Blaubeermuffins mit griechischem Joghurt

Ihr Lieben,

Es ist sehr ruhig geworden hier auf dem Blog, wie ihr sicher bemerkt habt. Woran das liegt? Nun, ich kann da nur für mich sprechen, denn ich weiß nicht, wie es Coco damit geht. Es ist nicht etwa so, dass ich plötzlich aufgehört habe zu kochen und zu backen, nein. Ich mache beides nach wie vor sehr gern und so oft ich dafür Zeit finde. Ich probiere immer noch interessante Rezepte aus und bin ständig auf der Suche nach neuen Ideen. Aber ich schaffe es nicht mehr so recht, die Ergebnisse meiner Koch- und Backsessions hübsch in Szene zu setzen, zu fotografieren und hier mit euch zu teilen. Jeder, der selbst einen Blog schreibt, weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. Diese Zeit fehlt mir einfach momentan. Und dieses "momentan" wird wohl auch noch eine ganze Weile andauern... denn bis zur Abgabe meiner Masterarbeit im August wird sich wahrscheinlich nicht allzu viel an dieser Situation ändern.


Nun, ich bin selbst überhaupt nicht zufrieden mit dieser Situation, denn es ist einfach nicht meine Art, halbe Sachen zu machen. Entweder ganz oder gar nicht. Ich möchte nicht, dass der Blog langsam "einschläft", schaffe es aber auch nicht, so regelmäßig zu posten, wie ich es gern hätte. Meine Masterarbeit hat jetzt einfach Vorrang und unnötigen Freizeitstress kann ich da echt nicht gebrauchen... andererseits macht es mir aber auch sehr viel Spaß, diesen Blog zu schreiben. Ich kann nicht sagen, wie es jetzt weitergeht. Ich werde mich aber zunächst einmal bemühen, zumindest ab und zu etwas zu posten. Und bevor ihr jetzt enttäuscht die Seite verlasst, möchte ich versuchen, die Stimmung wieder ein wenig aufzufhellen. Ich hoffe, das gelingt mir, indem ich euch ein geniales Rezept für die fluffigsten Blaubeermuffins mitgebe, die ich bisher probiert habe. Sie sind supersaftig und locker, schmecken toll nach Vanille (und nach Blaubeeren, natürlich), sind fettarm, bleiben tagelang frisch und sind schnell gemacht. Perfekt, oder?

Zutaten für 12-13 Muffins

240 g Mehl
75 g zarte Haferflocken
150 g Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
330 g griechischer Joghurt mit Honig
2 Eier
4 EL Butter, geschmolzen und etwas abgekühlt
1-2 TL Vanilleextrakt 
125 g frische Blaubeeren, gewaschen

Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. Joghurt, Eier, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel verrühren. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und alles gut verrühren. Die Mischung ist sehr dickflüssig, das ist richtig so. Vorsichtig die Blaubeeren unterheben und den Teig in die vorbereiteten Förmchen füllen (ihr könnt sie richtig voll machen). Die Muffins 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und die Stäbchenprobe bestehen. 

Rezept gefunden auf: fingerprickingood.com


 Liebste Grüße, Isy


Fluffige kleine Orangen Gugel

Ihr Lieben, erst mal möchten wir Danke sagen! Danke, für die 200 lieben Leute, die uns bei Facebook folgen, fleißig liken und kommentieren. Ohne euch würde es nur halb so viel Spaß machen :) Falls ihr uns noch nicht auf Facebook folgt, schaut doch mal HIER vorbei. Vielleicht lasst ihr uns ja auch ein Däumchen da, dann sind die nächsten Hundert bestimmt ganz schnell voll ;)

























So und jetzt zum heutigen Rezept:
Ich hatte euch vor ein paar Wochen ja schon DIESE leckeren klassischen Gugelhupfe gezeigt und möchte euch heute die damals versprochenen Orangengugel zeigen.
Durch ihr wunderbar frisches Orangenaroma passen diese kleinen Goldstückchen wunderbar in die wärmere Jahreszeit. Mit der süßen Glasur aus Puderzucker und Contreau, wahlweise auch Orangensaft, kommen sie bei jedem gut an.


Zutaten:
250g Butter
200g Zucker
5 Eier
1/2 El Vanillepaste
Saft und abgeriebene Schale von 2 Bio-Orangen
100g gemahlene Mandeln
350g Mehl + 5g Backpulver

etwas Puderzucker
Contrau oder Orangensaft

So geht´s:
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Zuerst werden die Butter und der Zucker zusammen schaumig geschlagen, mit Handmixer oder Küchenmaschine. Danach rührt ihr einzeln die Eier unter und gebt die Vanillepaste sowie den Saft der zwei Orangen und Schale von einer dazu. Jetzt gebt ihr noch die Mandeln und das mit Backpulver gemischte Mehl dazu.
Den Teig füllt ihr nun in die Gugelhupfformen, aber nicht ganz voll, da der Teig noch aufgeht, und backt ihn für ungefähr 18min.
Wenn die Mini Gugelhupfe nach dem Backen etwas abgekühlt sind, könnt ihr die Glasur auftragen. Dazu einfach Contreau oder Orangensaft mit Puderzucker zu einem Zuckerguss vermischen. Zum Schluss könnt ihr die kleinen Gugel noch mit der restlichen abgeriebenen Schale der Orange verzieren.

Lasst sie euch schmecken :)
Liebste Grüße, Coco

Round-Up: Oster-Brunch

Das Osterfest steht vor der Tür - Zeit zum Eierfärben, für frühlingshafte Deko, den ein oder anderen Osterspaziergang (der hoffentlich dieses Jahr nicht ins Wasser fällt...) und natürlich für den Oster-Brunch. Wir haben daher tief in unserer Rezeptschublade gekramt und die besten Brunch Ideen für die Feiertage für euch zusammengestellt! Raus gekommen ist eine riesige Sammlung an Süßem, Herzhaftem, Brot, Warmem, Kaltem, Getränken... Da ist garantiert für jeden was dabei. Lasst euch inspirieren!


Herzhaftes












Süßes


Pancake Butter mit leckeren Pancakes















Getränke





DIY





Was sind eure Ostertraditionen? Bei uns gibt es da so einige. Neben dem obligatorischen Eierfärben macht Isy's Familie jedes Jahr eine kleine Osterausfahrt. Da geht es für einen Tag mit dem Zug irgendwo hin, wo es schön ist und dann stehen, je nach Wetter, u.a. Sightseeing, ein Picknick und das traditionelle Eierwerfen auf dem Programm :) Und bei Coco gibt es natürlich den mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Osterbrunch und an Karfreitag das für Schwaben typische Maultaschen essen.

Macht ihr einen Osterbrunch? Wenn ja, was gibt es da leckeres?

Wir wünschen euch schöne und erholsame Osterfeiertage!

Lasst es euch gut gehen.

Coco & Isy

[FeelGoodFood] Thai Kokos-Curry

Einen wunderschönen Freitag euch allen! Seid ihr auch so froh, dass endlich das Wochenende vor der Tür steht? Ich sage nur TGIF! Also lasst uns doch einfach ohne großes Vorgeplänkel zusammen in Richtung Wochenende durchstarten - passend dazu habe ich nämlich 1A-FeelGoodFood für euch mitgebracht. Nachdem wir uns neulich mit der Glasnudelsuppe bereits auf asiatisches Terrain begeben haben, geht die kulinarische Reise heute in die gleiche Richtung, genauer gesagt nach Thailand. Thai-Currys sind einfach das ultimative Seelenfutter, oder? Die Kombination aus Gewürzen, cremiger Kokosmilch, Hähnchenbrust und jeder Menge Lieblingsgemüse schlägt einfach alles. Jedes Mal, wenn ich ein Thai-Curry koche, frage ich mich, warum ich das nicht eigentlich viel öfter mache. Klar, man muss erstmal ziemlich viel Gemüse schnippeln. Aber wenn das erledigt ist, ist der Rest ein Kinderspiel! Toll sind auch die vielen Variationsmöglichkeiten: Hähnchen, Shrimps, Schweine- oder Rindfleisch eignen sich genauso wie Tofu, man kann aber auch genauso gut ein reines Veggie-Curry machen. Überhaupt lässt sich fast jedes Gemüse dafür verwenden. Ihr merkt schon, ich bin wirklich ein Fan von Thai-Currys ;) Hier nun also mein neuestes Rezept!



Für 4-5 Portionen:

400 g Hähnchenbrustfilet
1 EL Pflanzenöl
1 daumengroßes Stück Ingwer
2-3 EL rote Currypaste
2 Dosen Kokosmilch (normal oder fettreduziert)
250 ml Wasser
1 Broccoli
1 gelbe Paprika
1 Aubergine
1 Süßkartoffel
1,5 TL Zucker
1 TL Salz
2 TL Fischsauce
Saft von 1 Limette

Zunächst das Gemüse vorbereiten: die Süßkartoffel schälen und in Stücke schneiden, die Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Aubergine waschen und in Stücke schneiden. Den Broccoli in Röschen teilen, im Sieb gründlich abspülen und abtropfen lassen. Das Gemüse in eine große Schüssel geben. Das Hähnchen ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben. Das Öl in einer sehr großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und den Ingwer hineingeben. 1-2 Minuten dünsten, bis es lecker nach Ingwer duftet. Die Hähnchenstücke dazugeben und garen, bis es fast durch ist. Dann die Currypaste hinzufügen, alles gut verrühren und weitere 2 Minuten braten. Die Kokosmilch und das Wasser dazugeben und schließlich das vorbereitete Gemüse hinzufügen. Das Curry zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und nur noch köcheln lassen. Die Fischsauce, den Limettensaft sowie Zucker und Salz einrühren. Weiter köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist (ca. 10-15 Minuten). Und schon ist das Thai-Curry fertig! Dazu Reis oder Quinoa servieren.




Ich habe übrigens mal tief in unserem Archiv gekramt und dort ein weiteres Thai-Curry Rezept von mir gefunden, anno 2012: Thai-Curry mit Hühnchen. Auch ein schönes Beispiel dafür, wie sehr wir unsere Foto-Skills in den letzten Jahren weiterentwickelt haben ;) Das Curry von damals ist der heutigen Version sogar ziemlich ähnlich, allerdings habe ich da mit grüner Currypaste gearbeitet. Auch wenn man intuitiv vermuten würde, rot sei schärfer als grün: dem ist nicht so! Die grüne Paste hat es echt in sich. Aber vielleicht mögt ihr das ja und probiert auch mal ein grünes Thai-Curry aus? Wir freuen uns jedenfalls wie immer, wenn ihr uns davon berichtet.

Also dann, ein wunderschönes Wochenende wünsch ich euch! Genießt es :)

Liebe Grüße, Isy

[BookClubFriday] Let's Bake

Die Bücherstunde geht in die zweite Runde! Nachdem euch Coco neulich schon What Katie ate ans Herz gelegt hat, möchte ich euch heute mal ein Backbuch vorstellen. Ihr wisst ja, dass wir beide eine ausgeprägte Backleidenschaft haben, und daher geht es natürlich auch nicht um irgendein x-beliebiges Backbuch - es muss schon etwas Außergewöhnliches sein, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen und Begeisterung zu entfachen. Die Bücher von Cynthia Barcomi tun das, und zwar jedes Mal aufs Neue. Wenn es ums Backen geht, ist Cynthia meine Ikone - eine wahre Baking Queen, wie sie oft genannt wird. Ihre Bücher haben mir gezeigt, dass amerikanisches Gebäck viel mehr sein kann als bunt und übertrieben süß. Nämlich vielseitig, elegant, raffiniert und unglaublich lecker!























Aufbau und Gestaltung

Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Einleitend schreibt Cynthia einige inspirierende Zeilen über die Philosophie des Backens, daran schließt sich ein nützlicher kleiner Abschnitt an, in dem die Autorin "Everything About Baking" erklärt: von grundlegenden Regeln bis hin zu Insidertipps. Dann beginnt auch schon der Hauptteil des Buches. Die 70 Rezepte sind den 10 Kapiteln Muffins, Scones & Biscuits, Waffles & Pancakes, Coffee Cakes, Breads & Bagels, Cookies & Brownies, Pies & Variations, Cakes & Cheesecakes, Cupcakes & Whoopie Pies und Desserts zugeordnet. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, oft sogar ganzseitig, auf denen das Gebäck auf schnörkellos schöne Art und Weise in Szene gesetzt wurde. Einige der technisch anspruchsvolleren Rezepte sind sogar mit Step-by-Step Fotos bebildert. Unterbrochen werden die Rezeptkapitel durch zwei Doppelseiten, die Cynthia den beiden Städten gewidmet hat, die sie am meisten beeinflussen oder beeinflusst haben: Berlin und New York.

Rezepte

Wie ihr schon an den Kapiteln des Buches erkennen könnt, sind die Rezepte sehr vielfältig. Kaum eine Art von Gebäck wurde ausgelassen, man findet sowohl schnelle und einfache Rezepte wie Muffins, Cookies oder Waffeln als auch anspruchsvollere und zeitaufwendigere Kuchen, Torten, Brote und feines Gebäck. Die Anleitungen sind sehr detailliert - alles, was zum perfekten Gelingen eines Rezeptes erforderlich ist, wird ganz genau beschrieben. Wer sich präzise an die Rezepte hält, wird dementsprechend mit tollen Backerfolgen belohnt. Das macht Spaß und motiviert dazu, sich an schwierigere Rezepte heranzuwagen. Ich selbst habe schon so einiges aus dem Buch nachgebacken und wurde noch nie enttäuscht, angefangen von Bircher Müsli Muffins und Cream Cheese Biscuits über den Blueberry Lemon Coffee Cake, Raspberry Cheesecake Brownies, Marble Cake bis hin zum Sunshine White Chocolate Cheesecake und den Moccha Cupcakes. Hört sich gut an, oder? Übrigens, falls ihr euch darüber wundert: die Rezepte sind alle auf deutsch, haben aber sowohl einen deutschen als auch einen amerikanischen Namen.

Fazit

Gut, als bekennender Fan von Cynthia Barcomis Backbüchern fällt es mir schwer, hier objektiv zu bleiben. Aber ich sage mal soviel: ich habe es absolut nicht bereut, meine kleine Sammlung der drei zuvor erschienenen Bücher von Cynthia um dieses Buch zu erweitern - auch wenn es bereits in den früheren Büchern reichlich Rezepte für Muffins, Pies, Scones, Cookies und Cheesecakes gab. "Let's Bake" erweitert das Repertoire und bringt neues Gebäck ins Spiel, wie die Coffee Cakes, Whoopie Pies oder Cupcakes. Rezepte, die es so ähnlich schon in den früheren Büchern gab, wie Brownies oder Chocolate Chip Cookies, findet man hier in ihrer verbesserten "2.0 Version". Darüber hinaus gibt das Buch nicht nur einen umfangreichen Überblick über amerikanisches Backwerk, sondern enthält auch Rezepte für europäisches Gebäck: Baguette, Roggenbrot, Pain au Raisin oder Crostata, um nur einige zu nennen. So ist garantiert für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei. Egal ob Backanfänger oder fortgeschrittener Hobbybäcker: jeder, der gerne bäckt, wird seine Freude an diesem Buch haben. Also ab in die Küche, Schürze um, und let's bake!


"Let's Bake" von Cynthia Barcomi | erschienen im Mosaik Verlag | 160 Seiten | Hardcover, 21 x 27 cm | ISBN: 978-3-442-39242-1 | Preis 17,99 € [D]


Natürlich möchte ich euch jetzt eines der tollen Rezepte aus dem Buch mal genauer zeigen:


Pear or Apple Coffee Cake with Honey Glaze


Ein köstlicher Hefekuchen, der ein wenig an eine Pizza erinnert, aber einen viel weicheren und fluffigeren Teig 
hat. Darauf wird eine großzügige Schicht Äpfel- oder Birnenscheiben verteilt und eine unwiderstehliche Glasur 
mit Honig und Nüssen setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Eine einfache, aber geniale Kombination!



Zutaten für einen runden Coffee Cake (ca. 30 cm):

100 ml warmes Wasser
100 ml Milch (darf kalt sein)
3 EL Olivenöl
1 EL Honig
abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
275 g Mehl
7 g Trockenhefe oder 21 g frische Hefe
1 TL Salz
50 g kernige Haferflocken

Glasur:

75 g Zucker
45 ml Milch
45 g Butter
90 g Honig
40 g Pekan- oder Walnüsse, fein gehackt
Polenta (für das Backblech)
 etwa 4-5 Birnen oder Äpfel, geschält, in 5 mm dicken Scheiben 

Warmes Wasser, Milch, Olivenöl, Honig und Orangenschale verrühren. Mehl, Salz und 
Haferflocken mischen. Die flüssigen Zutaten mit dem Holzlöffel oder Teigschaber zu
den trockenen Zutaten geben und 3 Min mit der Küchenmaschine oder einem Handmixer
mit Knethaken kneten. Der Teig ist recht weich und klebrig, das ist richtig so, nehmt
nicht mehr Mehl, sonst wird der Teig pappig. Auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche
geben und einige Minuten von Hand kneten. Der Teig bleibt weich und klebrig. Etwa 
1/2 TL Olivenöl in die Schüssel geben, den Teig darin rundherum wenden, mit einem feuchten Tuch bedecken und 1 Std gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Alle Zutaten für die Glasur in einen Topf geben und 3 Min kochen. In eine Metallschüssel umfüllen, damit sie abkühlt und etwas eindickt. Ofen auf 205°C vorheizen und ein Backblech mit Polenta bestreuen. Nach einer Stunde den Teig vorsichtig niederboxen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ein wenig kneten. Direkt auf dem Blech zu einem ca. 1 cm dicken Kreis von ca. 30 cm Durchmesser ausbreiten. Einen Rand formen, indem man rundherum einen flachen Graben in den Teig drückt. Die Obstscheiben auf dem Teig arrangieren. Die Glasur darüber löffeln, dabei mindestens 2 cm Abstand vom Rand halten. 15 Min bei 205°C backen, dann die Farbe kontrollieren. Eventuell mit Küchenpapier abdecken und weitere 10 Min bei 195°C backen. Aus dem Ofen nehmen, wenn der Kuchen goldfarben ist. Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Ich hoffe, das Backfieber hat euch angesteckt und vielleicht nutzt ihr ja das Wochenende, um etwas Leckeres für eure Lieben zu backen?

Liebste Grüße,
Isy

Dinkelbrot mit Spinatspirale, die 2.

So ihr Lieben, ich schreib diesen Post heute zum zweiten Mal, nicht etwa weil ich das Brot noch mal backen musste, weils beim ersten Mal nicht geschmeckt hat. Nein, das Brot war super lecker und ist wirklich empfehlenswert! Also ich sitz hier und schreibe das ganze noch mal, weil die Technik es nicht gut gemeint hat mit mir.
Die letzte Woche war es ja etwas ruhiger hier, das lag daran, dass ich im Urlaub war und schon ein paar Artikel für euch vorbereitet hatte, die hätte ich dann nur noch veröffentlichen müssen. Also saß ich dann im schönen, schneebedeckten Tirol, wollt euch dieses leckere Brot zeigen, und ... es war weg. Also nicht das Brot, sondern der Post dazu. Da ich aber kein Rezept dabei hatte, konnte ich ihn auch nicht gleich neu schreiben, sondern musste warten, bis ich wieder zuhause bin. Aber jetzt erzähl ich euch noch was zum Brot ;)
Das ist nämlich mit Frischkäse und Lachs richtig lecker und auch für eine Dinnerparty ein super Hingucker! Durch die Spirale aus Spinat sieht es besonders hübsch aus! Sicherlich kann man den Spinat auch ersetzen, durch Kräuter zum Beispiel, oder Rucola? Das stell ich mir auch gut vor.
Damit ihr das Brot auch selber ausprobieren könnt, ob mit Spinat oder sonstiger Füllung, hab ich hier natürlich auch das Rezept für euch:

für ein Brot
165ml lauwarme Milch
20g Hefe
350g Dinkelvollkornmehl
1/2 Tl Salz
4 El Olivenöl

30g Parmesan
40g frischer Blattspinat
3 El Olivenöl
Salz & Pfeffer
wer mag, etwas abgeriebene Zitronenschale, schmeckt schön frisch

Die Hefe wird in der lauwarmen Milch aufgelöst. Das Mehl mit dem Salz mischen und das Öl und die Milch mit der Hefe dazu geben. Am besten verrührt ihr alles gut in einer Küchenmaschine oder mit den Knethaken vom Handrührgerät, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Der wird dann noch mal kurz mit den Händen zu einer Kugel geformt und zugedeckt an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen gelassen. In der Zwischenzeit gebt ihr alle Zutaten für die Füllung in einen Mixer und macht alles klein. Der Teig wird nach dem Gehenlassen rechteckig ausgerollt, zwischen 0,5 und 1cm und dann mit der Füllung bestrichen. Am Rand lasst ihr ca. 1cm unbestrichen. Dann den Teig an der kurzen Seite aufrollen und auf ein Blech legen, am Besten mit der offenen Stelle nach unten. Dann noch mal gehen lassen für eine halbe Stunde. Dann wird das Brot für 30min bei 200°C gebacken.

Genießt es!
Liebste Grüße, Coco

[FeelGoodFood] Asia Glasnudelsuppe

Der Winter will uns immer noch nicht so recht von der Pelle rücken - nun ja, eigentlich ist ja auch erst in knapp einem Monat Frühlingsanfang. Puh! Das fühlt sich noch so endlos lange an... Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich hab die Nase voll vom trüben Grau vor meinem Fenster, von schweren Winterstiefeln an meinen Füßen, vom drinnen sein, von dicken Schals und von Erkältungswellen sowieso. Ich sehne mich nach Sonnenschein und ein bisschen Wärme, meinen Lieblingsturnschuhen und danach, wieder Fahrrad zu fahren ohne dabei eingepackt zu sein wie eine Mumie. Geht's euch auch so?

Nun ja, ich fürchte, wir müssen wohl noch eine Weile durchhalten... auch wenn man schon deutlich merkt, dass die Tage länger werden, von Frühling kann wirklich noch keine Rede sein. Um aber nicht völlig in der Winterdepression zu versinken, gibt's für mich nur einen Weg: was leckeres zu kochen, das von innen wärmt und einfach nur gut tut - echtes Comfort Food eben. Und mein ultimatives Comfort Food sind Suppen! Ehrlich, in der kalten Jahreszeit gibt's bei mir mindestens einmal pro Woche Suppe. Sie sind einfach zuzubereiten, man kann sie super einfrieren und es gibt so viele Zutatenkombinationen, dass es nie langweilig wird. Heute hab ich eine leckere Nudelsuppe für euch, ein bisschen angelehnt an den Ramen-Trend, allerdings habe ich Glasnudeln verwendet und auch keine klassische Ramen-Brühe. Trotzdem schmeckt sie aufgrund der Gewürze sehr asiatisch und ist auch schön scharf. Natürlich könnt ihr die Suppe aber auch "entschärfen", wenn das nicht so euer Ding ist ;) Mehr dazu findet ihr im Rezept.




Für ca. 4 Portionen:

Für die Brühe

1,5 Liter Gemüsebrühe
1 gehäufter TL rote Currypaste
2 TL Sojasauce
1 gehäufter TL Chilisauce
1 kleine rote Chilischote, fein gehackt
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben
je ca. 1/2 TL gemahlener Koriander, Ingwer und Zimt (optional)

Für die Einlagen

Gemüse nach Wahl, z.B.
2 kleine Handvoll Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
1 Möhre, geschält und in feine Streifen geschnitten
300 g Mini Pak Choi

100 g Glasnudeln

2 Eier, wachsweich gekocht und halbiert

Zunächst wird die Brühe zubereitet. Dazu gebt ihr die Gemüsebrühe in einen großen Topf und fügt alle anderen Zutaten hinzu. Aufgepasst, diese Brühe ist ziemlich scharf - wer das nicht so gern mag, spart einfach ein bisschen bei Chili und Ingwer ;)Bringt das Ganze zum Kochen und fügt dann das Gemüse hinzu. Je nachdem, was ihr verwendet, dauert es unterschiedlich lang, bis alles gar ist. Einfach mal probieren! Meist reichen schon ein paar Minuten, es darf ruhig noch knackig sein. Die Glasnudeln gebt ihr zum Schluss dazu, sie brauchen auch nur ca. 2 Minuten. Und das wars auch schon - füllt die Suppe in Schüsseln oder Teller und setzt jeweils ein halbes Ei darauf. Fertig!



Wer möchte, kann auch noch gegartes Hühnchen, Garnelen, Rindfleisch etc. hinzufügen. Ich war jedoch rundum zufrieden mit dieser vegetarischen Variante ;) Diese leckere asiatische Nudelsuppe ist wirklich schnell gemacht und super einfach. Und bei den Einlagen habt ihr freie Wahl und könnt alles nehmen, was euch beliebt. Also, probiert es doch einfach mal aus und lasst uns auch gern wissen, wie euch das Rezept gefällt!

Kommt gut in die neue Woche

Liebste Grüße,
Isy

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