendes gestoßen:

Wikipedia sagt: "Rezepte an sich sind nicht urheberrechtlich geschützt, sondern nur die jeweilige Darstellung, also die Formulierung der Anleitung, Bilder oder besondere Gestaltungen der Zutatenliste."

Schön und gut. Doch bloß mit dieser Rechtfertigung von Wikipedia konnte ich mich nicht zufrieden geben. Ich suchte weiter und fand einen interessanten Artikel auf iRights.info, der mich zuversichtlich gestimmt hat, denn: "Im Urheberrecht gibt es die grundlegende Unterscheidung zwischen Form und Inhalt eines Werkes. Während die Form durch das Urheberrecht geschützt werden kann, kommt das für den Inhalt eines Werkes nicht in Frage. Diese Unterscheidung gilt auch für Kochrezepte: Nicht die Idee zu einer bestimmten Speise kann geschützt sein, nur die Darstellung dieser Idee. Gleich wie originell oder hochwertig das Gericht ist, geschützt ist niemals die Zusammenstellung der Zutaten, sondern nur – wenn überhaupt – die Formulierung, mit der der Rezeptautor sein Gericht oder seine Kochanleitung beschrieben hat".

Aha! Das hat mich ziemlich überrascht, doch letztendlich bin ich sehr froh darüber, denn im Klartext heißt das für mich: "Das Kopieren von Zutaten und Mengenangaben ist daher zulässig." Yaaay! Wenn ich nun also die "Bedienungsanleitung" mit meinen eigenen Worten formuliere, spricht nichts dagegen, dass ich das Bagels-Rezept (und viele weitere Rezepte!) hier veröffentliche.

Gut, nachdem ich euch nun so lange mit Rechtsfragen gelangweilt habe, wird es endlich Zeit für handfeste Tatsachen! Lasst uns Bagels backen! =)

 

Cynthia Barcomi's Bagels

 

Zutaten für 14 Bagels:

  • 50 g Zucker
  • 525 ml Wasser
  • 42 g frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 20 g Salz
  • 1 kg Mehl (Type 550 --> nehmt bitte kein 405er!)
  • 1 EL Zucker
  • Sesam, Mohn, Zwiebeln oder Kräuter zum Bestreuen

 

Zubereitung:

  1. Zucker und Hefe ins Wasser geben, mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  2. Salz und Mehl mischen, zusammen mit der Hefemischung in eine große Schüssel geben und kneten, kneten, kneten! Der Teig muss weich und geschmeidig werden. Das dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Anschließend zu einer Kugel formen und ein feuchtes Tuch darüber legen. Ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Ofen auf 225 °C vorheizen, in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, 1 EL Zucker dazugeben. Den Teig in 14 gleich große Stücke teilen (oder abwiegen, 110 g pro Bagel).
  4. Jedes Stück mit der flachen Hand zu einer Wurst rollen und um die Hand wickeln. Darauf achten, dass die offenen Enden unter der Handfläche sind. Jetzt die Enden miteinander verbinden, indem ihr sie mit der Handfläche zusammenrollt. Auf ein Backblech legen und nochmal kurz gehen lassen.
  5. Hitze zurückdrehen - das Wasser darf nur noch leicht köcheln. Nur so viele Bagels in den Topf geben, dass sie sich nicht berühren. Sie werden zunächst auf den Boden sinken. Nach etwa 2 Minuten steigen sie an die Oberfläche, dann könnt ihr sie herausnehmen.
  6. Auf ein Blech legen (OHNE Backpapier! Es sei denn, ihr mögt eure Bagels mit einer Extraportion Ballaststoffen - denn sie werden sich nach dem Backen nicht vom Papier lösen lassen. Aber ein bisschen Zellulose hat noch niemandem geschadet ^^)
  7. Jetzt könnt ihr Sesam, Mohn oder Zwiebeln über die Bagels streuen. Oder ihr bepinselt sie mit Olivenöl und streut frische oder getrocknete Kräuter darüber - auch sehr lecker!
  8. Etwa 22 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Voilá!



Sobald eure Bagels ein bisschen abgekühlt sind, könnt ihr sie halbieren und mit euren Lieblings-Toppings belegen: Frischkäse, Räucherlachs und Tomate ist zum Beispiel eine super leckere Kombination! Oder Schnittkäse, Salat und Gurke. Oder Kochschinken und Eier. Oder Marmelade. Aber ihr seid da sowieso viel kreativer als ich, also probiert einfach aus, worauf ihr Lust habt!

Was ist euer Lieblings-Bagel-Topping?

Liebe Grüße,

Isy


Wie der Blog entstand...

Bevor wir uns wieder zum Studienbeginn in ganz Deutschland verstreuen, hatten wir uns überlegt zum Abschied noch einmal zu brunchen. Bei diesem super leckeren Brunch ist dann die Idee dieses Blogs entstanden, also gesagt, getan...
und hier ist nun Küchenpoesie :) 


mit Liebe gemachte Bagels, bacon and egg, Lachs, Wurst und Käse, selbstgemachten Konfitüren, frischen Tomaten, leckerem Obstsalat und super Pancakes :)
Liebe Grüße
Coco

We Made It

Hey Leute,

yeah, der ERSTE POST!
Gerade kämpfen wir uns durch das Einstellungsmenü von blogspot... und irgendwie klappt es nicht so, wie wir wollen.
Aber jetzt stellen wir uns erstmal vor, also WIR sind:

Kris - unsere Expertin für die 20 Minuten-Küche ;)
          20 Jahre alt.
          Lehramtsstudentin mit Faible für explosive Kochexperimente.
          Motto: "Kann man trotzdem essen"

Isy -  unsere Expertin für die gesunde Küche ;)
         20 Jahre alt.
         studiert Ernährungswissenschaften und hat trotzdem eine Schwäche für Süßes.
         Motto: "Es geht auch gesund UND lecker"

Coco - unsere Expertin für kreative Küche ;)
           20 Jahre alt.
           Designstudentin mit bunten Koch- und Dekoideen.
           Motto: "Immer mal was Neues probieren"
       
Jetzt wisst ihr erstmal, wer sich hinter Küchenpoesie verbirgt.  Bald gibt es hier schon die ersten Rezepte, Kochversuche und Kreativtipps.

Wir wünschen euch viel Spaß und guten Appetit!



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